couleurs de la vie
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Zufallsspruch:
Auch Jesus ist im Gebet zu dem Eindruck gekommen, Gott höre ihn nicht. Warum soll es uns anders gehen?

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Ein Seelengefährte ist ein Mensch,
dessen Herzschlüssel in unser Herzschloss
und unser Herzschlüssel
zu seinem Herzschloss passt.


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Jede Minute hat ihren eigenen Klang,
jeder Augenblick seine Eigenform,
jede Liebe ihre Eigenart,
jeder Mensch hat seine Besonderheit.

©zeitlos

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Jeder Moment ist ein

unwiederherstellbares

Einzigartiges.

©zeitlos

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Auch wenn du immer
wieder versuchst auf
den Kopf hören,
solltest du begreifen,
dass das
Herz sich
nicht belehren lässt

©zeitlos

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Love begins with a smile,

grows with a kiss

and ends with a teardrop

©zeitlos

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Unter dem alten Apfelbaum

Jeden Morgen um acht Uhr, stand ich im Flur, streckte ich mich und riss meine

Kindergartentasche vom Haken und machte mich auf den Weg zum Kindergarten. Die Sehnsucht nach Ferien trug ich jeden Morgen mit mir spazieren.
Dann endlich:
Die Frühlingsferien haben begonnen und eines Tages lag ein großer Sandhaufen im Hof unter dem Apfelbaum.
Feiner grauer, feuchter Sand auf den die Sonne einen goldenen Schimmer zauberte um ihn zu erwärmen.
Der alte Apfelbaum schenkte uns im Herbst immer viele blutrote Äpfel. Deshalb entschieden sich meine Eltern ihn nicht zu fällen.

Meine Eltern bauten ein Haus.
Hinter dem Apfelbaum zeichneten sie die ersten Grundrisse, die ersten Wunden in die Erde.
Sie bauten jeden Tag ein Teil des Hauses und hatten weniger Zeit, um mit mir zu spielen
Jeden Tag baute ich Burgen aus Sand. Türme und Tunnels und Brücken baute ich von Morgens bis Abends, rupfte Gras und legte es um die Burgen. Ich pflückte Löwenzahn und Kamille und wollte sie in meinem kindlichen Leichtsinn ohne Wurzeln in den Sand pflanzen. Meine kleinen Fingerchen drückten Steinchen in den Sand und Steinchen für Steinchen wuchsen die Wege und Pfade und vernetzten meine Welt aus Sand.
Ich sah jeden Tag wie das Haus wuchs, wie es Fenster bekam und ein Dach. Und ich spielte im Zimmerlabyrinth Verstecken.

Ich schlug eine Brücke zum Haus und eine zum Apfelbaum. Einen riesigen Turm mit drei Fenstern baute ich auch. Eines zu meiner Mutter, eines zu meinem Vater, eines zu meinem Bruder. Die Blüten des Apfelbaumes vielen auf meine Bauten und Mutter sang im Haus ein Liebeslied. Ich legte meine kleinen Hände und das Ohr auf die Ziegelmauer. Sie war warm und ich hörte wie in ihr ein Herz schlug. Das Herz meiner Mutter die sich selbst einmauerte. Jeden Tag Ziegel um Ziegel. Vater sie mit dem Blick küssend Lid für Lid, Licht für Licht. Mein Bruder der mir seine Autos zum Spielen schenkte. Ich unter dem Apfelbaum Burgen bauend und Türme und Brücken.
Nur der alte Apfelbaum stand geduldig neben dem neuen Haus und regnete ahnungslos seine großen weißen Blüten über mich.


Jahre später.

Einsam und geduldig stand er neben dem Haus. Stolz reckt er die mit Blüten übersäte alten Äste mit jungen Zweigen in den Himmel. Es sah aus als würde er den Himmel am Bauch kitzeln, damit die Sonne lachend die sich über ihn zusammenbrauenden Gewitterwolken verscheucht.

Die Sonne stand tief und beleuchtete die dunklen, zornigen, regenschweren Wolken. Ihre Strahlen streichelten die knorrige Rinde des alten Apfelbaumes. Das geborstene alte Holz des Stammes sendete die Wärme in seine knorrigen Gliedern und lässt die Blüten wie die Flamme eines weißen Teelichtes leuchten.

Der Apfelbaum hat Jahrzehnte mit den Jahreszeiten getanzt und gelacht, geweint und getrauert. Er ist mit ihnen herangewachsen. Nun stand er da, immer noch tief im Erdreich verwurzelt. In fast zwei gleichmäßige Teile gespalten, durch die Last der Früchte, durch die Ernte eines ertragreichen Herbstes. Die eine Hälfte lehnte unbelaubt und blütenlos am Haus, als würde er Halt hinter den Mauern suchen. Die andere Hälfte reckt sich mit ihrer dichten Blütenpracht himmelwärts. Wie brennende Schwimmkerzen schienen die Blüten in der gewittrigen Luft zu schweben.

Man weiß, dass alte Bäume immer weniger Obst tragen können, da die Äste brüchig wie alte Knochen werden. Irgendwann lohnt es sich nicht mehr, die Früchte abzuernten. Es wachsen aus den Blüten keine Vorzeigefrüchte mehr, sondern individuelle Gebilde, die zwar wunderbar schmecken, aber keiner würde die Hand nach ihnen ausstrecken.

Man weiß auch, dass Bäume wenn sie gestresst sind oder allmählich eingehen mehr Blüten ansetzen. Eine Laune oder ein Gesetz der Natur, alte Bäume zu erhalten, wie Botschafter aus vergangenen Zeiten, oder ein von der Zeit zurückgelassenes Geschenk.

Etwas Wildes, Unnahbares ging von diesem Baum aus. Es war als hätte man ihn in eine andere Zeit ausgewildert.

Vom Tod geweiht, erstrahlte er zum letzen Mal in seiner Blütenpracht. Am nächsten Morgen waren die Blütenkerzen erloschen. Sie fielen von den sterbenden Ästen auf den Boden. Ich stellte mich ein letztes Mal unter den Baum, damit die weißen Blüten über mich regnen - wie damals.

Mit einem heftigen Donner krachten die Wolken aufeinander und ein Blitz erhellte goldfarben den Himmel. Dicke Regentränen fielen aus den Wolken und mischten sich mit meinen Tränen.

Am nächsten Morgen lagen seine Äste leblos, auf Blütenblätter gebettet auf dem Boden.

Die ganze Zeit übersah ich die Triebe um den alten Stamm herum nicht.

Ich sah das Ausmaß der Verwüstung, den Stamm ohne Äste. Ich sah das Vorher und das Dazwischen. Ich erkannte den Schmerz, wie ein Sumpf, durch den ich waten muss. Kann es sein, dass die Natur das Nachher meinen Augen noch etwas vorenthalten wollte, damit ich die Endlichkeit n der Unendlichkeit begreife?

©zeitlos



An jenem Tag

An jenem Tag im August stand ich vor dem Fenster im Haus meiner Großmutter und starrte auf das Unwetter. Ein ganzes Heer drohender Wolken rannte donnernd über mir. Die Wolken türmten sich auf und feuerten ihre blitzenden Pfeile auf die Erde.
Der Wind fegte durch die Baumkronen und brach ihre Äste und riss Blätter ab. Es regnete so stark, als würde der Himmel Stück für Stück an allen Ecken und Enden brökeln.
Plötzlich durchzog ein Krachen die Luft. Ich erstarrte vor Angst und schaute dem Blitz in die Augen, unfähig mich nur einen einzigen Schritt zu bewegen. Angst nur einen Wimpernschlag zu machen. Eine eisige Hand griff mir an die Kehle und hinderte mich beim Atmen.
Ein grelles unnatürliches Licht, wie Neonlicht im Operationssaaal, erhellte das ganze Dorf.
Das grelle Licht wich einem gelben flackernden Schein. Auf der anderen Straßenseite brannte der alte Lindenbaum lichterloh.
Ich stand da und starrte auf den strömenden Regen und auf den brennenden Baum.
Menschenmenge versammelte sich und die Feuerwehr verscheuchte sie. Wie aufgeschreckte Wildgänse rannten Frauen und Männer und Kinder umher.
Das schrille Klingeln des Telefons, hielt mich davon ab, mich unter die neugierige Menschenmenge zu mischen.
Ein ernste männliche Stimme drang an mein Ohr als ich den Hörer abnahm.
"Es ist etwas passiert......J. hatte einen Unfall und liegt im Koma...."
Ich hörte die Stimme meines Vaters ganz weit weg. Sie war ohne Erkennungswert. Leer, fern und müde.
Auf der anderen Straßenseite lag Asche und ein gespaltener Baumstumpf. Der Blitz schlug mitten in sein Baumherz.
Verwüstung und Tod strömte in der Luft. Innerhalb von Minuten kann Leben ausgelöscht werden, staunte ich.
Ich war an jenem Tag noch halb Kind und halb erwachsen, doch von einem Augenblick zum anderen war ich erwachsen. Ich habe begriffen das Leben vergänglich und endlich ist.
Ich sah keinen Gott, keinen Himmel und nicht weiter als der Horizont. Ich sah die Endlichkeit, die Überreste von Leben.
"Die Schwester steht am Fenster," rief jemand. Und die Köpfe drehten sich in meine Richtung. Sie starrten neugierig, mitleidsvoll in meine tränenverschleierten Augen, auf mein fragendes Gesicht. Wie lange...?

Man ließ man den Baumstumpf unverändert in der Erde.  Man wollte es so. Wie ein Mahnmal wirkte er auf mich. Ein tägliches Erinnern.
"Weisst du was passiert ist....? Lange, lange und heute immer noch.
Eines Tages im Frühling zeigten sich um den alten Baumstumpf herum stolz junge Triebe. Ich stellte die Endlichkeit des Lebens in Frage und schöpfte Kraft.

©zeitlos



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Bienvenue dans le manége de la vie!   

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Für vieles im Leben gibt es ein Rezept. Man nimmt einfach das, was man zur Hand hat und man verwandelt es in das, was man haben möchte. Liebe, Umstände, Erfahrung, Fantasie gehört dazu. Ist das Leben ein Freibrief für Erfindungen? Ist unser Leben eine individuelle Kreation, deren Patent wir in der Hand haben?
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Il y a une prescription pour beaucoup dans la vie. On prend simplement ce qu'on a à la main et on le transforme dans ce qu'on voudrait avoir. L'amour, circonstances, expérience, fantaisie en fait partie. La vie est-elle une charte pour des inventions ? Notre vie est-elle une création individuelle dont nous avons le brevet dans la main ?

Nous avons cette chance inouïe de posséder cette substance miracle, quand nous traversons des temps difficiles, quand nous avons besoin de courage et d'énergie pour faire face au nouveau jour qui naît.
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Il y a dans la vie une épice rare et inespérée, je dirais même bénie du grand esprit cette poudre magique transforme notre quotidien en rayon de soleil dès qu'elle se répand sur un problème à résoudre, une solution à trouver.

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Apprenons à conjuguer l'amour au quotidien pour que la vie soit plus belle...

©zeitlos


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Hoffnung ist ein Stück  ein Urquell inneren Lebendigkeit die einem einen Schritt weiter führt, ohne zu wissen wohin.
©zeitlos



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