couleurs de la vie
2019
<<< September >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
30      
Zufallsspruch:
Wenn wir heiraten, ist es, als bekämen wir einen Brief überreicht, den wir erst auf dem Meer öffnen können.

powered by BlueLionWebdesign
iloveyou.gif
Ein Seelengefährte ist ein Mensch,
dessen Herzschlüssel in unser Herzschloss
und unser Herzschlüssel
zu seinem Herzschloss passt.


©zeitlos
Je.jpg

Jede Minute hat ihren eigenen Klang,
jeder Augenblick seine Eigenform,
jede Liebe ihre Eigenart,
jeder Mensch hat seine Besonderheit.

©zeitlos

899887.jpg

Jeder Moment ist ein

unwiederherstellbares

Einzigartiges.

©zeitlos

generation.jpg

Auch wenn du immer
wieder versuchst auf
den Kopf hören,
solltest du begreifen,
dass das
Herz sich
nicht belehren lässt

©zeitlos

abstractheart.jpg

Love begins with a smile,

grows with a kiss

and ends with a teardrop

©zeitlos

h.jpg

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Aus-Schalter

das Leben ist keine Gebrauchsanweisung logischer Theorie und Technik, sondern besteht hauptsächlich aus Gefühlen, Empfindungen un Emotionen. Auch dann wenn wir das nicht gerne haben und den Aus-Schalter viel zu oft suchen.  Alles was man tut muss eine Seele haben. Es muss aus dem Herzen herauswachsen

©zeitlos

wirbelwind 04.03.2007, 15.53| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

auf dem neuen Weg des Zulassens

Wenn die Liebe endet,sollte jeder seinen eigenen Weg gehen.
Das Kapitel mit einer Aussprache beenden und gemeinsam oder allein weiterschreiten.
Der Schmerz ist nicht als Nährbodern für Verletzungen da, sondern als Impuls, dass es Liebe war, deren Endlichkeit gekommen ist. Sprachlosigkeit, Emotionen, Endlichkeit, Gleichgültigkeit sind Etappen die der Psychologe gerne vorsiehtund für "Normal" erklärt.

Doch da spielt das Herz kaum mit, die Emotionen sind Gefühlsblitze, spitze scharfe Pfeile die alles was schön war töten. Sie töten oft auch die aufkeimende neue Liebe, die Freundschaft und alle die daran beteiligt sind treffen sie mitten ins Herz.

Trauer, Wut und Enttäuschung sind Gefühle und Emotionen, die man zulassen soll, um zu verarbeiten.
Alles andere zerrt nur an der Seele und verhindert ihr Wachsen. Neid und Hass sind Gifte für die Seele und sie vergiften der Nährboden der Liebe.


Es gibt den sogenannten neuen Anfang eine neue Begegnung auf dem neuen Weg des Zulassens.

Dieses Zulassen ist ein neues Kapitel, ein Kapitel für sich und kein Untertitel der Vergangenheit.


Willkommen im neuen Kapitel!

wirbelwind 04.03.2007, 09.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

einen Augenblick dazwischen

Wie eine silberfarbene Schlange, windet sich die nasse Landstraße durch die Lindenallee. Links und rechts rauschten die üppigen Kronen der Lindenbäume ihre Elegie.

Aus den Blättern fielen dicke Regentränen auf die Riesenschlange und zerbarsen auf dem Asphalt. Die Natur schien noch im Tiefschlaf versunken zu sein. Als hätte der Himmel eine Vorahnung, so beweinte er die frühen Morgenstunden.

Irgendwann fielen die Regentränen nur noch vereinzelt aus den Blättern. Ein schwerer Lindenduft mischte sich mit der noch regenschweren Morgenluft. Die ersten fleißigen Bienen waren schon auf der Suche nach frischem Nektar für ihren Honig. Ihr monotones Summen durchbrach die frühmorgendliche Stille.

Ein Auto raste auf dem Rücken der Riesenschlange, als wollte es jeden Moment abheben und fliegen. Die Scheinwerfer sieben das Licht in tausende springende Punkte auf den regennassen Asphalt. Quietschende Bremsen klammerten sich verzweifelt an die Riesenschlange, ein Hupen langes verzweifeltes Hupen hallt durch den frühen Morgen, ein lautes Krachen, ein verzweifelter Aufschrei, noch einer, ein weiterer, ein Wimmern und dann war es still. Man hörte die Sekunden vorbei rauschen.

Der Motor der Wagens rauchte genüsslich Wolkenringe. Aus der Motorhaube stiegen Rauschwaden in die Luft - ein Rauchzeichen.

Rauchschwaden benebelten die Windschutzscheiben, so dass die menschlichen Konturen dahinter nur noch schwach zu erkennen waren. Eine, eine weitere, noch eine, oder waren es vier? Für einen Augenblick schienen sie sich zu bewegen. Oder war es eine Irreführung der Hoffnungen?

Der Fahrer sah einen alten Greis auf einem weißen Sofa sitzen, das aussah wie eine riesige, flauschige Wolke. Er schien sich von schwerer Arbeit auszuruhen. Seine Hände lagen ruhig auf seinem Schoß und seine Schulterblätter schienen wie Flügel. Er lächelte entspannt vor sich hin.

"Geh weg, Alter!" rief der junge Fahrer. "Geh mir aus dem weg."

Der Alte schien ihn nicht zu hören und lächelte weiter vor sich hin.

Mit letzter Kraft öffnete er die Autotür und rief: " Du sollst mir aus dem Weg gehen Alter!" Doch der alte Mann rührte sich nicht vom Fleck.

Die Baumkronen rauschten friedlich nach dem Gesang des leichten Sommerwindes und die ersten Sonnenstrahlen lugten durch die Blätter. Wie jeden alltäglichen Morgen. Die Bienen summten und flogen emsig von Lindenblüte zu Lindenblüte, als wäre nichts geschehen.

Mit schwankenden Schritten geht er auf das weiße Sofa zu. Einen, einen weiteren, doch dann gehorchten ihm seine Beine nicht mehr. Er geriet in Panik und öffnete den Mund zu einem Schrei, doch er hörte sich nicht mehr rufen. Stumm bewegten sich seine blutleeren Lippen und formten flehende Worte.

Mit verschwommenem Blick sah er, wie der alte Mann seine Hand bewegte, als würde er sie ihm reichen wollen. Er wollte sie fassen und fiel hin. Mit der Stirn fiel auf den Boden, wie ein frommer Mann.

Für einen Moment verstummte der Wind, die Baumkronen hielten inne. Die Bienen verstummten ebenso. In der Ferne sang ein Vogel nichts ahnend sein Morgenständchen und Grillen zirpten im Gras. Zwei Leben flogen an ihm vorbei, winkten ihm zu. Zuerst zögerte er, dann aber folgte er ihnen.

Die Sonne schien und der alte Mann lächelte sanft.

Im Gras saß ein schwer verletztes junges Mädchen und weinte und lachte zugleich. Blut vermischte sich mit den Tränen. Als es auf einer Trage lag, hatte es nur einen einzigen Gedanken: Das Leben ist kostbar

©zeitlos

Anmerkung:

Das war meine erste Erfahrung mit der Endlichkeit des Lebens. Damals warich 13 Jahre alt. Ein sehr guter Freund meines Bruders kämpfte fast fünf Wochen lang um sein Leben.

Irgendwie seltsam: drei Jahre danach starb im selben Monat (August) fast auf den Tag genau mein Bruder. Er verlor den Kampf um sein Leben, schon nach 36 Stunden.

wirbelwind 04.03.2007, 09.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

die Zeit kennt kein Warten

Die Zeit kennt kein Warten. Das Warten ist eine Gleichung zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es ist ein Synonym der Gegenwart, welches ein Synonym für das Zeitlose ist ©zeitlos

wirbelwind 04.03.2007, 07.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

auf dem Weg

Meinem Herzen bin ich oft gefolgt

und kam an kein Ziel.

Und oft folgte ich der bitteren Logik

und das Ziel war unerreichbar.

Ist der Weg zu lang und uneben,

stolpert oft das Herz.

In den Stürmen der Zeit,

auf Umwegen,

auf dem Weg des Zulassens,

der Liebe.

©zeitlos

wirbelwind 04.03.2007, 07.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

And if life ist just a highway

"And if life ist just a highway, then the soul is just a car,

And objects in the rear view mirror may appear closer than they are" singt Meat Loaf.

Das Leben ist manchmal ein stiller Weg, eine breite übersichtliche Straße, eine hektische Schnellstraße eine mehrspurige Autobahn und die Seele ist das Fahrzeug. Du bist der Fahrer. Herz und Vernunft wechseln sich beim Fahren oft ab. Viele Strecken fährt die Vernunft und die Seele ist ein mürrische oder ängstliche Beifahrerin. Fährt das Herz, sitzt die Vernunft ermahnend und belehrend nebenan.

Oft fährt das Herz oder die Vernunft gar nicht mit. Oft kommst du an ein Ziel und bist damit nicht glücklich, oder du kommst überglücklich an.

"Vorausschauend fahren, bitte" sagt der Fahrlehrer - die Erfahrung. Nicht zu lange in den Rückspiegel blicken - in die Erinnerungen, auf die zurückgelegte Stecke, denn da vorne spielt das Leben und nicht rückwärts. Zurückkehren kannst du so oft du willst und ab und zu solltest du auch, aber bitte auf der Gegenspur.

Im Laufe des Lebens haben wir, noch weitere Beifahrer. Die Liebe, das Glück, die Angst, Neider und Gönner. Einige begleiten uns lange Strecken, andere vielleicht nur bis zur nächsten Kreuzung. Einige würden bis ans Ende der Welt und zurück mit uns fahren, andere nörgeln schon nach wenigen Metern an unserem Fahrstil herum.

Um das Leben im Rückspiegel zu betrachten, solltest du stehen bleiben, dir eine Verschnaufpause gönnen, die Seele parken, aber den Weg vor dir nicht aus den Augen verlieren.

©zeitlos

wirbelwind 03.03.2007, 17.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

wäre die Liebe

Wenn die Liebe bunt wäre, wäre sie orangefarben wie die Morgensonne des neuen Tages. Sie würde die Liebe zelebrieren wie die Sonne ihr Erwachen im Morgenrot und ihr Schlafengehen im Abendrot. Sie würde im Zenit stehen und leuchten und leuchten.
Die Liebe wäre gelb wie die Weizenähren auf dem Sommerfeld, die sich im Wind wiegen, als wollten sie mit ihrem Reigen die Menschen aufmerksam machen, dass sie geerntet werden müssen. Die Liebe ist das Brot für alle hungrige Herzen.
Blau wie das Meer und der Himmel, die sich am Horizont leidenschaftlich umarmen. Eine endlose unsichtbare Berührung, zart wie ein Hauch. Ein unsichtbares dehnbares Band. Weite und Tiefe würde die Liebe sein. Sie würde über den Horizont und noch weiter hinauswachsen wollen.
Wäre sie rot, wäre sie das Feuer, dessen Flammen sich lodernd ausbreiten, um leidenschaftlich Herzen entflammen zu lassen, oder auch zu verwüsten. Rot, wie ein Blitz, der das Gefühlsgewitter auslöst, der Körper und Herz elektrisiert, durchwirbelt, oder lähmt. Ein Unwetter in der Gedanken- und Gefühlswelt auslöst.
Grün wäre die Liebe, wie eine Wiese, wie ein riesiger Rasen. Ein Spielfeld, wo über Gewinn und Verlust diskutiert, gestritten und gehandelt wird. Der Sieger wird belohnt, der Verlierer wird getadelt. Sie wäre ein Spielfeld, wo man mit einem einzigen Kuss alles gewinnt, und mit einem einzigen Schlag von einen Augenblick auf den anderen alles verliert.
Doch die Liebe ist für fremde Augen nicht sichtbar, sie ist nicht fühlbar, nicht begreifbar, nicht greifbar. Die Liebe ist fühlbar im Herzen, jedes einzelnen. Sie ist tastbar mit allen Sinnen, sie ist begreifbar mit jedem einzelnen Gedanken und greifbar mit jeder Faser des Körpers.
Man kann sie nicht festhalten, nicht verformen, nicht anpassen. Sie ernährt sich davon, was sie in unserem Herzen findet.
Sie nährt sich von Träumen und von Hoffnungen, vom Vertrauen .
Findet sie auf dem Weg ins Ich oder bei den anderen Menschen Bitterkeit, Neid, Hass, wird sie vergiftet. Findet sie zu wenig Nahrung in der Seele des Menschen, wird sie früher oder später verhungern, vertrocknen und absterben.
©zeitlos

wirbelwind 03.03.2007, 16.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Ecken und Kanten

Es ist nicht leicht, den Menschen mit all seinen Ecken und Kanten anzunehmen. Es ist ein dauerhafter Lernprozess, der die Geduld, die Hoffnungen und auch die Liebe an sich schon in den ersten Schritten oft in Frage stellt.
Ist sie - die Liebe,  ein kleines Boot auf den tosendes Wellen des Lebensflusses, das beim leichtesten Unwetter kentert, oder es ist riesiges Schiff, das jeder Natur des Wellenganges strotzt.
Ist diese Liebe stark genug, besteht sie das Unwetter auch lächeld wenn es sein muss. Oft ist sie weniger strapazierfähig, dann reissen die Fäden und die Liebe fällt ins Nichts.
Ja so ist es mit den Ecken und Kanten. Auch mit meinen. Man eckt an und die scharfen Kanten verletzen unbewusst.

Ich möchte mich nicht für den einen oder anderen Menschen formen lassen. Ich kann nicht passend sein. Es ist gegen meine Natur als Mensch.

Liebe ist formbar und passt sich immer individuell an. An den der liebt und an den der geliebt wird. Somit hat sie eine persönliche intime Form mit Ecken und Kanten.

©zeitlos

wirbelwind 03.03.2007, 16.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que

Kuchen "LIEBE"

Ich nehme eine Schale Freundschaft und füge jede Menge Sonnenstrahlen hinzu. Jeweils eine Schale Freude und Hoffnung gebe ich noch dazu und verrühre die Mischung ganz zärtlich. Liebe so viel aufgenommen werden kann gebe ich noch dazu und gieße die Mischung in eine herzförmige Backform im Inneren meiner Seele.

Ich schüre regelmäßig in der Glut meines Liebesfeuers. Sorgfältig und respektvoll lasse ich den Kuchen aufgehen, sich in der Wärme der Liebe entfalten. Die Sonnenstrahlen sollen ihm eine goldgelbe Farbe geben, die Freude den Geschmack, die Hoffnung den Duft und die Würze, die Liebe die Süße.

Anschließend verteile ich ihn und gebe jedem davon ein Stück in aller Liebe

©zeitlos

wirbelwind 02.03.2007, 18.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que

Früh-Jahre

Ihr Lächeln vereist,


auf den Lippen blühen Eisblumen,
Raureif auf ihren Wimpern,
zu Eiszapfen gefrorene Tränen,
klirrende Kälte auf den Frühjahren ihrer Liebe liegt Schnee.


Im Kamin knistern Teile vom Baum der Zeit
Frühlinge, Sommer, Herbste und Winter.
Baumring für Baumring zerspringt,
entblättert Erinnerungen und Emotionen sprühen Funken
die im Augenblick zerbarsen.


Die Wanduhr zählt monoton tickend,
Einheit für Einheit vergangener Tage.
Einen langen Weg wandern sie zurück,
durch die Dunkelkammer ihrer Liebe.


Auf den Früh-Jahren liegt Schnee,
doch sie wagen den langen Weg zurück.
Hinter ihnen glitzern Schneespuren im Mondlicht.
Der runde Mond als Leibwächter folgt ihnen auf Schritt und Tritt dahin.....


Die Augen zur Welt geschlossen,
schneebedeckt die Wimpern.
Bevor sie einschlafen säen sie Eisblumen auf ihre Lippen.

Der Wind biss in ihre Ohren
und zerfleischte ihre Gefühle wie ein hungriger Wolf.
Die Farbe der Liebe nährte ihre Lippen,
die Eisblumen tranken sich gesund.
Worte zerrissen die eisige Kälte
und die Früh-Jahre ihrer Liebe zeigt erste Knospen

©zeitlos


wirbelwind 02.03.2007, 17.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

nach und nach

 

.....nach und nach

Am ersten Tag
ist die Liebe ein Stückchen Frühling,
eine grüne kleine Knospe mit rotem Herzbeutel
aus vielen Gefühlshäuten.
Mit jedem weiteren Tag der Zärtlichkeit
- Metamorphose mit der Zeit,
wächst sie langsam zur Blüte heran.
 
Nach und nach öffnet sie sich
Pétale für Pétale
die kleinen Geheimnisse für sich behaltend
enthüllt sie ihre Seele all' ihre Pracht, all' ihre Farben
in einer wunderschönen Blüte,
betört alle Sinne. 
Am besonderen Tag der Reife
ist die Liebe ein wundervoller Frühling der Seele.
 

©zeitlos

wirbelwind 02.03.2007, 17.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Circle Of Life

Man sagt, das Leben ist ein Kreis

mit immer wiederkehrenden Dingen.

Dinge kehren oft zu ihrem Ursprung zurück

wie hungrige Kometen.

Man muss sie nur rechtzeitig erkennen.

Warten, warten an der selben Stelle

wie ein Liebespaar beim ersten Rendevous

endlos warten bis die Füße

aus allen Schuhen herauswachsen

und die Zeit Löcher in die Sohlen frisst.

Bedeutet es, dass die verblühten Akazien

im Frühling als Knospe wiederkehren

mit ihrem Nektar die Sinne der Bienen betäubt?

Bedeutet es, dass du mich lieben wirst

über Millionen von Lichtjahren?

Vielleicht dauert ein Lichtjah nur ein einen einzigen Augenblick.

Wer weiß das schon?

Ich habe schon begonnen

auf dich zu warten

Augenblick für Augenblick

die Zeit mit dem Haar messend

Ewigkeit für Ewigkeit.

©zeitlos

wirbelwind 02.03.2007, 16.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Kommt gar nicht in Frage! Vergiss es ganz schnell!

Das kleine Dorf lag auf einer riesigen Wiese, von der man meilenweit sehen kann. Aus der Himmelsperspektive betrachtend, sah es wie ein farbenprächtiges Auge auf einem grünen Gesicht aus. Über dem Auge erstreckte sich ein dichter Laubwald.
An den verlängerten Dorfstraßen, hangen die Anwesen und Felder der einheimischen Bauern, Landwirte, und die der Städtler, die sie als Ferienhaus oder Ernährungsquelle nutzten.
Im Haus mit der Nummer 229 wohnte SIE mit ihren Eltern. Das Haus steht auf einem Sockel aus urigem Gebirgsgestein. Seine ziegelrote Fassade bildete einen gewöhnungsbedürftigen Kontrast zum Sockel. Die Fensterläden hatten die Farbe fauler Kirschen.
ER wohnte mit seiner Mutter auf der anderen Straßenseite, in einem Haus dessen Fassade unschuldig, weiss getüncht ist und dessen Fensterläden wie blaue Augen in einem blassen Gesicht strahlten. ER war fast drei Jahre älter als SIE, aber es störte sie nicht. Ihn auch nicht.

Als Kinder liefen sie stundenlag über die Felder, spielten auf der riesigen Wiese Fangen. Im vom Morgentau getränkten Gras liefen sie barfuss und teilten miteinander ihre Süssigkeiten. Bissen für Bissen. Sie waren für Abenteuer zu haben, was ihnen auch immer viel Ärger einbrachte. Der Schalk sprühte aus ihren Augen und sie waren jederzeit zu neuen Schandtaten aufgelegt.
Sie konnten stundenlang schweigen und stundenlang ununterbrochen reden und lachen.
Sie waren unzertrennlich wie siamesische Zwillinge in einem kleinen Dorf, wo jeder jeden kannte. Stellten sie etwas an, wussten es ihre Eltern lange bevor sie zu Hause eintrudelten. Sie liessen das Donnerwetter brav über uns ergehen.

***
"Du sollst sollst nicht mit dem spielen. ER ist kein guter Umgang für dich!" mahnte eines Tages ihre Mutter.
"Und wieso denn nicht?" fragte SIE erstaunt.
"Er ist ein Bankert, deswegen, " war die knappe Antwort ihrer Mutter.
"Und was heisst denn Bankert?" ließ SIE nicht locker.
"Seine Mutter hat ihn irgendwo aufgelesen," sagte ihre Mutter sichtlich genervt. "Ich will dich mit dem nicht mehr zusammen sehen. Die Leute zerreissen sich schon den Mund über euch. Haben wir uns verstanden?" Ihre Stimme überschlug sich. Immer wenn sie wütend war überschlug sich ihre Stimme. Für SIE war es ein Zeichen, dass sie sich lieber verziehen sollte.
Doch trotzig sagte SIE: "ich habe es gehört, du schreist ja schon, " und rannte in den Garten. Sie wollte ein Eklat vermeiden und wollte nicht das Tratschobjekt der Nachbarn werden.
Immer wieder gab es seitens ihrer Eltern ein Donnerwetter, wenn man ER und Sie zusammen sah.

***
ER wusste wieso er von den anderen Kindern gemieden wurde. Er war ein uneheliches Kind. Seine Mutter verriet ihm nicht, wer sein Vater war. Einer aus der Stadt, hieß es. Er litt darunter und kompensierte es damit, dass er in der Schule einer von den Besten war.
Um dem Gerede aus dem Weg zu gehen trafen sie sich nur noch heimlich.
***
Eines Tages sahen sie sich mit anderen Augen. Sie waren beide erwachsen, waren mitten im Studium und standen mit beiden Beinen mitten im Leben. ER war zwei Kopflängen größer als SIE, hatte dunkelbraune Locken. Seine Haut war eher hell und seine Augen hatten die Farbe einer See nach dem Unwetter. Grau-blau und ernst.
Seine Stimme war weich und er brachte sie immer zum Lachen.
SIE hatte dunkle lange Haare die wuschelig in alle Richtungen abstanden. Ihre dunklen Augen funkelten unruhig wenn sie traurig oder wütend war.
Ihre Liebe begann.
Bunt, berauschend, heftig und zärtlich zugleich.
Sie waren glücklich, denn die Welt blieb draußen vor der Haustür.
SIE schlich sich verstohlen in sein Haus. Sie liebten sich oft nächtelang. Sie lebten eine perfekt aufeinander abgestimmte Symbiose.
So vergingen wieder zwei Jahre und sie waren immer noch unzertrennlich, obwohl sie wegen dem Studium länger getrennt waren, als ihnen lieb war. Wenn sie sich trafen, stürzten sie sich leidenschaftlich wie hungrige junge Wölfe aufeineander. Die Welt schien still zu stehen.
***
Eines Tages veränderte sich alles.
"Ich glaube ich bin schwanger", sagte sie erschrocken.
"Danach wollte ich dich gerade fragen," sagte er ruhig.
Gemeinsam fuhren sie in die Stadt zu einem Gynäkologen, der die Schwangerschaft bestätigte.
ER überglücklich, Sie nachdenklich.
"Na, endlich," sagte seine Mutter leise. "Als ich schwanger war, wünschte ich mir ein Mädchen, doch da kam ER. Ich war glücklich, denn Buben haben es immer leichter," fügte sie nachdenklich hinzu. SIE wurde angenommen. Als Mensch, als Freundin und als Tochter.
***
"Ich muss euch was sagen," und ein ängstlicher Unterton lag in ihrer Stimme. Sie atmete ein und sagte dann ertwas lauter. "Ich bekomme ein Kind."
Ihre Eltern sahen einander an, sahen Sie an. "Mit so etwas macht man keine Scherze!" sagte ihre Mutter.
"Von wem denn? Hast du überhaupt einen Freund?" scherzte ihr Vater.
"Ich habe schon lange einen Freund, nur für euch zählt nur, dass ich beruflich Erfolg habe, damit ihr auf mich stolz sein könnt", klagte ich an.
"Sei nicht unverschämt, so habe ich dich nicht erzogen!" schrie ihr Vater. "So nun raus mit der Sprache und Farbe bekennen! Bist du nun trächtig oder nicht? Und wer zum Teufel noch mal ist der Schuft, der dich schwängerte?"
Ihre Mutter wurde blass im Gesicht.
"ER", sagte SIE. "Wir sind schon seit immer ein Paar." sagte SIE und alle Angst schien zu weichen.
"ER! Sag es ist nicht wahr! ER, dieser Bankert!" schrie ihr Vater. "Kein Wunder, bei so einer Schlampe von Mutter!"
SIE stand da, sah fragend von einem zum anderen. Unfähig nur ein einziges Wort zu sagen. ER hat es verdient verteitigt zu werden. Sie aber stand reglos da, als wäre alles Leben aus ihr gewichen.
"Du musst an dein Studium denken, an dich denken," weinte ihre Mutter. "Es ist eine Schande! Was tust du uns nur an? Der wird dich nicht heiraten, weil er so etwas wie Verantwortung gar nicht kennt."
"Kommt gar nicht in Frage! Vergiss es ganz schnell!" schrie ihr Vater.
Du sollst dieses Bankert abtreiben! Ich sorge dafür!"
Noch in jener Nacht packte Sie eine große Reisetasche mit einigen ihrer Habseeligkeiten. Leise zog sie die Tür hinter sich zu.
***
Eines Morgens als SIE unter der Dusche stand, sah sie ein rotes feines Rinnsal. Als sie aufwachte lag sie in einem blütenweissen Bett im Krankenhaus. Er hielt ihre Hand und beide weinten.
Ihr Körper hat sich unbewusst entschieden. Gegen das Geschenk der Liebe.
©zeitlos

wirbelwind 01.03.2007, 22.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Bernie der Schokobär - die Macht der Freundschaft

b__r.jpg

Still lag das kleine Mädchen in seinem Bettchen. Dunkle Löckchen umrahmten sein blasses Gesichtchen und seine grauen Augen blickten traurig auf das Nachttischschränkchen neben seinem Bett.

Es hatte zwar viele Freunde zum spielen, doch wenn es mal nicht spielen wollte, sondern nur einfach dazusitzen und über etwas reden wollte, hatte es urplötzlich keine Freunde mehr. Alle waren weg. Spielen.

Es wischte sich die Tränen aus den Augen, schnäuzte laut und streckte sein Ärmchen nach dem Bilderbuch auf dem Nachttischschränken aus.

„Wer bist du denn?“ staunte es als es den kleinen braunen Teddybär entdeckte.

„Mein Name ist Bernie. Mein Fell duftet nach Schokolade, denn in meinem Bauch habe ich unzählige winzige Schokoladekügelchen versteckt," sagte der Bär.

Das Mädchen lächelte, steckte sein Näschen in das schokoladenfarbene Fell und staunte.

"Du riechst tatsächlich nach Schokolade!" rief es verwundert und schnupperte immer wieder am Fell.

"Nur für dich." sagte der kleine Bär ruhig. " Ich wohnte einige Zeit in einem riesigen Haus mit vielen Büchern. Deine Mama hat mich als Überraschungsgeschenk für dich gekauft. Ab heute begleite ich dich durch die Zeit, wenn du magst."

Das kleine Mädchen nickt entschlossen und seine Augen leuchteten vom Staunen.

"Wenn du dich freust, werde ich mich mit dir freuen, wenn du traurig bist werde ich dich trösten wenn du mich in die Arme nimmst und ganz fest an dein Herz drückst."

Das Mädchen lauschte seiner ruhigen Stimme und nickte stumm.

"Du kannst mir alles anvertrauen, ich werde schweigen. Deine kleinen und großen Geheimnisse werde ich in einer Kammer meines Schokoherzens gut verstecken und ich gebe dir den Schlüssel dazu." sagte der kleine Bär.

So entstand eine bärige Freundschaft und der der kleine Bär begleitete das Mädchen durch die Zeit, durch die fröhliche und auch durch die traurige Zeit.

Mit der Zeit wurde sein Fell zotteliger und an manchen Stellen leicht abgegriffen. Salzige Tränen mischten sich mit dem Schokoduft, ein paar Kratzer haben seine Knopfaugen getrübt und ein paar Nähte zieren seinen Bauch und sein Ohr.

Doch all das sind Spuren der jahrelangen, innigen Freundschaft. Diese bedeutensreiche Abgegriffenheit, diese Stumpfheit des Felles ist das Besondere in dieser Freundschaft. Der kleine Bär spiegelte die Geduld, die Zärtlichkeit, die

Aufmerksamkeit die ihm entgegengebracht wurde. Sein Fell ist Härchen für Härchen aufgeladen mit Emotionen und Erinnerungen.

Die Risse und die Schatten in seinen Augen, zeigen die Augenblicke der Traurigkeit der Freundschaft.

Die lange Freundschaft durch die Zeit, braucht viel Geduld und Treue, hat das Mädchen von Anfang an begriffen.

Die Geduld bewahrt vor Gehetztsein und die Treue ist das Erkenntnis über einen emotionalen Wert - den Wert der Freundschaft durch die Zeit, hat es gelernt.

©zeitlos

wirbelwind 01.03.2007, 11.02| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

allein mit Worten

Mit Worten kannst du nicht allem nahe kommen,
du kannst nicht alles sagen, was gesagt werden sollte,
um den Umfang des Gesagtem zu begreifen.

Du kannst mit Worten nicht alles beschreiben, so wie es ist.
Weder die Farben, noch den Ton, noch die Größe und Tiefe,
noch das Leuchten, noch die Besonderheit,
die Einzigartigkeit, noch das Leben.

Allein mit Worten, kannst du nicht auf Verständnis plädieren,
auf Geduld beharren, noch auf dein Recht pochen.
Du kannst die Liebe nicht erklären.

Mit Worten kannst du dein Empfinden nicht beschreiben.

Du musst leben, erleben,
empfinden, lernen, verstehen, begreifen.

Du musst anziehen und wenn es sein muss loslassen

Und du musst lieben

©zeitlos



wirbelwind 01.03.2007, 10.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

a5.jpg

Bienvenue dans le manége de la vie!   

Menschliches_auge.jpg

Für vieles im Leben gibt es ein Rezept. Man nimmt einfach das, was man zur Hand hat und man verwandelt es in das, was man haben möchte. Liebe, Umstände, Erfahrung, Fantasie gehört dazu. Ist das Leben ein Freibrief für Erfindungen? Ist unser Leben eine individuelle Kreation, deren Patent wir in der Hand haben?
balaton01.jpg
Il y a une prescription pour beaucoup dans la vie. On prend simplement ce qu'on a à la main et on le transforme dans ce qu'on voudrait avoir. L'amour, circonstances, expérience, fantaisie en fait partie. La vie est-elle une charte pour des inventions ? Notre vie est-elle une création individuelle dont nous avons le brevet dans la main ?

Nous avons cette chance inouïe de posséder cette substance miracle, quand nous traversons des temps difficiles, quand nous avons besoin de courage et d'énergie pour faire face au nouveau jour qui naît.
balaton.jpg
Il y a dans la vie une épice rare et inespérée, je dirais même bénie du grand esprit cette poudre magique transforme notre quotidien en rayon de soleil dès qu'elle se répand sur un problème à résoudre, une solution à trouver.

mond.JPG

Apprenons à conjuguer l'amour au quotidien pour que la vie soit plus belle...

©zeitlos


f3dp288xa_1_1.gif

Hoffnung ist ein Stück  ein Urquell inneren Lebendigkeit die einem einen Schritt weiter führt, ohne zu wissen wohin.
©zeitlos



CURRENT MOON
DATENSCHUTZ
Home Archiv Links Kontakt Impressum Home Archiv Links Kontakt Impressum