couleurs de la vie
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Zufallsspruch:
Unsere Eigenliebe wird eher dann verletzt, wenn unsere Neigungen abgelehnt werden, als dann, wenn unsere Meinungen verurteilt werden.

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Ein Seelengefährte ist ein Mensch,
dessen Herzschlüssel in unser Herzschloss
und unser Herzschlüssel
zu seinem Herzschloss passt.


©zeitlos
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Jede Minute hat ihren eigenen Klang,
jeder Augenblick seine Eigenform,
jede Liebe ihre Eigenart,
jeder Mensch hat seine Besonderheit.

©zeitlos

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Jeder Moment ist ein

unwiederherstellbares

Einzigartiges.

©zeitlos

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Auch wenn du immer
wieder versuchst auf
den Kopf hören,
solltest du begreifen,
dass das
Herz sich
nicht belehren lässt

©zeitlos

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Love begins with a smile,

grows with a kiss

and ends with a teardrop

©zeitlos

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Religion der Liebe

Religion der Liebe

Ich möchte keine neue Religion der Liebe erfinden,

um dem Christentum Angst zu machen.

Doch möchte ich den besonderen Hintergrund der Liebe

in einer besonderen Mystik entdecken.

Es gibt ihn - ich weiß es.

 

Ich möchte in die Stille gehen,

Weil Sprachlosigkeit und Staunen zur Liebe gehört.

Es gibt diese himmlische Liebe,

dieses besondere Ein-Herz-und-eine-Seele

Und möchte darin nicht mein ICH aufgeben.

Ich möchte Wortbilder finden

Für diese Liebe.

Eigentlich möchte die Tiefe dieser Liebe erreichen

In dir und in mir.

Sie mit aller Heftigkeit allumfassend leben.

Das ist es, was ich will.

©zeitlos

wirbelwind 31.08.2007, 14.21| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Religion, Liebe, ICH, Worte,

Ich

Mein Leben hat sich mit der Liebe geweitet und vertieft.

In der Liebe bin ich ein ganzes Stück gewachsen

Ich habe mein Seelenfeld vergrößert

und die Früchte gegessen.

Ich habe mit allen Sinnen

am Nektar der Erde gelabt.

Mit den Augen habe ich den Himmel getrunken.

Mein Mund hat unterschiedlich geschmeckt

und er hat gelernt 

zwischen Süße und Bitterkeit zu unterschieden.

Lass mich wie die Biene um deine Sinne fliegen.

Lass mich wie ein verspielter Delphin in deine Tiefe tauchen.

Lass mich von allen Seiten mit tausend Augen sehen,

dich mit tausend Fingerspitzen lieben.

Lass mich den unzerstörbaren Kern deines Ichs fühlen.

ich werde mich wie Fruchtfleisch um dein Ich wickeln

und am Baum der Liebe

gemeinsam mit dir wachsen

bis wir süß werden

©zeitlos

wirbelwind 30.08.2007, 22.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Das Leben lebt dich zu sich hin

Das Leben lebt dich zu sich hin.

Wie ein Magnet zieht es dich an.

Erwidere sein Anziehungskraft

Mit allen Fasern deines Ichs.

Angezogen von der Größe und Tiefe

deines Seelenmeeres

Und beschleunigt von der Schwerkraft deines Ichs

Durchbricht der Fluss der Liebe sogar Stein

Zeitlos und namenlos

Lebt die Liebe in dir, um dich herum und mit dir.

Also stelle dich in den Fluss der Liebe

©zeitlos

wirbelwind 29.08.2007, 22.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Leben, Magnet, Anziehungskraft,

Es gibt kein einziger Schritt

Es gibt kein einziger Schritt.

Kein erster und kein letzter.

Wie ein Spinnennetz sind sie miteinander verwoben,

mit viel oder weniger Dichte.

 

Mit viel oder weniger Transparenz

verwebt sich das Unfertige mit dem Fertigen,

das Unmutige mit dem Mutigen,

das Neue mit dem Alten,

das Vorläufige mit dem Endgültigen,

der Anfang mit dem Ende.

Und sie hängen zwischen den Jahreszeiten

in der Zeit

Und sammeln alle Tautropfen, alle Regenbögen,

Alle Sonnenstrahlen, alle Eiskristalle.

 

©zeitlos

wirbelwind 29.08.2007, 22.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Schritt, Verwebt, Netz,

Die Liebe ist mehr

Die Liebe ist mehr

Die Liebe ist kein Kinofilm,

keine romantische Literatur,

Keine nächtliche Bettlektüre.

Die Liebe kennt keine Rollenverteilung,

keine Pflicht- und Aufgabenteilung

Entsprechend alten Mythen.

Ohne Pflicht, ohne Aufgabe, ohne Rollen

Und doch mit großer Vorsicht

Möchte ich die Liebe mit dir leben,

Sie zum Blühen bringen.

Ich möchte die Liebe mit dir

In eine Seerose verwandeln,

Auf dem Seelensee schwimmen

Und tief im Seelengrund wurzeln

 

©zeitlos

 

wirbelwind 29.08.2007, 22.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, Seerose, Rolle, Pflicht, Aufgabe,

neue Definition der Liebe

Nicht gleichbedeutend mit Leidenschaft,

keine Synchronisierung zweier Körper,

kein Besitz des anderen Menschen

ist die Liebe.

Komm, lass uns die Liebe neu entdecken.

Lass uns ihr eine Form geben,

eine neue Bedeutung,

einen neuen Ausdruck,

einen neuen Inhalt.

Bestimmen wir die Liebe neu.

Nicht als Kompromiss,

aber als Neubesinnung

mit mehr Tiefe, Zuwendung und Haltbarkeit.

Auch wenn alles sich fast unserer Sprache entzieht.

komm, lass uns neue Worte erfinden,

neue Begriffe,

Damit sie uns die Tore unserer Seele

Immer wieder weit öffnen können.

Komm. Lass uns der Liebe eine neue Definition geben.

 

©zeitlos

wirbelwind 29.08.2007, 21.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Definition, Liebe,

feuerfroh

Sonnenfarben senkt sich der Abend

über die  vom Tag müden Dächer.

Wie Eiswürfel im Mineralwasserglas

mischt sich der Tag mit der Nacht,

kühlt langsam ab.

Doch hinter den Fenster wird die Glut der geschürt

bis sie freuerfroh lodert.

wirbelwind 27.08.2007, 22.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: feuerfroh, Liebe,

Einen Augenblick nur

Einen Augenblick nur

öffnet die Seele die Tür einen Spalt.

Schon fließt es durch die Arterien der Sinne

auf den Seelengrund.

Es verliert sich zwischen den Korallenriffen.

Ein Sonnenstrahl entdeckt es in den Seelenaugen

als eine kostbare Perle

deren Wert mehr wiegt als die Liebe.

©zeitlos

wirbelwind 27.08.2007, 22.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Augenblick

Fluss der Liebe

Ich möchte mit dir weiter
in den geheimnisvollen Fluss der Liebe eintauchen.
Auch wenn ich heute wenig Kraft zum Tauchen habe,
möchte ich es wissen.

Ich möchte die Verwandlungen für mich entdecken.
ich möchte zwischen zwei Wellen
ein Stück Himmel finden.
Ich möchte diese Art Liebe spielen lernen
und den Unterschied zwischen Dir und mir bewahren.

Ich möchte neue Worte finden,
um zum Ausdruck bringen,
was ich an Dir und Mir erfahre, entdecke, lerne.

Ich suche die Flusslandschaft der Liebe
und werde nicht aufhören das Besondere in ihr zu entdecken

©zeitlos August 2007

wirbelwind 26.08.2007, 11.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, Fluss, Verwandlung, Entdeckung,

Navigationssytem

Ein wachsender technischer Fortschritt der Zeit. Navigatiossysteme gibt es in unterschiedlichen Preislagen und dementsprechend mit Extras und Bonus ausgestattet.

Irgendwann habe ich mir auch eines zugelegt. Mittelpreisig aber doch gut, so weit ich es getestet habe. Nur anfreunden kann ich mich damit nicht. Diese fremde logische Stimme die mir den Weg weisen will irritiert mich eher. Meine Götter, ich vertraue ihr halt nicht. Wie wird das denn alles berechnet, frage ich mich. Wenn da Fehler eingeschlichen sind und ich von A nach Z komme, anstatt von A nach B?

Würdet ihr euer Leben einem Navigationsgerät anvertrauen? Welche Ziele würdet ihr eingeben und vor allem würdet ihr dem Ziel folgen? Lässt ihr euch gerne führen, oder geht ihr euer Weg allein und nehmt auch den Dschungel in Kauf?

Das Leben hat seine eigene Landkarte und sein eigenes Navigationssystem - die innere Stimme. Nüchterne berechnende Logik die mir den Weg weist, mag ich nicht. Das Herz muss Ja sagen, sonst fühle ich mich nicht wohl in meiner Haut. Wir Menschen brauchen Umwege.

Auf Umwegen gibt es sehr vieles zu entdecken. Also sinnlos ist nichts. Es gibt nicht nur ein einziges Ziel. Auf Dauer wäre es sicherlich langweilig nur von A nach B und zurück zu fahren. Ich möchte wandern. Auf dem Berg bewundern wir das Tal. Im Tal schauen wir auf den Berg. Ja das ist gut so, wie es ist.

wirbelwind 21.08.2007, 21.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: navigationssystem, Leben,

zeitlos

So viel Zeit liegt vor uns bis ins Zeitlose.

Komm, setzen wir zeitlose Zeitzeichen

auf jede Seite des Zeitbuches.

Ziellos setzen wir  Liebe-volle Zeichen

in Zeitlupentempo ins Zeitbuch.
 
Komm, gehen wir auf eine Zeitreise
 
durch gute und schlechte Zeiten.
 
Komm, lass uns leben mit den Gezeiten
 
mit allen Jahreszeiten.
 
Komm, lass uns zeitlich zu uns selbst zurück kehren
Komm, lass uns schreiben
auf alle Seiten bis ins Zeitlose

 

©zeitlos

wirbelwind 21.08.2007, 20.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: zeitlos, Zeichen, Seite, Zeitbuch,

immer höher

Wie trüb beginnt der Tag,

schon mitten in der Nacht.

Auf der Schnellstraße des Alltags

mein Herzrasen.

Rationale Freundlichkeiten,

kühle Sachlichkeit,

witziges Aufblitzen, unnahbares Lächeln,

Stillstand des Lebens.


Zwischen wichtigen und unwichtigen,

zwischen sinnlosen und sinnvollen Telefonaten,

irgendwann deine Stimme.



Und die Luft drumherum füllt sich

mit lachenden und tanzenden Strichmännchen.

Wie bunte Luftballons fliegen die Herzgedanken

immer höher.


©zeitlos

wirbelwind 21.08.2007, 20.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Ballons, Gedanken, Leben, Liebe,

ich will

Immer mehr enfernen sich deine Worte,

immer ferner wird dein Blick,

immer fremder wird mir dein ICH.

Hin und her

zwischen Nähe und Ferne,

von einer Herzstube zur anderen gehe ich.

Als deine Schritte sich von meinem ICH

sich langsam entfernten,

welkten die Rosen im Garten

und riesige Hagebutten hingen

wie schwere rote Tränen am Strauch.

Vollendete Leere da wo so viel Liebe war.

Laute Leere in befangener Stille.

Nicht kalt, sondern brennend heiß

schmerzt es auf allen Herzhäuten

als die Liebe ihr Brandmal setzte.

Es wird still und fremd unter dem Dach

und dunkel wird es, nachtschwer, bittersüß.

Ich schreie den Mond nieder

bis mir die Welt unter den Füßen wegrollt

und der Tränenozean mich wütend mitreißt.

Ich reite auf Wellen, breche sie mit meinem Lachen,

im Strudel der Gefühle und Emotionen

winde ich mich, schlinge mich an die Oberfläche.

Ich schwimme haushoch,  tauche meerestief bis zur Ruheinsel.

Da wo es keine Kissenschlachten,

keine Gewissenschlachten,

keine Wissensbisse und kein Kissenschmachten gibt.

Ich ziehe meine Lider über meine Augen,

halte meine Ohren zu.

ich schließe meine Herzkammern zu

und werfe den Schlüssel ins Meer

Ich will nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen.


Ich will kein Komma in der Liebe sein,

sondern ein Ausrufezeichen.

Ich will rufen und zeichen setzen.

Ich will ein riesiger lieberoter Punkt sein

eine Sonne am blauen Himmel.

©zeitlos

wirbelwind 21.08.2007, 18.20| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: ICH, Liebe, Ozean, Sonne, Tränenmeer,

Unbeschreiblich

Ich lache die Sonne über mir,

ich weine das Meer hinter meinen Augen,

ich gehe mit der Zeit spazieren,

ich atme den Wind,

ich fliege mit den Zugvögeln zu warmen Plätzen.

Unter meinen Schritten

zeichnen sich Spuren vergangener Tage.

Vor mir liegt die Weite der Liebe,

ein rotes Herzmeer.

hinter einem goldgelben Blumenfeld voll Honig

Kein Wort

kein Gedanke,

kein Lied

kein Gedicht

kann es zum Ausdruck bringen,

kein Maler kann es malen,

kein Fotograf kann es festhalten,

wenn das Herzmeer sich am Honig labt

©zeitlos

wirbelwind 20.08.2007, 21.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Unbeschreiblich, Worte, Liebe, Meer, Himmel, Augen,

kälteverhangen

Verhülltes Schweigen,

nebelverhangene Stille,

wortlose Begegnungen,

zeitraubende Gedankenblitze.

Ringsherum rauchiges Nachtblau,

ein indigofarbenes Tief,

melancholische Stille.

Wie tausend anklagende Augen

funkeln die Sterne auf mich herab.

Die Mondsichel ist bereit sie zu köpfen.

Ich kann dem Himmel kein "Danke!" zurufen,

sondern "Verzeih!"

Aus meiner Begierde heraus

wurde deine erst recht geboren.

Aus einem tiefen Verließ tauchte sie auf,

zögernd wie ein Neugeborenes

aus dem schützenden, warmen Uterus.

Als meine Liebe

von deiner Zärtlichkeit geweckt wurde,

trat sie wie ein reißender Strom über alle Herzufer.

Und deine Liebe wie ein Feuer spuckender Vulkan

zerströmte ihr Lava 

in einem magmareichen Regenbach

über alle Landschaften, verhüllte mein ICH

betonierte es ein.

Ringsherum rauchgraue Kälte,

lässt es frieren.

Versteinertes Magma verhüllt meine Seele

doch mein Herzschlag ist hörbar und fühlbar

©zeitlos

wirbelwind 17.08.2007, 19.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: kalt, Vulkan, Lava, Liebe, nebelverhangen,

Engel

Lichterloh brannte die Sonne am Himmel

Der Weg versteckt sich schrittweise unter dem heißen Sand.

Ein sandfarbenes  weiches Blatt für die Schrift deiner Schritte liegt vor dir.

Eine waagerechte Linie zeichnet sich auf dem Bildschirm

der dich künstlich am Leben hält.

Ein Strohhalm an den ich mich bis zum letzten Augenblick klammerte

riss ab,

entwurzelte dich.

Du atmest ein letztes Mal aus.

Ironie!

Der letzte Hauch kommt aus deiner Seele

nachdem alle Kunst der modernen Medizintechnik versagt.

Lautlos entfernst du dich,

mit jedem Schritt malst du deinen Namen

in die Zeit

Liebe, Leben bleiben hier.

Deine Endlichkeit sehe ich wie durch einen Schleier.

Nein! Ich schreie dir nach. Nein!

Der Himmel donnert und die Wolken fallen auf mich.

Die immer kleiner werdenden Schritte,

Punkte in die Endlosigkeit

zeichnen deine Entfernung zu mir

und zum Infinit.

Die sandfarbene  Leere

befüllt mit kalten nassen Spuren.

Durch mein Sommerbild

wandern mit lautlosen Schritten Engel

©zeitlos

geschrieben zum Todestag meines Bruders 12.August 1979 14:00 Uhr

wirbelwind 14.08.2007, 21.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Engel, Tod, Leben,

Eiszeit

Hinter allem Sein, bleibt ein Stückchen Herzglut übrig das irgendwie und irgendwo weiter lebt, wenn es nur ein leichtes Feuer als Erinnerung entfacht und die Eiszeit verbannt
©zeitlos

wirbelwind 14.08.2007, 18.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que | Tags: Eiszeit, Leben, Sein,

Am Tag der Ernte

Am Tag der Ernte
fallen Tränen auf das von dem Sonnenfeuer verkohlte Korn,
löscht die brodelnde Traurigkeit,
kühlt die von Schwielen gezeichneten Hände.
Irgendwo auf der Handfläche
liegt ein unversehrtes Körnchen
bereit für die neue Saat


©zeitlos

auch wenn der Augenblick sich als eine kleine Endlichkeit zeigt, ich sehe darin immer noch ein Fünkchen Hoffnung

wirbelwind 14.08.2007, 18.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Ernte, Tag, Erntedank,

durch die Sinne ins Herz

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Zärtlich malt die Zeit den Tag

auf eine neue Leinwand.

Mit feinen Pinselstrichen malt sie den Sonnenaufgang

purpurfarben, rot, orange in den Himmel.

Tauverhangen der Wald,

zeigt sich im satten Grün.

Buntes Treiben in den Baumkronen

untermalen die Stille des jungen Morgens.

Zartgrüne Worte schreibt die Zeit

mit Blattfedern in den Himmel.

Kopfüber stürzen sich die Worte

als Tauperlen in die Tiefe.

Tropfenweise fielen sie auf die zärtlichkeitsdurstige Haut,

schlichen sich unter der Haut entlang

durch die Sinne ins Herz.

©zeitlos

wirbelwind 13.08.2007, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Herz, Sinne, Wort, Tau,

ich atmete Liebe

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Ein Kuss entfachte ein Feuer auf meinen Lippen

und löste einen Waldbrand aus.

Meine Sinne loderten und sprühten Funken.

Meine Seele atmete Liebe.

Gedankenpfeile durchquerten blitzartig

die Euphorie der Sinne

bis sie in eine Agonie verfielen.

Nach Luft schnappte mein ICH und atmete Liebe

©zeitlos

wirbelwind 12.08.2007, 07.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, Atem, Euphorie, Agonie,

die neugeborene Landschaft

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Schrittweise ging ich vorwärts,

schaute oft, viel zu oft zurück.

Ich ging über Feldwege,

über den Asphalt,

über Treppen nach oben, nach unten.

Ich rannte über Schnellstraßen, Autobahnen, Serpentinen

nach oben, nach unten, vorwärts, zurück zum Ursprung.

 

Meine Schritte verwoben sich mit jedem Weg.

traurig war ich über nicht gelebte Träume,

über nicht erfüllte Sehnsüchte,

über verlorene Worte,

über den kalten Alltag

über endende Lieben.

 

Ich aß Sonnenstrahlen, Mondscheiben,

trank gierig Worte  und Hoffnungen.

An jedem Strohhalm hielt ich mich fest.

Ich erlebte, lebte, lebte auf

liebte, entliebte,

wiederbelebte die enden wollende Liebe.

Nahm Abschied, ließ die Hand los

und wanderte weiter.

Serpentinen, Schnellstraßen, Autobahnen

sind heute tabu.

Ich wandere und genieße die neugeborene Landschaft.

 

©zeitlos

wirbelwind 10.08.2007, 19.09| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Landschaft, Neue, Weg,

die Bank am Wegrand

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Einsam steht die Bank

am Wegrand mitten im Wald.

Einsam, im regennassen Morgen

tränenschwer das verwitterte Holz

lächelt geduldig regentropfenweise

aus Kristallperlenaugen den vorbeigehenden Wanderer an.

Und der Wind spielt mit den fallenden Regentropfen

streichelt sie zärtlich

als hätte er Angst ihre Zartheit zu rauben.

Noch vor einiger Zeit liebkosten die Sonnenstrahlen

die raue verwitterte Holzhaut,

drangen tief durch die Baumringscheiben

in ein Stück Herzmitte.

Vor einiger Zeit

ruhten wir uns von langen Spaziergängen aus,

legten alle Sehnsüchte darauf, alle Zärtlichkeiten.

Alle Liebe nahm darauf Platz

und drang in jede Holzfaser.

Unsere Träume wiegten sich im lauen Sommerwind

und schrieben ein unsichtbares

ICH LIEBE DICH

auf die Lehne.

Wir lehnten uns Herz an Herz,

Rücken an Rücken

gegenseitig an.

Die Erinnerungen - Phantomkörper nehmen heute Platz

und die Bank träumt im regennassen Morgen

einsam, allein vor sich hin.

Nur Kristallperlentränen zieren die Herzscheibenmitte

der verwitterten Baumscheiben.

©zeitlos

wirbelwind 10.08.2007, 18.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Bank, verwittert, Herz, Liebe, Wald,

Zitat

Alles was aus dem Herzen kommt, hat Kraft und Stärke und Größe. Leider nicht nur die Liebe. Also pass' auf was du im Herzen trägst!

©zeitlos

wirbelwind 08.08.2007, 21.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que | Tags: Herz, Liebe, Kraft, Größe, Stärke,

ein neues Herz und neue Worte

Gefangen von engen Vorstellungen,

veralteten Sichtweisen,

von verkrüppelten Vorurteilen

von antiken religiösen Meinungen,

von rachlüsternen Gedanken des "Zahn um Zahn", "Auge um Auge" getrieben.

Worte die klein machen,

die die Menschheit in Engel und Teufel teilt,

Verkehrte Liebe in Hass,

fesselnde Engstirnigkeit.

Willst du die Welt verändern, erfassen, erklären begreifen

brauchst du neue Augen, ein neues Herz

mit riesigen Herzkammern

und neue Worte.

©zeitlos

wirbelwind 08.08.2007, 21.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Herz, Worte, Liebe,

Regenbogenfarbene Briefe

so, so! Du hast bei Kerzenschein den Gott der kleinen Dinge beim Werkeln beobachtet. Ich liebe es auch im Kerzenschein zu lesen. Hat etwas Uriges an sich. Ich bin neugierig wie du diesen Gott beschrieben hast!


Der Alltag nimmt mich zu sehr in die Mangel. Ich bin müde, brauche Durchblick. Ich zehre noch von der wundervollen farbenfrohen Zeit mit dir. Ich vermisse dich. Tagsüber lenkt mich meine Arbeit ab, aber Abends bin ich allein hier in meinen vier Wänden. Der Alltag zieht sich dann zurück und legt die Gefühle frei. Empfindlich sind sie wie freigelegte Nerven.

Meinst du dass es zu früh ist über Gefühle zu reden?

Ich halte mich zurück!

Frag' doch deinen Gott der kleinen Dinge ....


liebe Grüße dir,

A

wirbelwind 06.08.2007, 19.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: regenbogenfarben, Brief,

Zärtlich und wild

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Dieses Bild strahlt eine gewisse Wildheit mit durchwachsener Zärtlichkeit und umgekehrt aus. Blüte und Stacheln, annehmen und Abwehren.

wirbelwind 06.08.2007, 18.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bild, Wortbild | Tags: Bild, Wortbild,

Synonyme - ein anderes Wort für...

Gefühlsanämie = Gefühlsarmut (mangelnde Herzensbildung)

wirbelwind 06.08.2007, 17.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Synonyme | Tags: Gefühlsanämie, Synonym,

Vorsicht

Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht. In der vielen Vorsicht geht oft die egentliche Sicht verloren.

©zeitlos

wirbelwind 06.08.2007, 17.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que | Tags: Vorsicht, Sicht,

mehr als nur ein Abenteuer

Die Gedanken ordnen die Welt

rücken alles auf ihre zugewiesenen Plätze.

Doch wissen die Gefühle denn immer

wohin sie gehören?

Weiß die Vernunft was richtig und was falsch ist?

Eine nicht anerkannte Größenordnung der Seele,

die das Glück der kleinen Dinge in sich trägt.

Wir verarmen in dieser Größenordnung,

auch wenn wir reich sein könnten.

Diese kleine Unordnung, der kleine Dschungel,

die unberührten Landschaften

sind eine Entdeckungsreise wert.

Das große Glück der kleinen Dinge

irgendwo in den Tiefen der Seele

als Diamant zu entdecken

ist mehr als nur ein Abenteuer.

Ist Liebe

©zeitlos

wirbelwind 06.08.2007, 16.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Abenteuer, Liebe, Entdeckungsreise, Glück der kleinen Dinge,

die Spannung zwischen Enge und Weite

Wie groß ist die Spannung zwischen Nähe und Abstand,

zwischen Enge und Weite?

Ich wünsche mir große Nähe und großen Abstand zugleich.

Und dazwischen Tiefe und Dichte.

Angst habe ich vor dieser Nähe, ebenso wie vor der Weite.

Die Weit-Herzigkeit meines ICHs

wird immer wieder auf die Probe gestellt.

Das Maßband um diese Spannung zu messen,

deren Längen- und Breiten- und Tiefengrade

ist das nicht ein Gefühlsband mit unterschiedlichen Einheiten?

Diesem annähernden Wissen um die Liebe

stelle ich ein großes Nicht-Wissen zur Seite.

Die Liebe lebe ich als eine undeffinierbare Größe

zwischen Enge und Weite.

©zeitlos

wirbelwind 06.08.2007, 15.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Spannung, Enge, Weite, Liebe, Gefühl,

Gefühls-Achterbahn

Mein Leben gleicht einer Gefühls-Achterbahn.

Zwischen Himmel und Erde,

zwischen Augenblicken mit dir

und denen ohne dich

schwebe ich mal hoch mal tief.

Obwohl die Liebe mehr Farbe,

mehr Intensität, mehr Tiefe bekommt,

wird es mir im Alltag bewusst,

dass das Leben nüchterne Logik erwartet,

aber in den Tiefen der Seele

eigentlich das tut was es für richtig hält.

Ein wirbelndes Chaos, ein Auf und Ab

ein Drehen und Winden im Gefühlskreis

mit Vernunft durchwachsen

bestimmt mein ICH.

Mein Leben dreht sich, steht still und verändert sich.

©zeitlos

wirbelwind 04.08.2007, 19.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Achterbahn, Gefühl, Liebe,

Begegnung

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Aus den Umarmungen heraus

entfaltete sich die Knospe

Blütenblatt für Blütenblatt, Kuss für Kuss.

Zärtlich und wild zugleich

sehnten und forderten alle Sinne.

Wortloses Ahnen und Fühlen,

voller Zärtlichkeit und Wildheit.

Liebevolles Spiel mit den Sinnen.

Hingabe und Zurückhaltung,

Liebe und Logik

kämpften um den Siegerplatz.

Ein Suchen und Finden

in den Tiefen der Seele.

Wie der Glückskäfer auf einem Blütenblatt,

labten sich die Sinne am herzhaften Nektar der

sich entfaltenden Blüte der Liebe.

©zeitlos

wirbelwind 04.08.2007, 15.38| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Begegnung, Liebe, Sehnsucht,

Frage des Tages

Was ist Sehnsucht? Ein Suchen nach dem wonach wir uns sehnen, eine Illusion, der die Ernüchterung folgt sobald das in Erfüllung geht wonach wir mit dem Herzen suchen?

Träte dann mit der Erfüllung des Wunsches nicht eine gähnende Leere, eine zerstörende Langeweile ein?

Wird sie nicht oft als Befriedigung unseres Verlangens, als Erreichen eines Zieles, als das schnelle Glück interpretiert und gelebt?

Doch, ist sie nicht mehr?  Sie ist ein Suchen mit dem Herzen, ein Gespanntsein, ein liebevolles Warten. Ist sie nicht eine seelische Fähigkeit dessen, der gelernt hat zu warten, ein Zeichen der Liebe wo irgendwo am Wegrand sich zwei Seelen begegnen?

©zeitlos

wirbelwind 04.08.2007, 15.09| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Sehnsucht, Fühlen, Liebe,

Liebe

Am Ursprung steht sie - die Liebe.

Da in den Tiefen der Seele,

wo Ahnen, Fühlen, Empfinden zusammenfließen,

wo das Wunderbare als Quelle heraussprudelt

und wartet von uns entdeckt zu werden.

Wo es sich als Wasserfall über alle Sinne rinnt,

sich mit allen Fasern unseres Herzens

verbinden will.

Wo das Wunderbare sich über alle Grenzen hinaus begibt,

die uns zwangsläufig gesetzt werden.

Liebe ist ein Fühlen, Sehnen, ein Wollen und Schenken

über alle Dinge hinaus und noch weiter.

©zeitlos

wirbelwind 04.08.2007, 14.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe

Sonnenblumen

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wirbelwind 03.08.2007, 19.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bild, Wortbild | Tags: Sonnenblumen

Und die Liebe wird zum Obstbaum

Jedes Ahnen, Fühlen, Empfinden ist eine Wurzelfaser

die Stärke und Tiefe erreichen möchte.

Es ordnet sich die Zeit

in immer größer werdende Ringe.

Unter der Herzrinde aus schützenden Häuten,

dehnt sich die Weit-Herzigkeit bis in Wunderbare

und darüber hinaus.

Sie greift mit tausend Armen nach dem Himmel

und die Fingerkuppen berühren dessen Weite.

Die Liebe wird aus Weite und Tiefe gespeist.

Aus der Tiefe sprudelt die Sehnsucht,

ergießt sich wie ein Wasserfall

über alle Herzfasern

nährt mit jeder Umarmung, mit jedem Kuss

bis Knospen aus allen Sinnen wachsen,

sich öffnen, entfalten, blühen,

sich schließen, sich runden,

Nektar und Honig und Süße bekommen.

Und die Liebe wird zum Obstbaum

©zeitlos

wirbelwind 03.08.2007, 18.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, Obstbaum, Tiefe, Himmel, Herzhäute,

Farben

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Ich möchte, dass der Tag mehr Tiefe gewinnt. Ich gebe ihm mehr Bedeutung , mehr Farbe. ich bin verwoben mit der Liebe. Ich bestehe aus ihren Fasern. Ein Geflecht aus Farben und Licht.

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wirbelwind 02.08.2007, 23.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bild, Wortbild | Tags: Farben

Bild des Tages

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wirbelwind 02.08.2007, 23.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bild, Wortbild | Tags: Bild, Seerosen, Spiegelung,

Frage des Tages

Jeder Mensch hat sein Empfinden, seine individuelle Empfindlichkeit.

Wann tut man dem anderen etwas Gutes, wann beschenkt man den anderen wirklich? Dann wenn man es selbst als Gutes, als Geschenk empfindet, oder der Meinung ist, dass der andere das so empfinden muss wie man selbst? Oder kommt es darauf an, ob der andere es selbst als Gutes, als Geschenk empfindet und wie er es annehmen und begreifen kann?

wirbelwind 02.08.2007, 23.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Frage, Tag, Geschenk, Empfinden,

Mit jedem Wort getragen

Im Wald voller Bäume

suche ich nach Worten

in den lichten Momenten

und ich fühle darin geborgen.

Die Worte lasse ich als Blätter

an den Bäumen hängen.

Im Waldlabyrinth irrt der Wind

durch die Baumkronen,

reißt Wort für Wort von den Bäumen.

Als Gedicht fallen sie auf den Waldboden

und ich fühle mich von jedem Wort getragen.

 

©zeitlos

wirbelwind 05.07.2007, 15.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Wort, Wald,

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Bienvenue dans le manége de la vie!   

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Für vieles im Leben gibt es ein Rezept. Man nimmt einfach das, was man zur Hand hat und man verwandelt es in das, was man haben möchte. Liebe, Umstände, Erfahrung, Fantasie gehört dazu. Ist das Leben ein Freibrief für Erfindungen? Ist unser Leben eine individuelle Kreation, deren Patent wir in der Hand haben?
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Il y a une prescription pour beaucoup dans la vie. On prend simplement ce qu'on a à la main et on le transforme dans ce qu'on voudrait avoir. L'amour, circonstances, expérience, fantaisie en fait partie. La vie est-elle une charte pour des inventions ? Notre vie est-elle une création individuelle dont nous avons le brevet dans la main ?

Nous avons cette chance inouïe de posséder cette substance miracle, quand nous traversons des temps difficiles, quand nous avons besoin de courage et d'énergie pour faire face au nouveau jour qui naît.
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Il y a dans la vie une épice rare et inespérée, je dirais même bénie du grand esprit cette poudre magique transforme notre quotidien en rayon de soleil dès qu'elle se répand sur un problème à résoudre, une solution à trouver.

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Apprenons à conjuguer l'amour au quotidien pour que la vie soit plus belle...

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Hoffnung ist ein Stück  ein Urquell inneren Lebendigkeit die einem einen Schritt weiter führt, ohne zu wissen wohin.
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