couleurs de la vie
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Zufallsspruch:
Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern zu viel Zeit, die ungenutzt verstreicht.

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Ein Seelengefährte ist ein Mensch,
dessen Herzschlüssel in unser Herzschloss
und unser Herzschlüssel
zu seinem Herzschloss passt.


©zeitlos
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Jede Minute hat ihren eigenen Klang,
jeder Augenblick seine Eigenform,
jede Liebe ihre Eigenart,
jeder Mensch hat seine Besonderheit.

©zeitlos

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Jeder Moment ist ein

unwiederherstellbares

Einzigartiges.

©zeitlos

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Auch wenn du immer
wieder versuchst auf
den Kopf hören,
solltest du begreifen,
dass das
Herz sich
nicht belehren lässt

©zeitlos

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Love begins with a smile,

grows with a kiss

and ends with a teardrop

©zeitlos

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März

Word des Monats: Gefühlschaos

Bücher des Monats: meine Lehrbücher und Studienbriefe

Weblog des Monats: http://medical-weblog.blogspot.com

neu und ungewohnt: meine Arbeitszeiten

Erfahrung des Monats: es gibt Menschen, die wenn sie etwas nicht bekommen oder erreichen, sich das anderweitig holen

Weisheit des Monats: für einiges braucht man Zeit, Geduld und Energie, doch man darf seine Prinzipien nicht den Augen lassen.

Stimmung des Monats: durchwachsen

Liebe: unterzieht meine Gefühlslogik einer Prüfung.

Zitat des Monats:

Die Liebe besteht aus vielen unterschiedlichen Momenten, aus vielen unterschiedlichen Empfindungen, aus unterschiedlichem Begreifen und doch ist sie die Summe dessen, so wie die Baumkrone, die Summe ihren Millionen Blätter ist.

©zeitlos

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wirbelwind 31.03.2007, 18.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que | Tags: März, Kapitel, Buch, Leben, ,

die Liebe und die Zeit

Auf einer Insel wohnten alle Gefühle und alle menschliche Werte friedlich nebeneinander.
Das Wissen, die Geduld, die gute Laune, die Traurigkeit, der Stolz, das Reichtum, die Liebe und viele andere.
Mit der Zeit stieg der Meeresspiegel und setzte die Insel unter Wasser. Alle Bewohner bereiteten ihre Boote vor und segelten nacheinander los, um sich noch rechtzeitig von der Flut zu retten.
Die Liebe wollte nicht so schnell aufgeben. Als sie letztendlich einsah, dass es sinnlos sei zu warten, stellte sie fest, dass sie überhaupt kein Boot hat.
Sie saß und wartete und hoffte, dass der Meeresspiegel sich doch senken würde. Es war ihr peinlich Hilfe anzunehmen aber als ein Teil der Insel schon überschwemmt war, beschloss sie, sich letztendlich doch helfen zu lassen.
Das Reichtum glitt mit einem riesigen Schiff, das mit Gold und Silber und Geld war beladen an ihr vorbei.
"Nimmst du mich bitte mit?" fragte die Liebe.
"Siehst du doch, dass ich schwer beladen bin!", rief das Reichtum. "Es sei denn du bezahlst dafür. Was ist dir dein Leben denn wert "
"Ich habe kein gar kein Geld, doch mein Leben ist das Wichtigste und alles was ich habe", sagte die Liebe leise.
"Ohne Geld geht es im Leben nicht", rief das Reichtum verächtlich und segelte weiter.

Die Liebe beschloss den Stolz zu fragen, doch der Stolz winkte gelangweilt ab: "Du zerstörst die Vollendung, die auf meinem Boot herrscht! Du bist mir zu selbstlos"
Zögernd fragte sie die Traurigkeit: "Nimmst du mich bitte mit?"
Die Traurigkeit, machte einen Bogen um die Liebe und mit leiser Stimme rief sie: "Ich bin so traurig, ich möchte allein sein. Ich würde dich nur schwächen."
Die gute Laune segelte vorbei und sie war so froh und glücklich, dass sie die Liebe übersah und überhörte.
Eine Stimme rief plötzlich: "Komm Liebe ich nehme dich mit!"
Im Boot saß ein alter Mann. Die Liebe war voller Freude und so glücklich, dass sie vergaß, ihn nach seinen Namen zu fragen.
An Land ging der Alte Mann so schnell er konnte auf und davon.
Die Liebe wollte sich bei ihm bedanken und fragte die Weißheit, wer der Alte denn sei.
"Es war die Zeit", antwortete Weisheit.
"Die Zeit?" fragte die Liebe. "Weswegen wollte mir niemand helfen, außer die Zeit?"
Das sehr weise Wissen antwortete: "Weil allein die Zeit fähig ist zu begreifen, wie wichtig die Liebe für das Leben ist."
Die Liebe hat begriffen, dass die Zeit für sie wichtig ist. Denn nur die Zeit hilft der Liebe über alles hinweg.
Nur die Zeit zeigt der Liebe den Weg ans Ufer der Herzen. Und wenn die Bewohner der Herzen die Liebe kosten und die Zeit damit verbringen, sie zu genießen, wird sie zum Fest.
©zeitlos

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Anmerkung:

es gibt viele Versionen dieser Geschichte. Nun kommt meine noch dazu. Es gibt ebenso viele Versionen der Liebe und viele Menschen die zum Glück verschieden sind.

Und es gibt die Liebe in iherer individuellen Form und den einzigartigen Menschen der die Liebe zur Einzigartigkeit zusammen mit der Zeit geniest.

wirbelwind 31.03.2007, 14.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Liebe, Zeit, Gefühl,

Worte schreiben sich von allein

Ruhelos tanzt die Feder
auf dem leeren Blatt.
Worte schreiben sich von allein,
es braucht keine Hand sie zu führen.
Buchstaben fallen wie reife Körner
aus den Gedankenähren.
Emotionen fliegen wie Jungvögel
beim ersten Lernflug.
Neugierig, hungrig nach dem Sinn suchend
die Vögel der Vernunft,
picken hungrig Buchstabe für Buchstabe,
Wort für Wort.
Verbissen kämpfen sie mit den Gedanken
um jedes einzelne Körnchen.
Hungrige Emotionen
sperren den Schnabel weit auf,
nach Antworten suchend,
schlucken sie Buchstabe für Buchstabe
den die Vernunftvögel
ihnen in den Rachen werfen.
Die Seele reitet auf dem weißen Ross der Gefühle,
sie segelt im Sturm auf dem reißenden Fluss der Gedanken
Zum Delta - der Kern der Liebe.
Vom Herzschlag genährt,
schreit sie nach Licht und Luft,
nach Freiheit, nach Leben.
In Herzblut getaucht die Feder,
schreibt Worte der Liebe
Jede einzelne Seite des Lebens.


©zeitlos 03/2007feder.jpg

wirbelwind 30.03.2007, 19.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Worte, Liebe,

Wolkenbetten

Wie aufgewühlte Betten liegen die Wolken am Himmel, verlassen und leer nach liebevollen Nächten ...
Die Laken haben Löcher durch die ein fahles Licht scheint, schüchtern
und müde, wie schlaftrunkene Augen, die sich nach einer liebevollen Nacht, dem Tag verwehren.
Löcher im Laken des Himmels... sie sehen mich liebevoll an, wie die tausende hungrige Augen auf der Suche nach Antworten.

Manche liebestrunken dunkel andere wie ein Meer im Taumel der Gezeiten, einige aufflackernd wie sterbende Glut auf der ewigen Suche nach Nahrung. Einige nach Liebe fragend die ohne Antwort bleibt.
Ein Gruß sendend vielleicht, um gleich wieder im grauen Nebel ihrer grauen Alltagsgedanken zu versinken.
Gedanken...
Grau wie der Nachthimmel, zerrissen von grauen Löchern, durch die ein zaghaftes Blau lugt... schüchtern, wie die Hoffnung.
Ich muss hineinsehen, hinein in diesen Himmel, vielleicht birgt er eine Überraschung
für mich... die Antwort auf meine zeitlose Frage.

Meine Augen bohren sich in die Wolken in der Erwartung etwas Neues zu finden, bis das Grau der Eintönigkeit sie zuschüttet, bis sie vorüber gezogen sind, sich träge wegschleppen. Getrieben vom ungeduldigem Wind, der sie gnadenlos weitertreibt wie ein Hirtenhund die Schafe, wie der in der Wüste verirrte Wanderer, nach Wasser .suchend .. verdammt zum ewigen Wandern von irgendwohin, nach irgendwohin auf der Suche nach dem Gold der Liebe, dem Ewigkeitswert.

©zeitlos 03/2007

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wirbelwind 30.03.2007, 18.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Wolkenbetten, Liebe, Himmel,

mit dem Herzen

Wer kennt diese Aussagen nicht? "Du musst mit dem Herzen dabei sein, du musst es von Herzen tun, es muss von Herzen kommen, das ist herzlos, oder das ist herzlich"

Zugegeben, verbinden wir nicht unwillkürlich imaginär diese Aussagen mit unserem Herzen, welches in unserem Brustkorb im ähnlichen Rhythmus eines Sekundentaktes schlägt? Der Motor unseres Körpers, der ab und zu aus dem Takt gerät, der höher schlägt wenn wir Freude empfinden und tiefer schlägt wenn wir traurig sind.

Nun es geht nicht um nur um unser inneres Haus mit vier Kammern, sondern es geht um uns, um unsere Gesamtheit als Mensch, es geht um unsere Seele, da wo sich die Intuition und der Verstand regelmäßig zum "internen Meeting" treffen und durch ihre Einigkeit, durch ihre Harmonie unser Denken und Handeln steuern.

In jeder Religion, sowie in der Philosophie, Psychologie, Ethik, steht das tiefe, wahre Wesen des Menschen im Mittelpunkt.

Und es hat einen Namen - Herz - vielleicht weil es der Ausgangspunkt des Lebens ist.

Tut alles mit Herz!

Somit

kommt gut durch den Tag!

wirbelwind 30.03.2007, 01.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: März, Kapitel, Buch, Leben, ,

Ja und Nein

Ein "ja" ist muss überlegt werden, ein "Nein" ebenso und das bedarf an Zeit, an Denken, an Empfinden und an Entschlossenheit .....und es ist profunder als man nachvollziehen kann.

©zeitlos

wirbelwind 29.03.2007, 01.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: ja, nein, ,

Frühjahrsputz

Frühjahrsputz, Hausputz, Samstagsputz, oder Wochenendreinigung, wie man das auch nennen mag, ist wieder an der Zeitordnung. Da wird gewischt, poliert, geschrubbt, gewaschen und gespült ohne Pause. Alles muss frisch und sauber sein, damit man sich wohl fühlt. Die Fenster streifenfrei, die Gläser blitzsauber.

Wie wäre es denn wenn wir auch in unserem Herzen, in unseren Gedanken und in unserem Leben regelmäßig aufräumen? Raum und Zeit schaffen für die schönen Dinge im Leben, für die Liebe, für uns selbst.

Wie wäre es wenn wir die tristen, unnützen Gedanken einfach aus dem Kopf spülen und die anderen sortieren?

Wie wäre es wenn wir unsere Gefühle ordnen würden und die, welche wir nicht mehr brauchen aussortieren und ein einen Sack werfen um sie zu entsorgen?

Wie wäre es wenn wir unser Leben regelmäßig entrümpeln würden um Zeit und Raum für Neues schaffen?

Wie wäre es wenn wir die Liebe neu pflanzen, oder das Unkraut aus der alten jäten, um sie erneut zum Blühen zu bringen.

Wie wäre es wenn wir die alten Kleider, wie Angst, Streit, Hass, Neid und Aggression aus dem Schrank werfen?

Wie wäre es wenn wir uns ein neues Kleid aus Liebe, Hoffnung, Zuversicht nähen und freudestrahlend durch die Tage laufen?

©zeitlos

wirbelwind 29.03.2007, 01.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: Frühjahr, ,

das Leben

Das Leben rast mit uns dahin

in Unbekanntes

vorbei an Ereignissen

an Eindrücken

vorbei an Bäumen die Schutz und Schatten boten

vorbei an Erfahrungen,

an den Höhen und Tiefen des Alltags

vorbei an Lieben

vorbei an Enttäuschungen

vorbei an Menschen

an Kreuzungen

vorbei an Flüchtigem

am Lauten und Leisen

vorbei an gegangenen Wegen...

zurück bleiben die Erinnerungen

©zeitlos

wirbelwind 29.03.2007, 01.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Leben, Erinnerungen,

schlaflos

Die Nacht hat den Schlaf verdrängt

lässt die Gedanken nicht schweigen

lässt sie ahnen

gibt ihnen Gefühl

schürt die Emotionen

DENKEN

Der Körper müde

die Knochen schwer wie Blei

sucht den Schlaf vergebens

die Nacht lacht

die Gedanken

denken, überdenken, denken um

denken quer

bis endlich

die Müdigkeit die Gedanken lähmt

und der Schlaf die Nacht besiegt

©zeitlos

wirbelwind 29.03.2007, 01.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: schlaflos, Nacht,

Der Lebensfluss

Neue Lebenskraft

fließt durch deine Venen

- Ein Geschenk des Herzens.

Rote winzige Körperchen

winzige  rubinrote Perlen.

Millionen winzige Leben

im Roten Fluss

der in dein Herz-Delta mündet.

Tausende weiße Perlen

vor jeden Eingang deiner Haut

wie treue Ritter abstellt - Antigene

die dein Körper

verteidigen wenn er in seiner

Standfestigkeit bedroht wird

Der Fluss des Willens

entspringt aus deiner Seele

in den Farben der Hoffnung

der Zuversicht, des Glaubens,

in den Farben der Liebe

©zeitlos

wirbelwind 29.03.2007, 01.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Leben, Fluss, ,

Embryos an Kirschbäumen

Im Winternetz verfangen,
wartete ich Tage und Augenblicke.
Es muss so sein .....
Naturgesetze der Zeit,
Naturgrsetze der Liebe,
Naturgesetze des Lebens, des Seins.


Fern des Alltags blühten die Kirschbäume

im versteckten Obstgarten der Liebe

tausende Blüten.

Deren Duft drang durch die Sinne.

Es duftete nach Frühling ....

unruhig die Sinne folgen den Naturgesetzen der Liebe.

Und eines Tages machte ich einen Spaziergang

im Obstgarten der Liebe.

Ich wollte mich darin entspannen,

den Tag genießen.

Ich staunte, hielt inne, atmete tief ein,

staunte ......

Keine einzige Blüte an den Gefühlsbäumen.

Tausende Embryos hingen an den Ästen.

Grünes wachsendes Leben hing in tausenden Perlen

an den Gefühlsbäumen.

Die Sonne ernährt sie,

der Regen tränkt sie,

die Zeit lässt sie wachsen.

Ich staune,

halte inne, respektvoll um das wachsen nicht zu stören.

Ich warte auf den Sommer
auf rote Liebe - volle Kirschen
an den Gefühlsbäumen.
Ich werde jede einzelne davon ernten und genießen.
Ich werde Ohrringe aus Kirschen tragen
und werde die Steine in dein Herz schleudern,
damit darin die Liebe als Baum heraus wächst


©zeitlos 03/2007

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wirbelwind 28.03.2007, 20.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Kirschblüten, Liebe,

endloser Tanz der Augenblicke

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Tag ein, Tag aus ......
endloser Tanz der Augenblicke.
Befüllt oder leer,
lieblos und tränenschwer
mit der Last seines Selbst,
drehen sie sich um die Achse des ICHs.
Starr dein Blick,
betrachtet dein verstaubtes Schuhwerk,
dein kostbares Lächeln
spärlich auf deine Lippen gemalt,
mit etwas Farbe auf den Wangen,
drehst dich mit dem Augenblick,
taktlos um die eigene Achse.


Tag ein, Tag aus

endloser Tanz der Augenblicke

Liebe-voll und liebeleicht,

mit Liebe voll,

federleicht schweben deine Schritte

auf dem Parkett des eigenen ICHs.

Ein Strahlen in deinen Augen,

ein lautloses Lachen auf deinen Lippen,
mit lieberoten Wangen,
schwebst du und drehst dich.
Taktvoll
ziehst Kreise um dein ICH.
Ich sehe dich,
ich erkunde deine Gedanken,
zähle deine Schritte,
Augenblick für Augenblick
im Spiegelbild der Zeit
stehst du nackt, verletzbar, schutzlos
vor deinem Selbst.
Taktvoll, taktlos in der Zeit
Augenblick für Augenblick
sich dreht
um dein ICH


©zeitlos 03/2007

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wirbelwind 28.03.2007, 19.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Tanz, Augenblick, Liebe,

Hoffnung Espoir

ESPOIR         

La nuit n'est jamais complète 

Il y a toujours 

Au bout du chagrin 

Une fenêtre ouverte, 

Une fenêtre éclairée 

Il y a toujours un rêve qui veille 

Désir à combler, faim à satisfaire 

Un coeur généreux  Une main tendue, 

Une main ouverte 

Des yeux attentifs 

UNE VIE  

 Une vie à se partager

©zeitlos2007

wirbelwind 27.03.2007, 23.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Hoffnung, Leben, Traum, Hand,

ce que....

Entre

ce que je pense

ce que je veux dire

ce que je crois dire

ce que je dis

ce que vous avez envie d'entendre

ce que vous entendez

ce que vous avez envie de comprendre

ce que vous croyes comprendre

c que vous comprenez.

Il y a dix possibilités

qu'on ait des difficultés à communiquer.

Mais ...essayons quand meme!

©zeitlos

wirbelwind 27.03.2007, 22.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, Verstehen,

..... und wie viel Liebe

Im Dunkel noch
gehe ich aus dem Haus
Viele Fenster sind schon beleuchtet
wie viele Menschen schon wach sind
staune ich...
Die Straßen beleben sich mit jedem Schritt
in alle Richtungen
Wie viele Menschen schon draußen sind
staune ich...
Nach mehr als ein Viertel der Tages
gehe ich heim
in alle Richtungen
bewegen sich die Menschen auf der Straße
eilig, langsam,
fröhlich lachend,
glücklich lächelnd
nachdenklich, traurig
Das Leben spiegelt sich in ihrem Gesicht
staune ich....
Daheim fasse ich die Bilder des Tages
und die Gedanken in Worte
schreibe die Worte auf
wie viel Leben in 2 Drittel eines Tages
staune ich....
Noch ein Drittel liegt vor mir
wie viele Augenblicke mit Leben befüllt
passen noch in den Tag
staune ich
und wie viel Liebe
©zeitlos

wirbelwind 27.03.2007, 02.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, Tag, Leben,

Gedankenblitz als Auslöser von Emotionen

"Ein Mensch, den man liebte und der nun ging, ist unersetzlich"der Zufallsspruch, den ich eben auf meiner Seite las, löste einen Gedankenblitz aus, der bis heute schmerzt.

"Wenn ein Mensch stirbt, bleibt für einen Augenblick die Welt stehen, deshalb bleiben die Uhren auch stehen," meinte damals meine Oma, als ich sie fragte wieso die Uhr stehen blieb.

Es war damals mein erster Gedanke damals als ich den Raum betrat um von J. Abschied zu nehmen. Ich sah die Wanduhr deren Zeiger still standen. Ich starrte auf diese silberfarbene stumme Uhr.

Die Welt bleibt stehen.......

Sie blieb lange Zeit stehen. Für meine Eltern, für meine Oma und für mich. Anfangs lebten wir den Alltag wie gewohnt. Ein weiteres Gedeck auf dem Tisch, seine Lieblingssüssigkeiten im Schrank, man wartete auf die wöchentliche Post .....

Als die Sonnenblumengerntet wurden wurde mir erst bewusst, dass er nicht menr nach Hause kommen wird, dass es endgultig ist.

Eines Tage bekamen wir Besuch von einem Freund meines Vaters. Ein von vielen Höflichkeitsbesuche die man so als pflichtbewusster Mensch abstatten "MUSS".  Harte Worte, aber ich mag keine Halbherzigkeiten.

" Auch wenn es schwer ist, aber ihr seid ja beide noch jung. Wie wäre es wenn ihr euch J. ersetzt?" hörte ich den Freund meines Vaters sagen.

Ich wollte aufstehen und wegrennen und ich konnte nicht.

Irgendwann spürte ich, wie sich mein Herz schmerzhaft zusammenzog und meine Beine zitterten, als würde man den Boden unter ihnen wegziehen.

"Ja, aber man weiß ja nicht, ob es dann ein Junge sein wird." Hörte ich meinen Vater sagen. Meine Mutter saß daneben und schwieg. Ob sie sich überaupt in irgendeiner Art am Gespräch beteiligte, konnte ich nicht beurteilen. Sie blickte ins Leere und schwieg.

Lange Zeit hatte ich Angst. Ich beobachtete meine  Mutter lange Zeit. Jede körperliche Veränderung an ihr machte mir Angst.

Zwei Jahre später wurde ich achtzehn und ich hatte als einziges Mädchen im Dorf ein Motorrad und als ich den Führerschein in der Tasche hatte war ich überglücklich.

Die einzige die mich durchschaute war meine Oma.

"Kein Mensch ist ersetzbar," meinte sie eines Tages. "Du kannst noch so oft diese Maschine besteigen, du bleibst du!"

Ich heiratete den besten Freund von J.

"Du, musst wissen was du tust, denn es ist eine ernste Sache, die nicht unüberlegt sein darf," warnte Omi.

Überglücklich war ich als R. kam.

"Es ist ein Mädchen," erzählte man meinem Vater.

"Ihr wollt mich hier nur verschaukeln," meinte er.

Lange konnte ich sein entäuschtes Gesicht nicht vergessen. Er ist R. aber ein liebevoller Opa und das zählt heute.

Heute merke ich es noch deutlich wie wichtig es meinem Vater war einen Sohn zu haben.

wirbelwind 26.03.2007, 19.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: Auslöser, Gedankenblitz, Emotionen, Ersatz,

der Augenblick

Der Augenblick schält sich aus der Zeit

nackt zeigt er sich

verletzbar, sensibel, zart und jung

Ein Wimpernschlag, ein Nu

liegt formlos, farblos, seelenlos

in deinen Händen.

Eine Masse die sich formen lässt,

ein Traum der sich ausmalen lässt

pastellfarben oder schillernd bunt

eine Zeitperle die du beseelst,

damit sie wertvoll wird

eine zarte Liebe die wachsen muss

um Tiefe, Größe und Stärke und zu erreichen

©zeitlos

wirbelwind 26.03.2007, 17.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Augenblick, Zeit,

Fluss "Liebe"

aus dem tiefen Brunnen der Freundschaft,

entspringt ein Fluss

- Liebe -

Schöpfe behutsam Wasser aus dem Brunnen,

lass die Quelle nie versiegen

Lass sie fließen,

lass ihn wachsen,

lass ihn sich vertiefen.

Er findet den Weg

über Fels und Stein und Kies

ins Delta - in dein Herz.

Ruhe dich an seinem Ufer aus,

schaue auf ihn mit Respekt,

schenke ihm Zuneigung,

berühre sanft seine Wellen

vertraue ihm, er wird dich tragen

©zeitlos

wirbelwind 26.03.2007, 15.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Fluss, Liebe, Brunnen, Quelle, Freundschaft,

have a nice day

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wirbelwind 25.03.2007, 19.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que | Tags: Tag

es gibt Worte

es gibt Worte....

ungesagte Worte,

Worte die schweigen,

um Narben alter Verletzungen nicht aufzureißen,

weil der Zorn noch nicht gestillt ist

und Erinnerung, noch keine Erinnerung ist

Es gibt Worte die Angst machen,

Worte die traurig machen

Es gibt Worte,

unverstandene Worte

hinter der Maske eines Lächelns.

Es gibt Worte

Fragen ohne Antworten

Und es gibt Worte die Berge versetzen,

die Türen und Fenster öffnen,

die Brücken schlagen und Wege treten.

Und es gibt sie, all die Worte die schweigend

mehr sagen

und es gibt das Zuhören

©zeitlos

wirbelwind 25.03.2007, 08.57| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Worte, Antwort, Frage,

der Tag

Jeder neue Tag, der beginnt,

bietet uns  neue Gelegenheiten an

das Glück zu genießen,

heute alles gut machen zu können,

was wir gestern schlecht machten.

Der Schlaf brachte Ordnung

in unsere Gedanken

und in unser Herz.

Und jeder Tag der neu beginnt

gibt uns eine neue Chance

neuen Anlauf  zu nehmen und zu starten.

Wir sollten das Gestern in Betracht  ziehen

was es uns lernte,

um mit mehr Weisheit

jeden Morgen unseres Lebens

zu beginnen

©zeitlos

wirbelwind 25.03.2007, 08.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Tag, Neu, ,

deine Blume

Stell dir eine Blume vor.

Welche Farbe oder Farben könnte ich sehen?

Definiere ihren Duft.

Wie würde ich sie riechen?

Setze sie in die Erde.

Wo könnte ich danach suchen,

im Blumentopf auf dem Fenstersims

oder im Garten?

Auf dem Feld oder im Wald,

auf der Wiese oder im Teich?

Bestimme ihr Leben.

Ist sie eine Frühlingsblume,

eine Sommerblume,

hat ihr Leben im Herbst

nach dem ersten Frost sein Ende erreicht,

oder macht sie unter der Schneedecke

einen Winterschlaf

um uns mit den schönsten Blüten zu bescheren

wenn Die Natur

im Frühling

zu neuem Leben erwacht?

©zeitlos

wirbelwind 25.03.2007, 08.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Blume, Jahreszeit, Liebe,

offene Tür

Wenn die Tür meines Herzens immer offen stünde

würde ich jedem Einlass bieten

könnte jeder unbemerkt eintreten,

sich kurz oder länger in meinem Kammern umsehen

und unbemerkt wieder gehen.

Keine Hoffnung ihn wieder zu sehen

würde aufkeimen

keinen Abschiedsschmerz

würde er mir hinterlassen.

Er würde sich ins Gästebuch eintragen

"Hallo ich war da!" und seinen Namen

einen von unzähligen darunter schreiben

Oder er würde neugierig

jeden Winkel ausschauen

ob er da vielleicht etwas finden könnte

um mich zu bemängeln

und mit einem lautlosen

"na ja , ich habe es mir anders vorgestellt" wieder gehen.

Wären alle Fenster meines Herzens nur offen

und das Licht würde brennen

würde der eine oder andere

neugierig hineinschauen,

der eine oder andere würde einfach vorbeilaufen

ohne einen Blick darauf zu werfen

Wären Türen und Fenster zu

würde der eine oder andere anklopfen

um Einlass bitten,

ich würde meine Gastfreundschaft anbieten

und er würde bleiben

als Dauergast oder als Gefährte

weil er sich in meinen Herzkammern wohl fühlt.

©zeitlos

wirbelwind 25.03.2007, 08.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Herz, Liebe, Türen, ,

Zeit

Jede Sekunde ist ein Sandkorn im Sandglas der Zeit, ein Geschenk des Augenblicks im Leben.

©zeitlos

wirbelwind 24.03.2007, 22.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Zeit, Liebe,

Ich kann

Wenn ich einen Regenbogen einfangen könnte,
würde ich ihn für dich einfangen
und an den melancholischen Tagen
würde ich mit dir seine Schönheit teilen.
Wenn ich könnte, würde ich einen Berg bauen,
den du dann als dein Eigentum betrachten könntest.
Eine einsame Stelle, wo um  Ruhe zu finden,
eine Stelle, wo wir uns vom Rest der Welt verstecken.
Wenn ich alle Tränen einfangen könnte,
würde ich sie am Meer werfen.
Sie würden sich mit dem Meer vereinen
und zu Wellen werden und mit dem Wind tanzen.
Aber ich weiß und es ist mir bewusst,
dass all'  das für mich unmöglich ist.
Ich kann weder einen Berg bauen,
noch einen leuchtenden Regenbogen einfangen.
Aber lassen wir  das!
 
Ich kann dir aber eine gute Freundin sein.
JA, das kann ich gut sogar
©zeitlos

wirbelwind 24.03.2007, 22.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, Regenbogen, Freund,

Herzlichkeit und Dualität passen nicht zusammen

Selbstverständlichkeit:

Unglaublich was wir Menschen da alles reinpacken.

Wir verlernen zusehend auf unser Herz zu hören. Wir verbringen den größten Teil unserer Zeit damit, uns an die "Time - is - Money - Gesellschaft" anzupassen. Umgeben von Computern, Handys, Technik, Maschinen die eingreifen unser Leben immer schneller zu machen, sind wir auf dem besten Weg uns in der Isolation ein Haus zu bauen.

Wir reihen uns in die Gesellschaft der modernen Menschen ein und weil es da nun alltäglich ist, isolieren wir uns immer mehr ab und werden zu Einzelexistenzen. Mehr oder weniger erfolgreich.

Ein alter Indianer würde behaupten, dass das die Ursachen vieler Krankheiten sind. Körperlich, seelisch, geistig.

Naturverbunden ist eine Eigenschaft mit der der Mensch seine spärlichen Spaziergänge Sonntags in der freien Natur beschreibt.

Die alten Schamanen behaupten, dass der Mensch aufs Engste mit der Natur verbunden ist und sein offenes Herz bewahrt hat. Er spürt das Herz der Mutter Erde, sein eigenes Herz und das seiner Gegenüber.

Ich weiß nicht was spirituell oder was echt ist. Obwohl wissenschaftliche Belege beweisen, dass da Herz des Menschen physikalisch in seiner magnetischen Frequenz exakt auf die Frequenz der Erde abgestimmt ist. Die Erde reagiert auf unsere Gefühle.

Nun wir sind ja keine alten Indianer, sondern neue High - Tech - Menschen die verlernt haben auf unser Herz zu hören. Wir haben es verschlossen und durch die Nähte die ab und zu brüchig werden sickern Emotionen in verschiedenen Farben und Nuancen und bringen den Menschen aus dem Gleichgewicht. Wut, Angst, Mutlosigkeit, Verzweiflung, Misstrauen, Wertlosigkeit werden bewusst und unbewusst auf die Umwelt um uns herum übertragen.

Um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, müssen wir auf unser Herz hören.

Unser Herz braucht Liebe, Zuwendung, Freude und winzige Glücksmomente, um ein Gefühl der tiefen Verbundenheit mit einem anderen Menschen entwickeln zu können.

Wissenschaftler behaupten, Emotionen seien chemische Reaktionen: ein Gedanke, den wir denken führt zur Ausschüttung chemischer Stoffe, die blitzschnell im Körper verteilt werden, die an gewisse Rezeptoren andocken und Reaktionen auslösen. Die Emotion ist da und wir können sie annehmen oder ignorieren.

Aber wenn wir sie annehmen und verarbeiten, allein dieses Vortasten, ohne vor ihr  Angst zu haben um zu spüren wie sie sich im Körper anfühlt, kann dazu führen, dass man sie aus einem anderen Blickwinkel sieht und die Verstimmung sich dabei auflöst.

Wenn wir aber Widerstand leisten und sie verdrängen, oder uns von ihnen verdrängen lassen, werden diese negativen Emotionen sehr stark und finden Resonanz in den Gedanken.

Emotionen sind wie kleine Kinder. Sie fordern unsere Aufmerksamkeit  und nach kurzer Zeit wenden sie sich wieder ihrem Spiel zu, mit der Gewissheit, das jemand da ist. Verweigern wir ihnen diese Aufmerksamkeit, werden sie disharmonisch.

Wir haben uns im Laufe der Zeit zur Angewohnheit gemacht, alle Dinge, auch die Emotionen in Gut um Böse, in negative und positive Emotionen. Wir wollen nur das Schöne haben und alles andere verdrängen wir, wollen sie nicht haben. Wir sehnen uns nach dem Guten und das stimmt uns dann unglücklich.

Dass diese Einteilung in Gut und Schlecht, in Schön und Hässlich, in Negativ und Positiv so viel Chaos in unseren Gefühlen anrichten kann!? Wer auch immer, die Natur oder Gott den Menschen mit einer ganzen Palette Emotionen ausgestattet hat, hat den Menschen als einzigartige Vielfalt von allem anderen hervorgehoben.

Wenn wir aber wissen, die Emotionen anzunehmen und sie nicht ablehnen, machen wir eine andere Erfahrung die spürbar angenehmer sein wird. Ein Geschenk an uns selbst und an unser Gegenüber. Man trägt schon im Mutterleib die Liebe im Herzen und diese Grundschwingung deren ist wichtig, denn sie trägt uns zusammen mit der Verbundenheit auch durch das tiefste Tal.

Diese Grundliebe und diese Verbundenheit  spüren wir selbst dann, wenn wir im tiefsten Tal der Verzweiflung umherirren. Daraus entsteht Vertrauen und man ist bereit anzunehmen, dass alles was geschieht seinen Sinn hat, auch wenn wir den Moment nicht verstehen und begreifen.

Ich weiß nicht ob ich mich als Naturkind bezeichnen darf, nur weil ich die Natur liebe, weil ich Vergleiche  zwischen den Jahreszeiten der Natur und denen des Menschen ziehe.

Ich weiß nur, dass die Natur ein guter Lehrer ist. Sie zeigt uns nicht nur, dass alles darin seinen Platz und seinen Sinn hat, sondern sie lehrt uns die Non-Dualität.

Sie entscheidet also nicht zwischen Gut und Böse, zwischen Schön und Hässlich, zwischen Makellos und Fehlern.

Ein verformtes Blatt ist für die Natur nicht weniger wert als ein perfektes. Der Baum sortiert nicht. Er wirf nicht jene Blätter ab die nicht in seine Krone passen. Für ihn ist jedes Blatt wichtig.

Für uns Menschen wird der andere Mensch wichtig. Wir leben die Liebe die nicht wertet, nicht abhängig macht, sondern Freiheit schenkt und annimmt. Wenn ich mich selbst liebe, bin ich nicht ein Teil des anderen, sondern der ergänzende Unterschied zu ihm.

Und zum Abschluss möchte ich noch ein Zitat von Pablo Russell hinzufügen.

"Die Blüte kann nicht weinen,

aber sie kann sich auch nicht ekstatisch

an ihrer Schönheit erfreuen.

Das kann nur der Mensch.

Ein Grashalm kann sich nicht

an seiner satten grünen Farbe erfreuen.

Dieses Privileg wurde ur uns Menschen geschenkt.

Der blaue Himmel ist sich seiner  selbst nicht bewusst,

die vorüberziehenden Wolken haben nur das Bewusstsein des Wassers.

Die großartige Schönheit des Himmels

mit den dahingetupften weißen Wolken,

die Schönheit einer Feder oder eines leuchtenden Blattes

kann nur der Mensch sehen.

Das ist das Geschenk des Mensch-Seins."

Immer dann wenn wir es ablehnen, geschieht trotzdem das was geschehen will.

©zeitlos 03/2007

wirbelwind 24.03.2007, 20.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Herz, Emotionen, Sinne, Natur, Mensch, Baum,

instant magique

Le soleil s'enfuit brûlant l'horizon ... tirant  le rideau bleu nuit… projetant des lueurs de rêves...

Nonchalante...dans ce déclin… déployant ses draps de satin voluptueux... déjà froissés, la nuit  s'éveille...

Dans des frissons imperceptibles… ses couleurs  ruissellent doucement …Elle commence à prendre possession du silence…

Pudique  tirant un paravent de nuages rosés... dans l'attente d'un embrasement futur...

Elle  joue une symphonie silencieuse sur les courbes du rivage ...imaginant des arabesques sensuelles...

Le temps s'arrête,  figé dans l'instant avide de désir 

Evanescence

Entre ombre et lumière, en caresses infinies, du bout des doigts en étreintes sauvages, elle prépare les rêves fous des étoiles

Ultime ondulation du vent, qui calme ses ardeurs, le temps s’allonge dans l’oubli

La brume flotte au dessus des rêves d’ailleurs

 trace le souffle dans une onde de murmure.

Des ombres passent, un silence au fond du regard….instant magique…

wirbelwind 23.03.2007, 15.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Instant magique

im mein ICH

wirbelwind 22.03.2007, 20.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe, ICH,

der gesunde Mensch

Der gesunde Mensch
sieht nicht alles,
hört nicht alles,
redet nicht über alles,
begreift nicht alles,
lernt nicht alles.
Gefühlsblind,  gefühlstaub, gefühlsstumm
oder ein gefühlskalter Ignorant
der eigenen Sinne, weil Sebstverständlichkeit ein angeborener Fehler ist.

©zeitlos

wirbelwind 22.03.2007, 18.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Mensch, gesund, Gefühl,

ja die Liebe

ja, die Liebe kennt keine Grenzen.

Sie kennt Gebote:

du sollst lieben, lieben, lieben. 

Sie kennt Verbote:

die Liebe darf nicht in Hass verkehren, sie darf nicht rechnen und aufrechnen.

©zeitlos


wirbelwind 22.03.2007, 18.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Liebe, Leben,

Liebesbriefe

Man schreibt Liebesbriefe, wenn man einen Menschen liebt. Und wieso sollte man nicht auch ab und zu an das eigene Leben einen Liebesbrief schreiben? Man liebt es ja schließlich auch. Es ist nur eine andere Art von Liebe.

Wer sich selbst aber nicht liebt, kann auch niemanden lieben.

©zeitlos

wirbelwind 22.03.2007, 18.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Liebe, Leben, Liebesbrief,

Das Leben ist ein Spaziergang

das Leben ist ein Spaziergang
durch die Jahre, die Jahreszeiten,
durch die Landschaften der Tage.
Ab und zu bleibst du stehen,
um eine Blume zu pflücken,
um den Wind zu tanzen,
um mit der Sonne zu strahlen,
um auf den Wechsel der Gezeiten zu warten.
Du pflückst ein Veilchen
und weißt du wanderst im Frühling des Lebens.
Und du pflückst im Sommer die Rosen,
den Mohn aus dem Weizenfeld,
und du pflückst und erntest
Deine Arme reichen nicht,
um die Tage und Nächte zu umklammern
Werden deine Schritte vom Schnee verschluckt
und hinterlassen Spuren
Bist du mitten im Winter angelangt,
mit einem riesigen Strauß in der Hand
und aus deinen Spuren im Schnee
sprießt neues Leben als Schneeglöckchen
©zeitlos

wirbelwind 22.03.2007, 01.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: Leben, Spaziergang, Jahreszeiten, Liebe, Schneeglöckchen,

Gedanken - Im Sommer des ICHs

Gedanken -
des Geistes bunte Schmetterlinge,
die ins Licht fliegen,
ihre zarten Flügel an dessen Strahlen verbrennen,
die von jedem Pollen des Herzschlags leben,
deren haploiden Enden die Gefühle bestäuben,
durch Symbiose Emotionen gebären,
eigensinnig, rebellisch,laut,
die Sinne reizen mit neuen Tönen,
die die Saiten einer Violine,
zärtlich, fordernd und leidenschaftlich,
so hoch wie der Adler fliegt,
Kreise zieht,
so tief wie ein Stein fällt,
Kreise zieht,
das höchste Glück, der tiefste Schmerz,
Die Fülle und die Leere,
das Alles und das Nichts bedeutet
im Sommer des ICHs

©zeitlos 2007

wirbelwind 22.03.2007, 01.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Sommer, Gedanken, ICH,

Die Macht der Sinne

Ein Nicht-Sehender ging auf einem einsamen Weg entlang und gelang an eine Kreuzung. Er blieb vor der Kreuzung stehen, hielt inne, lauschte, wartete ein Weile, tastete vorsichtig mit seinem Blindenstock, die Ecken und Kanten und Hindernisse vor der Kreuzung ab.
Er blieb stehen um neben sich zu lauschen."Ich weiß dass jemand neben mir steht" sagt er laut.

"Ich kann Sie nicht sehen, aber ich ahne, dass Sie mir nichts böses wollen. Könnten Sie mich bitte über diese Straße führen, sie scheint sehr befahren zu sein."
Der Gehörlose sah dass jemand neben ihm stand und sagte: "Ich kann Sie zwar nicht hören, aber die Straße ist sehr befahren, sollte ich Sie nicht über die Straße begleiten?"
Der Nicht-Sehende atmete auf und lächelte dankbar und ließ sich vertrauensvoll über die Straße führen. Auf der anderen Straßenseite stand ein Mann der zwar sah und hörte, aber er hatte keine Stimme. Seine Lippen bewegten sich, aber die Worte hatten keinen Klang.

Er hätte die beiden gern nach dem Weg gefragt, aber er wusste nicht ob sie ihn verstehen würden. Verzweifelt sah er sie an.

Der Der Nicht-Sehende sagte zum Gehörlosen: "Ich weiß du hörst mich nicht, aber ich ahne dass da jemand steht"
Der Gehörlose sagte" Da steht jemand und schaut uns hilflos fragend an. Ich weiß du siehst ihn nicht, aber ich frage ihn mal ob er Hilfe bräuchte."
Der Blinde fragte den Mann ohne Worte:
"Sollen wir dir den Weg zeigen? Du musst nur über die Straße gehen und da geht ein Weg gerade aus weiter"
Der Stumme nickte dankbar und seine Augen leuchteten vor Freude auf und sein Lächeln verstand der Gehörlose und der Blinde ahnte es. Jeder setzte seinen Weg fort. Nicht-sehend, gehörlos und wortlos - und doch sehend, hörend und mit vielen klingenden Worte.
©zeitlos

wirbelwind 22.03.2007, 01.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: Sinne

regenbogenfarbene Brücke

Bild_169.jpg
Zwei Liebende schlagen Brücken,
bewegen sich aufeinander zu.
Regenbogenfarben ihre Schritte,
treffen sich in der Mitteüber dem Fluss der Zeit
und spiegeln sich darin.
Zu einem endlosen Kreis
wird die Liebe
und sprüht purpurfarbene Funken
wenn die Sonnenstrahlen sie berührt
©zeitlos

wirbelwind 21.03.2007, 15.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: regenbogenfarben, Liebe, Farben,

Liebe

Wenn nur ein einziges Wort
alles beinhalten soll
was ich denke,
was ich zu sagen habe,
was du wissen musst,
sage ich
Liebe
Wenn nur ein einziges Wort
alle Farben,
alle Töne,
alle Nuancen
beinhalten muss,
male ich
 die Liebe
Wenn nur ein einziges Wort
den Inhalt meiner Seele
beinhalten muss,
fühle ich
Liebe
Wenn mein Leben
nur aus einem einzigen Wort
zu bestehen hätte
würde ich
die
Liebe
leben
©zeitlos

wirbelwind 21.03.2007, 12.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe

du bist gut aufgehoben

du bist gut aufgehoben,
denn in aus den Tränen wachsen Blumen,
der Kummer weicht dem Trost,
aus den Augenblicken wachsen Früchte
wenn die Dunkelheit der Nacht,
der Helligkeit des Tages weicht.
Ein Lächeln beleuchtet die Traurigkeit
und die skeptischen Stimmen der Vernunft,
lassen sich von den Herzstimmen überreden.
Eine gebende Liebe belebt das Glück
und du bist aufgehoben
in den freudenstrahlenden Sonnenstrahlen

©zeitlos

wirbelwind 21.03.2007, 01.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Freude, Liebe, Augenblick,

Flirt mit dem Mond

Der Mond erhellte mein Zimmer. Als hätte er das Tageslicht für eine Nacht gepachtet, beleuchtet er jede Ecke meines Zimmers.

Ich nahm mein Lieblingsbuch vom Nachttischschränkchen und begann darin zu lesen. Sein Blick ruhte auf meinem Gesicht und seine leuchtenden Augen erhellten jede einzelne Zeile des Buches.

Das leise monotone Ticken der Wanduhr untermalte die nächtliche Stille.

Ich weiß nicht wie spät, oder wie früh es schon war, als meine Lider endlich schwer wurden und ich mich in die starken Arme der Nacht legte und einschlief.

Ich spürte ein sanftes Streicheln in meinem Gesicht. Sehr zart, ein Hauch von Wärme und Licht streiften liebkosend meine Wangen.

Erschrocken riss ich die Augen auf und sah ihn, den weißen runden Mond. Erstaunt schaute ich dem netten Herrn, der in einer so stillen unbeweglichen Nacht mein Gesicht berührte in sein strahlendes Gesicht.

Er kokettierte eine Weile mit mir, in dem er kurz hinter einigen Wolkenfetzen sich vergrub, um dann weiter mir zuzulächeln... Ich lächelte zurück, denn ich wusste, dass er mir noch etwas sagen möchte.

Ich weiß nicht, wie lange ich mich auf dieses Spiel einließ, irgendwann merkte ich wie sein Licht immer blasser wurde.

Ich musste aus dem Bett steigen und das Fenster weit öffnen und ihm nachzusehen wie er hinter den Wolken verschwand.

Irgendwann wurde mir kalt und ich kroch unter die warme Decke.

Bevor ich einschlief, lauschte ich in die Nacht, monoton tickende Geräusche der Uhr, fast nur angedeutete Klänge, durchbrachen die Stille und ich hörte mich mit ihnen um die Wette atmen.

Die Morgensonne erhellte mein Zimmer und ich schlug die Augen auf.

Ich schaute in meinem Zimmer umher, meine Augen suchten nach Spuren der vergangenen Nacht.

Das Klingeln des Telefons unterbrach mich beim Suchen.

Ich nahm den Hörer ab und hörte dich am anderen Ende mit sanfter, aber überzeugenden Stimme sagen:

"Ich liebe Dich!"

Ja, ich weiß, es gibt immer Zeichen, die auf etwas Neues, auf Veränderungen hinweisen. Die meisten übersehe ich, aus unscheinbaren Gründen, einige aber machen sich auf einer Art bemerkbar, die man einfach nicht übersehen, auch nicht ignorieren kann, die man sehen und verstehen und begreifen wird.


©zeitlos

wirbelwind 21.03.2007, 01.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Flirt, Liebe, ,

Liebessuppe

Man nehme dafür einen riesengroßen Topf, denn die Liebe braucht Raum und Zeit um sich  in all' ihren Sinnen entfalten zu können.
Zubereitung!
Den Zorn klein schneiden und die Aggressionen wegschneiden. Die Worte fein hacken, denn so können sie sich besser entfalten.
Den Egoismus bürsten, schälen und waschen. Das Ich ist wichtig darin, denn man muss es wahrnehmen können. Die Konflikte und die Kälte klein hacken.
Die Haut der Gegensätze und der Ressentiments pellen und das Schlechte herauspuhlen.
Den Respekt und die Höflichkeit mixen und daruntermischen. Einen Bund Aufmerksamkeit und einen Bund Akzeptanz dazugeben.
Vitalität, Begeisterung, eine gute innere Einstellung darunterschischen. Viele liebevolle Worte und zärtliche Gesten einrieseln.
Mit viel Liebe übergießen und mit Humor abschmecken.
Mit Beachtung bestreuen und mit einem  riesiges Häubchen Zärtlichkeit garnieren.
Bei niedriger Flamme zum Kochen zu bringen und das Feuer stets leicht schüren. Die Hintergedanken immer abschöpfen, denn sie sind  zum Teil berechnend.
Die Suppe in einer ruhigen liebevollen herzlichen Umgebung köcheln lassen. Die Gefühle variieren wie das Salz.
 
Tipp:
Serviere die Suppe in der schönsten Suppenschüssel, - deine Seele.
 
Wünsche Allen einen guten Appetit!
©zeitlos2007

wirbelwind 20.03.2007, 19.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Lecker | Tags: Liebe, Rezept,

im Schutz der Nacht

Zärtlich

im Schutz der Nacht

entdeckten sich unsere Lieben

vereinten sich

unter dem Sternenhimmel

zerschmolzen ineinander

zu einer einzigen Liebe

Unsere vereinten Hände bildeten eine Hand

mit zehn Fingern

unsere beider Herzen

bilden nur eines mit acht Kammern

mit unzähligen Ecken und Winkeln

Wenn deine Augen zufallen schlafe ich ein

und wenn du wachst kann ich nicht schlafen

Dort wo du nicht existierst, existiere ich auch nicht.

©zeitlos

wirbelwind 18.03.2007, 21.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Liebe

Worte

Worte weben ein Netz

aus den feinen, zarten Fäden der Gedanken

Gefühle durchweben die Worte

verknoten Gedanken.

Wort für Wort

kleiner größer,

zarter

stärker

weben das Netz

verweben die Zeit

©zeitlos

wirbelwind 18.03.2007, 21.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient | Tags: Worte

die Rose hat auch Dornen

Bild 415_1.jpg
Eines Morgens im Frühling pflanzte ein Mann eine Rose. Er goss und düngte sie regelmäßig. Die Rose wuchs und gedeihte prächtig. Die ersten Knospen sprossen in einem leuchtenden Zartgrün. Die Stiele waren mit spitzen Dornen besetzt.
Der Mann sah die zarten Knospen, begutachtete sie und dachte: "wie zart die noch sind!"
Dann aber sah er die langen spitzen Dornen und erschrak.
"Es ist doch unmöglich, dass eine so schöne Rose so viele Dornen haben kann, "dachte er.
Enttäuscht pflegte er die Rose nicht mehr.
Sie verdurstete und starb kurz vor der Vollendung der Blüte.

Jeder Mensch hat eine innere Rose, eine divine Seelenrose. Sie ist angeboren. Im Laufe des Wachstums, bekommt sie Dornen. Sie sollen eigentlich zum Schutz der Blüte dienen, doch oft werden als Makel, als Schönheitsfehler angesehen.
Man sieht zuerst die Dornen und übersieht die Knospe, oder sogar die Blüte. Zu viele Dornen für eine Rose, denkt man sich und schon wendet man sich vom anderen Menschen ab.
Ein liebender Mensch weiß, dass die Dornen keine Fehler sind, sondern Schutz vor Verletzungen. Die Dornen sind Skepsis, Ängste, Grenzen die die Intimität der Seele vor Verletzungen schützen.
Die Liebe hat die Fähigkeit, die Noblesse der Rose zu sehen und ihre Dornen anzunehmen. Sie hat die Fähigkeit die Blühte zwischen den spitzesten Dornen zu finden. Éin liebender Mensch legt in sich selbst einen Rosengarten an.
Er zweifelt nicht an den Dornen und auch nicht daran, dass seine eigenen Seelenrosen nicht schön genug wären. Und er wird innerlich liebevoll blühen.



©zeitlos März 2007

wirbelwind 18.03.2007, 16.11| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: | Tags: Liebe

Gegensätze

Die Grenze zwischen den Gegensätzen verläuft fließend wie der Übergang von Licht und Schatten im Laufe eines sonnigen Tages.
Wo eben noch Schatten war ist plötzlich Licht, sobald die Strahlen der Sonne ein Stückchen weiterwandern.

So ist es auch im Leben. Licht und Schatten geben sich die Hand.

Wo Liebe war ist plötzlich Gleichgültigkeit, oder sogar Hass, weil die Sonne sich zum Schlafen hingelegt hat.
Wo Freundschaft war ist plötzlich Krieg, weil die Sonne sich versteckt hat.
So ist zwischen den Gegensätzen nur eine zarte Haut die reißt, wenn sie zu sehr strapaziert wird.

Die Schatten der Liebe sind Wut, Enttäuschung, Trauer, Schmerz, Gleichgültigkeit.

Ich frage mich, wieso der Hass die Schattenseite oft so ausfüllen kann.

War es Liebe die dann verkehrt? Oder war es Egoismus, Narzissmus im Schafspelz der Liebe?

©zeitlos


wirbelwind 18.03.2007, 08.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: Fragen

Heart

gggg.jpg

©zeitlos

"Dein EKG schreibt die Noten, der Melodien, die dein Herz komponiert"


©zeitlos

wirbelwind 18.03.2007, 08.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie | Tags: Heartsong

Freundschaftsallee

Auf dem Weg durch die Tage, die Monate, die Jahre wächst eine Allee aus Freundschaftbäumen. Manche Bäume wurzeln tief in der Erde des Lebens, andere  haften nur an deren Oberfläche und andere wiederum wurzeln tief und an der Oberfläche krallen sie sich zusätzlich mit Wurzelfinger fest, als hielten sie das Leben in der Hand.

Groß und stark werden manche Bäume,einige tanzen mit dem Wind, mit den Stürmen. Doch andere unterliegen den Witterungen und brechen an den Stürmen und Orkanen des Alltags. Gefällt werden auch einige Freundschaften und oft wächst eine neue Freundschaft heran, wenn die Wurzeln noch vorhanden sind.

Die Bäume der Freundschaft berühren mit ihren Blättern jeden neuen Morgen den Sonnenaufgang und das Lächeln der Morgensonne schenkt ihnen Kraft. Sie berühren mit den Fingern den Sonnenuntergang und sind nicht traurig, dass es Nacht wird, denn sie wissen ganz genau, der neue Tag ist nicht weit. Sie wissen die Gezeiten zu schätzen. Sie bleiben aufrecht in die Finsternis, in der Trauer mancher Tage und schenken Kraft,dem Wanderer durch das Leben.

Das Leben hat für uns sicherlich noch viele Überraschungen reserviert, aber nichts kann eine wunderbare Freundschaft zerstören, wenn wir die Bäume pflegen und hegen, indem wir das Reisig der Mißverständnisse aus der Krone enfernen, damit die Bäume uns immer Schatten und Unterschlupf vor den Witterungen des Lebens spenden

©zeitlos

wirbelwind 17.03.2007, 14.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie | Tags: Freundschaft, Allee, ,

der Durst der Worte

Wenn das Meer zum Himmel wird und der Himmel zum Meer, ist es die Luft die ihren Durst stillt. Der Durst nach Veränderung, das Verlangen nach Wechsel, nach Fortschritt.
Man lebt, man atmet, man sieht, man erlebt, man fühlt. Alle Sinne sind aktiv.
Weder die Natur noch Gott untersagt der Luft ihren Durst zu stillen. Weder Worte, noch Bilder, noch Zahlen halten die Zeit zurück, sich mit dem Uhrzeiger der Veränderungen zu drehen. Wer kann sich dieser unerklärlichen Harmonie widersetzen?
Oft reicht ein einziger Schuss aus einer Feuerwaffe um einen Krieg zu erklären, oft reicht ein einziges Wort um den Streit der Götter anzuzetteln.

Ich öffne die Fenster meiner Seele um das Leben um mich herum kennen zu lernen und lausche die unerklärliche Musik, achte auf die unteilbare Bewegung, achte auf den Wind, auf den Regen, auf das Licht . Ich bediene mich der Worte, um die Hoffnung mit Liebe zu nähren. Ich will wissen, ich will erleben, leben, vertrauen, glauben.
Ich suche nicht die Sonne die mich wärmt, auch nicht den Schatten um mich dahinter zu verstecken, sondern Worte die den Tanz der Gefühle mit der Vernunft beschreiben. Dessen Rhythmus, dessen Duft, dessen Besonderheit. Es ist wichtig, dass Worte aus dem Gefühl, aus der Vernunft entspringen um den Tanz der Gefühlslogik zu beschreiben.


Nicht überzeugend, nicht werbend, nicht belehrend, sondern begreiflich machend.
Die Bäume beobachtend, stellte ich fest folgendes fest:
Die Bäume zählen nicht die Minuten oder Stunden. Sie haben die Jahreszeiten im Gefühl und in der Natur ihres Seins. Dieser Natur folgen sie. Sie passen sich den Witterungen an, sie sind geduldig, beharrlich. Die Gefühlsbäume wurzeln tief in der Erde des Herzens haften. Sie sprießen aus dem Herzen und wachsen über das Herz hinaus. Mit ihren Ästen und Zweigen scheinen sie die Welt zu umarmen, aber sie klammern sich nichts fest. Sie beschränken sich darauf, von Blühten und Früchten zu träumen.

Jede Knospe ist ein offenes Gesicht mit neugierigen Augen, ein kleiner gieriger Mund, der die Sonne einatmet. Nach einem Tränenregen wischen die Gefühlszweige die Tränen aus den Augen. Gefühle träumen Blüten und ihre Früchte sind Wünsche und Ziele. Das Leben atmet in Worten und Bildern. Es gibt keine Gefühlsleere, sondern tausende von Knoten, die sich festigen oder lösen. Es gibt Verbindungen die Festigkeit suchen und welche sie sich auflösen wollen.

Ich lege die Worte in Zeilen und dazwischen die Gezeiten. Ebbe und Flut der Gefühle, der Vernunft. Ich male bunte Noten für die Melodie der Gezeiten.
Ich lausche die Melodie des Lebens, das Fließen, das Rauschen, das Beben, die Stille. Die Musik der Worte, zwischen den Worten, das Rauschen von einem Vokal zum anderen, den oberflächlichen oder ernsten Zweifel der Konsonanten.
Ich ahne meilenweit vor und fühle ebenso meilenweit zurück. Ich will mich nicht darauf beschränken, was die Bücher mir sagen, sondern ich möchte, dass die Steine auf der Straße mit etwas über die Straße erzählen, dass die Wellen des Meeres mir ihre Gezeiten erklären. Ich möchte wissen, wieso es in den Märchen und Fabeln den Wolf im Schafspelz gibt. Ich möchte dass der Berg mir etwas über die Wolken des Himmels verrät. Ich will, dass die Ähren des Weizenfeldes mich das Heilige des Brotes lehren.

Worte sind nicht leer. Sie sind das Echo unserer Gedanken, Gefühle und Emotionen. Sie reflektieren die Gedanken- und Emotionsblitze.

Sie sind Blütenstaub, Regentropfen, Blütenblätter, Eiskristalle, Schneeflocken.

Worte sprechen, singen, schweigen. Sie setzen Zeichen zwischen den Zeilen.

Man muss Herz, Ohren und Augen öffnen, hören, sehen und begreifen. Die Zeit bleibt konstant, doch der Raum wächst. Nichts gibt es mehrfach, sondern nur einmalig.

Ich lebe, ich atme Leben ein, ich liebe, ich lebe die Liebe.

Worte sind Blätter am Gefühlsbaum. Sie schütteln den Tau ab und winken der Morgensonne zu. Die Gefühlsbäume begrüßen sich und wiegen sich im Wind - im Atem des Herzens.

Es ist die Stunde wo das Ahnen und Fühlen noch keinen Namen hat. Worte schütteln Emotionen von den Ästen.

Ich mag keine Tränen, die das Salz aus dem Gefühlsmeer tropfenweise schöpfen. Der Schmerz führt nicht zum Glück. Traurige Menschen leben vor sich hin.

Ich mag daher das Lachen. Es ist Honig auf der Haut der Freude. Hier bereitet der Schmetterling der Liebe sich schon in seiner Puppe auf eine lange Reise vor. Auf ein Leben in voller Pracht.

Der Apfelbaum lächelt rote Äpfel, nach dem ihn die Bienen geküsst haben. Mit den Fingerkuppen berühren die Worte den Himmel.

Oft tragen die Bäume das Gewicht des Himmels und schwanken unter der Last der tränenschweren Wolken. Jeder Gefühlsbaumstamm ist wie ein menschlicher Körper. Er modelliert seine Unebenheiten, hat seine Venenflüsse, seine Grotten, seine Lichter, seine Schatten. Er hat seine Salz- und Tränenbergwerke. Er hat seine Vulkane und seine Pyramiden auf den Alveolen des Herzens. In den Augen kann man die Gezeiten des Gefühlsmeeres erahnen.

Ich schreibe die Worte auf ein leeres Blatt Papier und verewige sie in besondere Bücher. Ich presse sie zwischen den Seiten und konserviere sie in Erinnerungen.

©zeitlos

wirbelwind 16.03.2007, 17.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Leben pulsiert

spürst du wie das

dein Leben in dir pulsiert

Augenblick für Augenblick

ohne zu ermüden pumpt es dein Herzblut

von Vene zu Ader, von Ader zu Vene

erwärmt dich wenn du frierst

lenkt dich durch die Zeit

und lässt dich fühlen

die Liebe

in DIR

©zeitlos

wirbelwind 16.03.2007, 02.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

festgehalten

von den Ästen

aus Venen und Arterien

das Herz

wie ein Vogelnest

Gefühlen wachsen Federn und Flügel

Flügge werden sie

mit jedem Herzschlag

fliegen sie emotionsvoll

durch das Leben

tiefer wenn Stürme nahen

höher der Sonne entgegen

kehren zurück mit der Liebe auf den Flügeln

Herzschlag für Herzschlag

entsteht Leben im Nest - das Herz

gehalten von den Ästen voll mit Leben

in unserem Brustkorb

©zeitlos

Festgehalten

wirbelwind 16.03.2007, 02.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

der neue Tag

Der Hauch des neuen Tages

weckt dich zu leben

kämmt die letzten Schlafkörnchen

aus den Brauen und Wimpern

berührt deine Schläfen,

deine Wange, deinen Mund

die ersten Sonnenstrahlen

locken dich aus dem Bett

wählen deine Gedanken

locken ein Lächeln auf deine Lippen

der neue Tag tanzt

nach der Melodie der Augenblicke, Minuten und Stunden

und reißt dich mit

in den Strudel des Lebens

©zeitlos

wirbelwind 16.03.2007, 02.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Liebe-voll

ich weine und lache,
ich lache und weine.....
Unter dem Fenster der Sonne
paart sich mein Weinen mit meinem Lachen
und mein Lachen gebärt
regenbogenfarbene Perlen.
Liebe-volle Berührungen
elektrisieren alle Sinne,
unendlich zärtlich, fordernd, wild
verflechten sich alle Fasern unseres Liebe-vollen Seins.
Samtig, weich, zart
meine regenbogenfarbenen Lachperlen
zerbarsen prickelnd auf deiner Haut.
Wie ein Lavastrom fliesst dein Atem
in meine Sinne,
sich vereinend, verwandelnd
erregend, prickelnd
lachend....unaufhaltbar
malt jede Pore liebe-voll an.


©zeitlos

wirbelwind 15.03.2007, 02.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Spaziergang im Regen

Der Himmel war wolkenlos. Ein grauer nebeliger Schleier versteckte die Sonne, aber es war angenehm warm. Ich schlug die Augen auf und als ich versuchte meine Träume der vergangenen Nacht in Erinnerung zu rufen, streifte mein verschlafener Blick die Uhr.

Als ich sah, wie spät es schon war, sprang ich aus dem Bett. Weg waren sie - die Träume. Als wären sie Seifenblasen, die auf den ersten Blick faszinierende Objekte sind, aber kaum bekommen wir sie zu Gesicht , sind sie zerplatzt. Und trotzdem während ich unter der Dusche stand und das warme Nass, wohltuend mein Körper umhüllte waren sie da. Als hätten meine Gedanken ein heimliches Versteck irgendwo in mir, lugten Bilder die auch in meinen Träumen vorkamen hervor und tänzelten vor meinen Augen, Gesichter von Menschen , Bilder aus Landschaften, mit viel Grün, Wasser, Häuser, Wege, Straßen.
In Fragmente aus Gesprächen, tänzelten die Gedanken und zogen mich auf ihre Tanzfläche.Gedankenversunken erledigte ich noch meine Morgenpost, schlürfte meinen Kaffee, nahm den Hausschlüssel und eilte hinaus, ohne nur einen einzigen Augenblick an den Regenschirm zu denken.Die Regendecke wurde immer dichter und es war nur eine Frage der Zeit bis riss und die Regentropfen auf die Erde strömten.
Ich lief am Flussufer entlang und schaute fasziniert den Regentropfen zu, wie sie mit den Wellen tanzten. Ich hörte das Rauschen des Wassers und setzte mich auf einen Stein, nahe am Ufer. Ein paar Schwäne schauten mich für einen Augenblick neugierig an und schwammen weiter ohne mich weiter zu beachten.
Der Regen strömte aus der grauen, zerrissenen Decke des Himmels und ich stellte mich unter einen Baum, dessen Stamm riesig aus der Erde ragte und dessen Krone wie ein riesiges Dach war und den Wanderer Schutz und Schatten bot.Ich umarmte den Baumstamm soweit meine Arme reichten und legte mein Ohr an dessen Rumpf und lauschte.
Ich liebte es schon als Kind, den Wasserfall im Baum zu lauschen. Ich hörte das Wasser in den Adern des Baumes rauschen und plätschern. - So viel Leben! Ich schloss die Augen und hielt inne.Mit geschlossenen Augen und offenen Armen hat man eine andere Empfindung vom Regen.

Die Tropfen fielen auf Arme und Hände, rannten über das Haar, über das Gesicht und die Kleidung wurde von Regentränen durchnässt und klebt am Körper wie eine zweite Haut.Mit geschlossenen Augen hörte ich die Musik des Regens und nahm die Düfte wahr.
Den des nasses Staubes, die der Blüten von Kirsch- und Pflaumenbäumen. Nicht weit entfernt breitete ein Zierpflaumenbaum einen rosafarbenen Blütenteppich aus.

Herrlich! Ich fühlte mich eingeladen und lief auf diesen Teppich wie auf einer zartrosa Wolke.Es ist Frühling. Da ist sogar der Regen schön. Er erfrischt und belebt und reinigt und er duftet.Man müsste nur das Schöne um sich herum zu sehen, zu hören und riechen wissen und das Monotone Grau hätte keine Chance die Sinne zu trüben.

©zeitlos

wirbelwind 15.03.2007, 02.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

nous sommes

Nous sommes des lumières dans la nuit du silence et nos vagues scintillent dans l’utérus du monde.

©zeitlos

wirbelwind 14.03.2007, 22.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

gefallener Engel

Ich tötete alle Schmetterlinge
die von Gefühl zu Gefühl eilten,
um meine Gedanken zu bestäuben.
Mein Gehirn ist ein leeres Blatt Papier.
Unschuldig weiss,
keine Fragen,
keine Spur deiner Stimme,
ich bin sprachlos, taub,
Mein warmer Atem streichelt den Nacken
eines gefallenen Engels.

©zeitlos


wirbelwind 14.03.2007, 19.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Worte konservieren

Die Nacht wird beleuchtet
von der Magie einer verschleierten Lampe…
verscheucht die Dämonen,
die Phantome der traurigen Abende...
Die Musik der gewählten Worte
aus ungefilterten Gedankengängen
untermalt die Stille.
Ich will, wenn die Nacht und der Tag sich begegnen
die Worte wie kostbare Schätze
zwischen Buchseiten legen
und konservieren


©zeitlos Januar 2007

wirbelwind 14.03.2007, 19.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

ewiger Frühling

Ich male auf Seidenpapier
eine kahle Baumlandschaft mit Raureif auf der Haut
und Kälte im Blick.
Ich schreibe auf die Augenlider der Sonne
eine Liebe-volle Geschichte
Ich male auf die winterharte Erde
die Dämmerung verliebter Zeiten.
Ich schreibe notenweise eine Elegie dazu,
die jedes Wunder im Keim erstickt.
Ich schreibe auf die Rückseite der Zeit
das Feuer des ewigen Frühlings


©zeitlos Januar 2007

wirbelwind 14.03.2007, 19.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Post scriptum

Ich weiß nicht mehr wann genau es war. Immerhin konnte ich schon sehr gut lesen.

PS: stand unter einem Brief, der mir zufällig in die Hände fiel.

Post scriptum, ein Nachsatz als Zeichen , dass noch nicht alles gesagt ist, ein Zeichen innerer Verbundenheit.

Für mich ist es en vogue geworden Zettelchen, Briefchen, Notizen mit PS: zu unterzeichnen.

Oft schrieb ich gar nichts, sondern malte lachende Sonnen, Herzchen, Blumen neben das PS.

Ich klebte oft nur Aufkleber daneben .

Später malte ich die Initialen meinem Liebsten daneben. Auf diese Art zeigte ich wie sehr ich ihn liebe. Aber das Leben nimmt keine Rücksicht auf die Liebe, der Alltag kann so hart sein. Die Liebesbeweise wurden mit Alltagsnotizen ersetzt und irgendwann habe ich es ganz weggelassen.

PS: werde ich erneut zum alltäglichen Ritual hinzufügen. Als Zeichen, dass ich dir noch viel zu sagen habe, als Zeichen meiner Liebe zu dir.

©zeitlos 2007

wirbelwind 13.03.2007, 16.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Worte

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Für Worte die verletzen, gibt es Worte die heilen. Wenn verletzende Worte der Zeit Sekunden stehlen, um dich zu verletzen, bitte ich die Zeit um weitere Sekunden, damit ich alle Zärtlichkeit in ein einziges Wort packe - Liebe - um es auf die Verletzungen zu legen.

©zeitlos 03/2007

wirbelwind 13.03.2007, 13.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

Zeichen der Freundschaft

Jeden Morgen trafen sich ein Mädchen und ein Junge auf ihrem langen Weg zur Schule an der Straßenecke.

Wer als erster kam, wartete auf den anderen. Da sie aber nicht in einer Klasse waren, hatten sie oft zu veschiedenen Zeiten Unterricht.

Eines Tages legte das Mädchen ein Gänseblümchen auf die alte, verwitterte Bank die um die gleich Ecke stand. Der Junge verstand das Zeichen sofort und am nächsten Morgen lag ein bunter Stein an der selben Stelle.

Jeden weiteren Morgen lagen Blümchen, Bombons, Steinchen auf der Bank.

Viele Menschen kamen an der Bank vorbei. Auch wenn jemand diese Zeichen auf der Bank bemerkt hatte, erkannte er nicht deren Bedeutung.
Die täglichen kleinen Zeichen, undedeutend für andere, haben in den Augen des Freundes einen besonderen Wert.

Freundschaft braucht für andere unsichtbare Zeichen.

©zeitlos 03/2007

wirbelwind 13.03.2007, 02.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Synthese

Floue
comme l'incertitude de l'avenir
dans cette syntaxe primaire
de couleur changeante
teinté par l'esprit de l'instant

Bleu,
comme ce ciel
qui se mire dans une mer peu profonde
où l'azur se confond dans l'onde de l'infini.

Vert,
comme cette arbre
dont les feuilles parfois nous rappellent
se teintant d'automne
que rien est éternel.

Rouge
comme l'amour qui habite dans ton coeur, qui aime, qui s'élève, qui modifie la vie

Blanc
comme la neige
qui mélange les couleurs et atténue de sa pureté
les immondices issue de notre race
pour un semblant d'virginité.

Noir
comme ce trou
que l'on creuse chaque instant
d'une synthèse additive
dut à l'absence de raison.

Troublé
comme notre vision
aux couleurs de bases
d'une synthèse soustractive
à pulsion fondamentale

Cyan
Comme le doux regard
de la femme que j'aime
au fond pur et lumineux
faisant naître une fleur, l'espoir.

Magenta
Comme ce fuchsia
d'où vient d'éclore milles pétales.
aux clochettes teintant
du parfum du bonheur

Jaune
comme ce nectar au goût de miel
répandant sa douceur
dans ma gorge dans mon coeur
d'où s'échappe la couleur.

Noir comme ces instants volés
barbouillés de bonheur
aux couleurs de l'amour
quand se mélange nos nuits.

Blanche comme ta peau satinée
ou mes mains aiment glisser
caressant en leurs seins
les sens de ton désir.

Rouge
comme tes lèvres sensuelles
que j'aime savourer
éclaboussant ma vie
des couleurs de l'amour

Une synthèse
qui dessine notre vie
d'une pureté chatoyante
aux couleurs de l'envie
de l'albâtre et du temps...

©zeitlos

 

wirbelwind 12.03.2007, 14.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Indigofarben

der Vorhang
der indigofarbenen, seidigen Nacht
fällt vor den Tag.
Durch einen winzigen Spalt
schimmern noch hindurch
die letzten Minuten des Tages.
Wort für Wort
entkleiden wir unsere Körper
unsere Seele,
unsere Sinne fließen ineinander
sanft berührt uns die Liebe
unfähig ihr zu widersprechen
und überwältigt geben wir uns ihr hin.
Hinter dem seidenen,
indigofarbenen Vorhang der Nacht
schutzlos, verletzlich, intim
sind wir.
Wir sehnen, begehren, fordern
die Liebe heraus
wie ein wildes Tier krallt sie sich
in uns fest.
Die Sinne werde zu tosenden Flüssen
und reißen uns mit.
Engumschlungen tanzen wir auf den Wellen der Liebe,
Extasen, Fontänen sprühen Perlen der Lust
die Liebe eine riesige Woge,
schleudert unsere Körper
über alle Wellen der Sinne.
Wir sind Wellenbrecher der Sinne
und die Liebe fordert und schenkt
uns gegenseitig aneinander neu.
Am Morgen
wenn der Vorhang fällt liegen wir
neugeboren im neuen Tag
©zeitlos

wirbelwind 11.03.2007, 22.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

die Kraft der Worte

Habt ihr das auch schon erlebt, oder zumindest gedacht, dass wir uns von einem Menschen angezogen fühlen, während wir den anderen instinktiv ablehnen und können es nicht einmal begründen wieso? Nach welchen Kriterien beurteilen wir den Menschen eigentlich?

- nach der Optik

- nach der Kleidung

- Nach dem Augenkontakt

- nach seinem Auftreten

- nach seiner Stimme

Mehr ist anfangs gar nicht zu erkennen. Und doch entscheiden wir ob wir den anderen annehmen oder ablehnen. Wir kennen weder seinen Charakter, seine Herzensbildung, seine Intelligenz,noch seinen gesellschaftlichen oder beruflichen Status. Er ist uns aber sympathisch oder unsympathisch.

Der Volksmund sagt "ich kann dich nicht mehr hören", "der Ton macht die Musik."

Durch die Beobachtung von Haustieren merken wir, dass Tiere auf die Töne im Wort, auf die Schwingungen in der Stimme großen Wert legen.

Wenn wir sprechen bekommt unsere Sprache Leben, die Seele des Wortes wird geweckt. "Spreche damit ich dich sehe" dachte schon Sokrates.

Und Nietzsche sagte:

"Das Verständliche an der Sprache ist nicht das Wort selber, sondern Ton, Stärke, Modulation und Tempo, mit dem eine Reihe von Worten gesprochen wird. Kurz, die Musik hinter den Worten, die Leidenschaft hinter dieser Musik, die Person hinter dieser Leidenschaft, alles also was nicht geschrieben werden kann".

Wir sprechen aus unserem Inneren. Und wir sehen den sprechenden Menschen vor uns. Ob unsere Stimmlage laut oder leise ist, ob sie für einige erotisch oder unerotisch klingt, ob sie hoch oder tief ist, haben wir gar keinen Einfluss. Wir können zwar logopädisch üben, mehr Atem in die Worte legen, damit die Worte klarer sind. Auf die innere Stimme die wir unbewusst einsetzen, haben wir gar keinen Einfluss. Es ist die Anatomie der Stimme. Auch die Stimmlage ist genetisch festgelegt.


Die Kraft des Wortes besteht nicht in der Lautstärke, sondern in der Intensität des Gefühls. Und Worte mit Gefühlen zu untermalen, scheuen wir uns oft.

Wir gelten dann als emotional, als sensibel.

Und wir denken keinen Augenblick daran, dass wir alle doch im unseren Inneren einen sensitiven Kern haben. Dass nur die äußere Schale geformt wird um uns als den starken Menschen zu zeigen.

©zeitlos

wirbelwind 11.03.2007, 08.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

Symphonie des Lebens

Auf einem Notenblatt tanzten die Noten in Mol, in Dur um die Wette. Die Töne und Zwischentöne verflechten sich harmonisch im Liebestanz und ein Liebespaar tanzt.

Eine Note wollte nicht mehr mittanzen und rief: " Ohne mich könnt ihr nicht singen. Ich bin nur eine winzige Note, aber ohne mich gäbe es die Symphonie nicht."

Worte tanzten auf den Seiten eines Buches. Das Wort sagte eines Tages zum Menschen: "Du musst mich schreiben, du musst mich laut aussprechen, du musst mich weinen und lachen und singen." Der Mensch starrte vor sich hin.

"Ich bin nur ein kleines Wort, aber ich wachse richtig groß und bekomme Bedeutung und Kraft. Ohne mich gäbe es keine beschriebene Seiten, es gäbe die Bücher nicht, es gebe den Dialog nicht und du könntest mich nicht verstehen, Mensch."

Eines Tages stolperte der Mensch über einen großen Stein. Es schmerzte stark und er fluchte.

"Schimpfe über mich nicht, Mensch!" sagte der Stein. "Ohne mich gäbe es keine Mauern und ohne Mauern gäbe es keine Häuser."

Es regnete schon den ganzen Tag und der Mensch spannte ärgerlich den Regenschirm auf und murmelte enttäuscht: "schon wieder regnet es unterbrochen. Dieses Regenwetter macht mich melancholisch. ich würde diese Tage aus demKalender streichen."

Ein Regentropfen setzte sich auf seine Lippen und sagte: "Mensch, ohne mich gäbe es kein Wachstum, es gäbe die Flüsse, die Seen und die Ozeane nicht und deinen Durst würde nie gestillt werden."

Er wanderte eines Tages über ein riesiges Getreidefeld. Die Halme wiegten ihre Ähren im Wind.

"Mensch du musst mich nun ernten, ich bin reif!" riefen sie im Chor. "Ohne mich gibt es kein Brot."

Der Mensch staunte. "Ohne mich gäbe es die Menschheit nicht, es gäbe die Technik nicht," prahlte er. Er meint es gäbe nichts Besseres als die Menschheit.

Die Liebe hörte es und rief: "Ohne mich gäbe es die Menschheit nicht, es gäbe keinen Frieden.

"So wie die Symphonie jede Note braucht, das Buch jedes Wort, das Haus jeden Stein, der Ozean jeden einzelnen Tropfen, das Brot jedes Getreidekörnchen, so brauche ich dich Mensch einzigartig, einmalig und unersetzbar," sagte die Liebe. 

Und alles stimmter ihr zu. So entstand die Symphonie des Lebens - aus der Symbiose der kleinen Dinge.



©zeitlos

wirbelwind 11.03.2007, 08.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

der Baum

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Wir umarmen einen Baum und legen unser Ohr an den Stamm und lauschen das Fließen der Wasseradern angereichert mit Nährstoffen und Mineralien, ist es als ob man das Fließen der Gedanken, der Emotionen lauschen würde.


Der Baum ist da. Ganz still und geduldig steht er da und gibt sich dem Wind der Jahreszeiten hin, ebenso wie die Gedanken und Emotionen den Worten hingeben.

In den Ringen des Baumes, auf unzähligen Seiten schreibt das Leben Worte. Worte die aus dem Herzen kommen und immer wieder zurückfinden - zum Herzen

©zeitlos

wirbelwind 10.03.2007, 20.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

ich liebe

"Wie zärtlich!", rief die Haut.
"Das ist nur ein unbekanntes Gefühl," mahnt die Vernunft.
"Lass uns mal tasten," baten die Fingerspitzen.
"Wir wollen es es sehen!", riefen die Augen.
"Wir wollen es es hören!" sagten die Ohren.
"Wir wollen fühlen, erleben," riefen die Sinne.
"Das ist doch Unsinn!", mahnte die Vernunft.
"Wir wollen umarmen," sagten die Arme,
die Füße riefen: "Wir wollen tanzen!"
"Lass uns endlich gehen!", schrie die Vernunft.
"Ihr könnt doch tun was ihr wollt!" bebte das Herz
"Ich liebe!", sang es laut und lauter.... und lauter.....
"Ich liebe!"sang die Vernunft. "Ja, ich liebe!"

©zeitlos Dezember 2006

wirbelwind 10.03.2007, 20.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

pour toi encore

Wie von Künstlerhand geschaffen
das Gemälde unserer Liebe.
Mit delikaten Händen
formen wir unsere Gedanken zu einer Skizze.

Wir malen unser Ahnen,
in unser Empfinden, in unsere Emotionen
auf eine leere Leinwand der Seele.
Leuchtende Farben beseelen sie.
Wir malen einen Regenbogen
als Triumph unserer Liebe.


Ich erwarte dich Liebe-voll am Fuße des Regenbogens,
denn durch dich lernte ich lieben
und anzunehmen geliebt zu werden.


Ich werde unser Gemälde
in der Galerie der Zeit ausstellen,
damit jeder Augenblick es bewundert
und zur Ewigkeit wird.


©zeitlos 03/2007

wirbelwind 09.03.2007, 18.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Der Atem der Zeit

Dieser vergängliche Liebestraum der Nacht
wird vom Morgengrauen des neuen Tages vertrieben
Ein leuchtender, lieberoter Sonnenaufgang
malt die Spuren der Nacht in den Himmel.

Ich bitte die Sonne für uns zu scheinen.
Am Horizont zerstreuen sich meine Träume
Ich fordere die Zartheit vergangener Nacht auf,
meinen Körper erneut zu durchqueren.

Ein süsslicher Liebesduft weckt meine Sinne
Der Wind ist anwesend,
er liebkost meine Haut.

In dieser morgendlichen Stille atme ich diesen Augenblick,
dehne ihn aus bis meine Seele sich erwärmt.
Mitgenommen in einem bezaubernden Wirbel
spiegelt sich das Glücks in meinen.

Es spiegelt meine Liebe dort wieder,
ich schütze dieses divine Glück
und ich lebe meine Liebe mit jeder Faser aus.


Befreit atme ich unsere Zeit.
Diese Luft, die mich mit ihrer Ruhe einhüllt.
Das Licht bloßgelegt,
damit ich meine Gedanken aufschreibe.

„Der Atem der Zeit“ ist kein Traum.

Es ist meine Wirklichkeit…


©zeitlos 03/2007

wirbelwind 09.03.2007, 18.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Perlentaucher

Im Tränenstrom heiraten die Tränenperlen die goldenen Sonnenstrahlen und der Himmel segnet sie. Perlenweise fällt der Himmel in die Seele und die Liebe wird zum tiefen See.
Und ich werde zum Perlentaucher.
©zeitlos 03/2007

wirbelwind 09.03.2007, 02.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

Notenblatt der Liebe

Mit Kummer oder Glück gefüllte schwarze oder weiße Notenköpfe
auf dem Notenblatt der Liebe.
Die Saiten der Herzgeige zittern
bei jeder Berührung der Seelen-Noten mit dem Bogen
Ein verletzter Schmetterling
schwingt die zarten Flüger
vor Kummer singt jeder Flügerschlag eine schaudernde Melodie,
singend streift das Glück die zarten Knospen der Liebe.
Der Bogen liebkost zärtlich die Saiten der Herzgeige
Die Liebe berührt heftig die Flügel einer tieffliegender Schwalbe
auf dem Notenblatt
baut sie ihr Nest
in der Liebe Frühling
 

©zeitlos 03/2007

wirbelwind 09.03.2007, 02.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

sans un mot wortlos

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Sans un mot, l´eau chante déjà la symphonie des larmes, qui coulent abreuver les montagnes pour que l´océan ne connaisse jamais le désepoir des déserts.


Das Wasser singt die wortlose Symphonie der Tränen, die über Berge ins Tal fließen, damit der Ozean des Lebens die Einsamkeit der Wüste nicht erfährt.

©zeitlos 03/2007

wirbelwind 08.03.2007, 18.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

Dunkelkammer des ICHs

Zum ICH,

mit leisen Schritten wanderte ich

durch die Dunkelkammer des Lebens

die Träume begleiteten mich

in die vergangenen Tage zurück.

Immer an der selben Stelle,

zur selben Stunde,

jeden Tag

spielte mysteriöse Musik

in Adagio c minor.

Das traurige Flâneur begleitete mich

auf Schritt und Tritt.

Zärtlich spielte die Geige ihre Elegie,

erweichte die Atmosphäre,

tränenschwer die Erinnerungen,

fließten langsam dahin  - ins Vergessen.

Eines Tages,

durch das Fenster der Dunkelkammer

strahlte die Morgensonne,

ihre Strahlen brachen sich

und spiegelten die Freude neuer Tage.

Die Geige spielte immer leiser, monotoner

und eines Tages war sie ganz still.

Seit diesem Tag sind alle Türen und Fenster

zur Dunkelkammer meines ICHs offen,

damit die Liebe immer wieder nach Hause findet

©zeitlos 03/2007

wirbelwind 08.03.2007, 17.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Regenbogenfarben

Das Kind hatte seinen sechsten Geburtstag. Es wünschte sich so sehr einen Malblock und eine Farbpalette.

"Ich möchte das was ich sehe malen" sagte es.

Als es sein Geschenk auspackte, strahlten seine blauen Augen vor Freude und ein lachen zog über sein ganzes Gesicht, als würden sich alle Sonnenstrahlen in seinen Gesicht spiegeln.

Am Himmel zeigten sich dunkle Wolken die immer riesiger und dunkler wurden und fast den ganzen Himmel bedeckten.

In der Ferne donnerte es und Blitze schossen wie goldene Pfeile durch die dunkelgrauen Wolkenschafe.

Das Kind war beeindruckt vom Schauspiel der Natur. Es schaute dem Blitz in die Augen, es lauschte dem Donner und es sah den wandernden Wolken zu die wie eine dunkle Schafherde über die Wiese des Himmels wanderten.

Als das Unwetter kaum noch zu sehen und zu hören war, schlug es seinen Malblock auf, legte die Farbpalette neben dran und begann zu malen.

Das weiße Papier färbte sich langsam grau. Helles und dunkles Grau wechselten sich ab und tatsächlich sah es aus als würde eine graue Schafherde über das Blatt ziehen.

Das Kind malte gelbe Pfeile kreuz und quer auf das Blatt. Nur den Donner konnte es nicht malen.

"Mama, wie malt man einen Donner?" rief es ungeduldig.

"Den Donner kann man nicht sehen, sondern nur hören" sagte die Mutter lächelnd und etwas verwundert über die Malkunst ihres kleinen Mädchens. "Du kannst ihn aber, wenn du das Bild betrachtest dazu denken" sagte sie und bestaunte weiterhin das schöne Bild.

"Immer wieder wenn ich auf das Bild sehe, muss ich dazu denken, dass die Wolken immer weiter wandern, dass die Blitzpfeile fliegen und dass es regnet und der Regen auf den Boden fällt und denn Donner muss ich dazu denken, damit ich ihn dann höre?" fragte das Mädchen begeistert.

"Ja, genau" sagte die Mutter.

"Dann lebt das Bild doch!" rief das Mädchen.

"Es bekommt sozusagen Leben, schön nicht wahr? antwortete die Mutter und drückte das Kind liebevoll an sich.


Der Himmel hellte sich wieder auf und das Unwetter schien weit weg zu sein, es war nicht mehr zu sehen und ab und zu hörte man aus der Ferne einen leisen Donner.

Das Kind schaute zum Fenster hinaus und sah den Regenbogen in all seiner Farbenpracht, eine Brücke vom Himmel zur Erde zu schlagen.

Begeistert nahm es ein neues Malblatt und die Farbpalette in die Hand und begann zu malen.

Das Blatt färbte ich blau, aber hatte keine Ähnlichkeit mit der Farbe des Himmels.

Das Mädchen nahm ein neues Blatt, malte es mit einem helleren Blau an. Zufrieden mit seinem kleinen Erfolg, malte es einen grünen Bogen über das Blatt. Das dunkle Grün leuchtete vom Blatt, doch das Grün des Regenbogens leuchtete zarter vom Himmel.

Enttäuscht legte das Kind den Pinsel weg und winzige Tränen kullerten wie Kristallperlen aus den blauen Augen, benetzten die roten Wangen und fielen auf das Blatt.

In kleinen und großen Farbkleckse reflektierten sich seine Tränen auf dem Papier.

Die Mutter nahm es in den arm und tröstete es.

"Morgen, werde ich mit dir einen Regenbogen malen" sagte sie

Das Kind nickte und die dunklen Locken tanzten um seinen Kopf.

Lange blickte es traurig auf das Bild und als es die Farbpalette wegräumen wollte, stand plötzlich eine Frau neben ihm und nahm ihm die Palette aus der Hand.

Das Mädchen erschrak und wollte aufschreien, doch die alte Frau nahm es zärtlich in den Arm und redete ihm ganz sanft zu:

"Ich bin die Mutter Natur", sagte sie "schon lange schaue ich dir beim Malen zu. Weil du aber das Unwetter so schön gemalt hast, fast so gut wie ich, möchte ich dir zeigen wie man einen Regenbogen malt."

Das Kind lauschte ihren leisen sanften Worten und blickte sie staunend und neugierig zugleich an.

"ich nehme hier diese zarte grüne Farbe und male einen Bogen über den Horizont. Das Grün im Regenbogen ist das Gras der Wiesen, die Baumkronen, die Pflanzen, die Blätter der Blumen.

Gäbe es kein Gras und keine Pflanzen, würden viele Tiere nicht leben können. Wir hätten keine Bäume die uns Schatten werfen draußen wäre es nicht schön ohne Blumen."

Die Augen des Mädchens leuchteten und zustimmend nickte es, so dass die Locken erneut um sein Gesicht tanzten.

"Ich male nun dicht an den grünen Bogen einen blauen. Das Blau für das Meer, für die vielen Flüsse und Seen und auch für das Wasser welches die Menschen, die Tiere und die Pflanzen trinken. Ohne Wasser würden alle verdursten. Die Wolken ziehen das Wasser wieder in den Himmel und regnen es wieder auf die Erde. Blau ist aber auch die Farbe des Himmels."

Das Mädchen staunte und sah begeistert auf das Blatt, welches die ersten Farben des Regenbogens reflektieren.

Die Mutter Natur malte einen gelben Bogen dicht an die anderen beiden.

"Gelb nehme ich für die Sonne und ihre Strahlenkinder, für den Mond, für die Sterne, für die gelben Ähren der reifen Ernte, denn daraus wird das Brot, das wir täglich essen gebacken. Ich male auch die Sonnenblume damit und alle gelben Blumen die in Gärten und auf den Wiesen blühen sollen. Die Sonne strahlt immer fröhlich und die Sonnenblume dreht ihr Gesicht der Sonne zu und lächelt mit. Fröhlichkeit ist ansteckend. Wenn du lachst, lache ich auch und wenn ich lache freut sich der Mensch."

Das Mädchen lachte laut und die Natur lachte mit und malte einen orangefarbenen Bogen auf das Blatt.

"Orange ist die Farbe des Sonnenbettes. Die Sonne steht auf und am Himmel zeigt sich einen orangefarbenen Fleck. Das ist das Bett der Sonne. Wenn sie schlafen geht, färbt sich der Himmel auch orange. Abends kannst du die Sonne beim Schlafengehen beobachten."

"Bestimmt ist es kuschelig in ihrem Bett" fragte das Mädchen neugierig.

"Kuschelig und warm" sagte Mutter Natur.

"Orange ist auch die Farbe von Obst und Gemüse. Darin verstecke ich viele Vitamine, welche die Menschen gesund erhält.

Die Natur malte einen roten Streifen neben dem orangefarbenen.

"Rot ist die Liebe die wir in uns tragen, die in unserem Herzen wohnt. Wir lieben die Menschen die Tiere die Blumen. Wir suchen uns besonderen Menschen aus die wir dann ganz stark lieben. Je stärker wir lieben um so größer wächst die Liebe und ihre Wurzeln sind im Herzen" lehrte die Natur das Mädchen.

"Die Menschen lieben dich auch. Ich liebe dich auch, weil du so schön malen kannst und so schöne Geschichten erzählst" sagte das Mädchen überzeugt.

Die Natur lächelte und mischte ein paar Farben und malte einen purpurfarbenen Bogen dicht an die anderen Bogen.

"Purpurfarben sind die Gewänder der Könige, der Bischöfe, der Häuptlinge. Viele Blumen male ich damit an. Und im Herbst male ich das Laub der Bäume purpurfarben an. Purpur verbirgt Weisheit Reife, Vollendung in sich"

"Schön ist es im Herbst" sagte das Mädchen

Die Natur mischte erneut ein paar Farben zusammen und malte einen indigofarbenen Streifen auf das Papier. Vollendet strahlte der Regenbogen vom Blatt.

"Indigofarben ist die Nacht. Wenn der Tag zu Ende geht, also schlafen geht, decke ich ihn mit einem indigofarbenen Schleier zu. Stille kehrt ein und Ruhe. Wichtig sind beide für Mensch, Tier und Pflanze. ich schicke euch Gebete. Ich decke euch mit einer Sternendecke zu und sage dem Mond er soll euch bewachen. Friedlich schlummert ihr in euren Kissen, denn darin habe ich ein paar Träume versteckt. Aus der Ruhe heraus wächst auch der Frieden.

Das Mädchen sah die Farbkleckse auf dem Blatt und sagte: "Kannst du die Kleckse auch bitte wegmachen? Ich habe geweint und mein Weinen ist auf das Blatt gefallen."

"Die Tränen sind Tautropfen, mein Kind, "sagte Mutter Natur. "Die Tautropfen trocknet die Sonne und du kannst wieder lachen. Der Regenbogen in seiner ganzen Farbenpracht ist ein Kreis der Himmel und Erde miteinander verbindet. Wie du siehst, hat jede Farbe Leben in sich. Wenn ich böse werde auf die Menschen weil sie mich verschmutzen und das was ich gemalt habe verändern wollen, lasse ich den Donner los um zu brüllen, ich lasse ab und zu die Erde beben und manchmal weine ich zu viel und die Flüsse überschwemmen die Häuser"

"Aber du schenkst uns Regenbogen, dass heißt dass du uns nicht mehr böse bist" fragte das Mädchen.

"Weißt du mein Kind, wenn die Menschen auf mich hören möchten, wäre ich auch nicht so oft böse, denn ich bin schon geduldig"

"Die erwachsenen Menschen, nicht wahr, denn wir Kinder mögen dich alle"

Die Natur lächelte und so plötzlich wie sie kam, war sie durch das offene Fenster verschwunden.

Das Mädchen betrachtete immer noch das Bild und sah den Regenbogen darauf.

"Mama, die Mutter Natur hat mich an der Hand geführt und ich habe einen Regenbogen gemalt" rief das Mädchen freudig.

"Du hast schön geträumt mein Kind", antwortete die Mutter. " Manche Wünsche gehen auch in Erfüllung, wenn man daran glaubt. Und wer auch immer unsere Hände führen mag, wenn man zuversichtlich nach vorne schaut gelingt uns vieles, - auch der Regenbogen."

©zeitlos

wirbelwind 08.03.2007, 02.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Ballade der Liebe

Du sprichst leise mit zitternder Stimme. Ich versuche Wort für Wort von deinem blassen Mund abzulesen. Ich betrachte dich aus verschiedenen Blickwinkeln, um dich zu deuten.

Ich höre dich nicht, doch mein Herzschlag vibriert an meinem Trommelfell. Schmerzverzerrt lausche ich dem Flüstern deiner Stimme. Summen, vibrieren, melodische Schwingungen begleiten meine Gedanken.

Du sprichst.... ich lausche und warte und staune .....du sprichst leise, aber bestimmt.

Das Blut in meinen Venen und Adern pulsiert, meine Stirnhöhle, meine Wangen, meinen Mund bewässernd mit Lebenssaft.

Mein Herz schlägt rhythmisch, unrhythmisch, leise, lauter und lauter, singt im Einklang mit dir ein Duett Verse, Reime, Worte ....ich suche nach Tönen nach Moll ...nach Dur ....versuche verzweifelt zu deuten ...Ballade ... Sehnsüchte ......Elegie ....Traurigkeit ....Symphonie tausender Fragen.

Staunend und zweifelnd taste ich mit meinen Gedankenästen nach der Vernunft. Die Zweige krallen sich an ihr fest, um logische Begründungen zu finden. Ich finde keine einzige logische Antwort für die unbekannten melodischen Schwingungen meines Herzschlags.

Wo entspringt du, aus welchem Fluss, wie soll ich dich erklären, wie soll ich dich singen, wie soll ich dich begreifen?

Du schweigst ....Ich höre dich nicht, Liebe!

Deine Sprachlosigkeit zerrt an meinen Kräften, ich bin fast ohnmächtig und blutleer erstarren meine Gedanken, mein Herzschlag wird leiser.

Keine Ballade ....eine Elegie .....schmerzverzerrte Töne, weinende Worte.

Ein Schrei ...deine Stimme schreit in mein Ohr.

"Versuche mich nie wieder logisch zu definieren, lebe mich jeden Tag neu und anders. Singe mit mir im Duett - die Ballade der Liebe und lebe eng umschlungen mit mir den Tango der täglichen neugeborenen Liebe."



©zeitlos


wirbelwind 07.03.2007, 21.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

auf der Suche nach dem Glück

Eines Tages fragte ein Kind seinen Vater: "Papa, wie wird man glücklich?"

Der Vater sah das Kind staunend an, dann sagte er nachdenklich: "Kind, das Glück ist ein Geheimnis."

"Lass uns aufbrechen das Glück zu suchen," antwortete das Kind.

"Das Glück ist ein langer mühsamer Weg mit vielen Stolpersteinen und oft bleibt es unerreichbar", sagte der Vater leise und seine Stimme hatte einen traurigen Klang.

Die Neugier wich nicht mehr von seiner Seite und ungeduldig fragte das Kind jeden Tag nach dem Geheimnis des Glücks.

Eines Morgens weckte der Vater das Kind. "Komm, wir machen uns auf die Suche nach dem Glück!"

Das Kind sprang aus dem Bett und gemeinsam schnürten sie ihr Gepäck, sattelten ihr altes Pferd und machten sich auf den Weg.

Die Leute im Dorf tuschelten: "Wie kann man denn einem Kind so einen langen Fußweg zumuten? Das ist doch eine Qual für das Kind!"

Als sie das hörten, kehrten sie um und liefen beschämt nach Hause.

Am nächsten Morgen, sattelten sie erneut das Pferd und das Kind saß auf und der

Vater lief nebenher und machten sich auf die Suche.

"Wie kann man denn so respektlos sein, seinen alten Vater einen so langen Weg nebenher laufen lassen?" riefen die Dorfbewohner.

Als sie es hörten kehrten sie erneut um und eilten nach Hause.

Am nächsten Tag sattelten sie ihr altes Pferd, saßen beide auf und ritten gemütlich das Glück zu suchen.

"Das arme alte Pferd", riefen die Nachbarn. "Das ist Tierquälerei!"

Und wieder kehrten sie um und gingen beschämt ins Haus.

Am nächsten Morgen nahmen beide ihr Gepäck auf den Rücken und das Pferd trabte

langsam neben her auf den Weg das Glück zu finden.

"Wie kann man nur so schwer tragen und das Pferd trabt gemütlich nebenher?" riefen die Leute.

Und wieder kehrten sie um.

Am nächsten Morgen, als das Kind seinen Vater danach fragte wann sie endlich aufbrechen würden, sagte der Vater mit fester, überzeugter Stimme.

"Glück, mein Kind ist, wenn du dich jeden neuen Tag auf die Suche machst, deine Träume und Wünsche zu erfüllen. Denn es wird immer jemanden geben, der dich beneidet, der dir den noch so bescheidenen Erfolg nicht gönnt, der überzeugt ist, es gut mit dir zu meinen. Glück ist zu suchen, zu finden, zu begreifen mit dem Mut und dem Selbstvertrauen im Gepäck - dass alles wird gut"

Und Vater und Kind machten sich mutig, entschlossen und hoffnungsvoll auf den Weg und sie fanden das Glück auf dem Weg zu sich selbst.

©zeitlos


wirbelwind 07.03.2007, 18.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

der anbrechende Tag

In der ersten Sekunde des anbrechenden Tages

spanne ich die Leinwand,

nehme die Farbpalette und Pinsel in die Hand

und male die einzelnen Augenblicke die vergehen

pastellfarben an.

Ein zartes gelb nehme ich für den Sonnenschein

der mich durch den Tag begleiten soll.

Himmelblau nehme ich für die Helligkeit.

Ein zartes Rosa für die Sanftheit der Augenblicke.

Ein zartes Grün soll die Hoffnung darstellen.

Ein leuchtendes Rot für die Liebe in den Minuten und Stunden.

Das helle und dunkle Grau des Tages

übermale ich mit dem Regenbogen.

Damit die Farben leuchten können,

belebe ich sie mit einem Lächeln,

beseele sie mit meinen Gedanken,

deren pulsierende Worte

den Tag unvergesslich machen

©zeitlos

wirbelwind 07.03.2007, 18.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

wäre ich mutig.....

Wäre ich mutig,
würde ich mir Flügel kaufen
und würde über hohe Berge,
durch tiefe Täler und über weite Meere fliegen.

Wäre ich mutiger
würde ich mir einen Tauchanzug kaufen
und in unergründliche Seen erforschen.
Ich würde in die Tiefe der Meere tauchen
gegen den Strom schwimmen
und Bungee-Jumping um die Wette
mit dem Wasserfall tanzen.


Mit meinem bischen Mut
lasse ich meiner Seele
unsichtbare Flügel wachsen,
breite sie aus,
umarme die Liebe
und mit jedem Flügelschlag entferne ich
die Grenzen zwischen uns.

Mit meinem bisschen Mut
tauche ich in die Tiefe meiner Seele
ohne Tauchanzug, sondern nackt.

Ich schwimme mit jedem Herzschlag
gegen meine Vernunft
gegen das Wenn und Aber
tanze ich Bungee Jumping
lasse mich von der Liebe
auf den Wellen meines Seelenmeeres treiben

hin zu dir

©zeitlos

wirbelwind 07.03.2007, 18.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Bevor das Lied zu Ende ist

La vie n'est pas une course, tu dois ralentir ton rythme, prends le temps d'écouter la musique avant que la chanson ne soit terminée.

Das Leben ist kein Wettrennen, du mußt deinen Rhythmus verlangsamen, dir Zeit nehmen, die Musik zu lauschen, bevor das Lied zu Ende ist.

Wir mussten seinerzeit in der Schule eine Interpretation darüber schreiben.

Schon damals fragte ich mich, was das Lied des Lebens eigentlich ist. Wer schreibt den Text, die Worte und wer komponiert die Melodie dazu?

Als Kind sieht man das Leben mit anderen Augen. Als Kind spielt man die Zukunft und nicht die Vergangenheit. Man nimmt sich sehr viel Zeit um die kleinen Dinge des Alltags zu erkunden. Man staunt, ist neugierig.

Ein kleiner Schmetterling mit seinen pastellfarbenen Flügel, kann einem in seinen Bann ziehen. Wenn er dann noch von einer Blüte zur anderen fliegt, ist man begeistert und neugierig wie viel Farbe und wie viel Elan in so einem winziges Wesen steckt. 

Im Erwachsenenalter hat man tausende Fragen, doch man lässt sich vom Alltag mitreißen, ohne die Antworten abzuwarten. Am Ende des Tages denkt man an tausende Dinge die zu erledigen sind, die keinen Aufschub dulden. Man nimmt in Kauf, Freundschaften zu verlieren, weil man glaubt keine Zeit zu haben sie zu pflegen.

Wie oft würden wir unser Leben  wegen Mangel an Glück, an Liebe zurückgeben, wenn wir es könnten.

As-tu déjà observé les enfants jouer sur un carrousel

 ou écouter la pluie tomber sur le toit?

 Déjà suivi un papillon volant gaiement ou bien admirer un coucher de soleil?

Tu devrais t'y arrêter.   Man müsst da anhalten um das erneut zu lernen.      

Est-ce que tu cours toute la journée, toujours pressé(e)?

Lorsque tu demandes " Comment ça va? ",

est-ce que tu prends le temps d'écouter la réponse? Unmöglich - der Alltag lässt es nicht zu.

Lorsque la journée est terminée,

est-ce que tu t'étends sur ton lit avec 100 000 choses à faire qui courent dans ta tête?

Tu devrais ralentir.

 As-tu déjà perdu contact avec un ami,

laissé une amitié mourir parce que tu n'avais jamais le temps

d'appeler pour dire bonjour?

Tu ferais mieux de ralentir,

ne danse pas trop vite car la musique cessera un jour.    

La vie est si courte. Lorsque tu cours si vite pour te rendre quelque part, tu manques la moitié du plaisir d'y être. Lorsque tu t'inquiètes te fais du souci toute la journée, c'est comme un cadeau non ouvert que tu jetterais.  Man kann es nicht verwerfen, nicht zurück geben. Wem, der Natur, Gott?

La vie n'est pas une course, tu dois ralentir ton rythme, prends le temps d'écouter la musique avant que la chanson ne soit terminée.

wirbelwind 06.03.2007, 22.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que

Regentränen

Diese Regentränen diviner Traurigkeit,
Dieser Tränensee in meinen Augen,
diese Kristallperlen auf meinen Wimpern,
die Tränenrinnsale auf meiner Haut.

Sie werden zu Diamanten der Sonne,
schmücken die Sonnenstrahlen
und brechen sich im regenbogenfarbenen Licht.

Nur dieser Regen spielt mit den hohen Absätzen,
als ich in der Straße der Engel,
am Bahnhof des Abschieds,
auf dem Bahnsteig Nummer 0
traurig einem sich entfernenden Zug hinterher sah.

Schön wie eine Landschaft eines entfernten Hafen der Zeit.
Wie transparente Mannequins
laufen Menschen auf dem Bürgersteig,
ein Hauch eines Lächelns auf der kalten Maske im Gesicht
auf dem regennassen Asphalt dieser amorphen Stadt.

©zeitlos

wirbelwind 06.03.2007, 02.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

ich lache frühlingsfarbene Freude

Diese Sonnenstrahlen
mit den Wimpern der Zeit verflochten,
der zarte Wind zerrt an den Goldfedern,
die Honigluft, das Parfüm der pastellfarbenen Knospen,
Das Matinée - Konzert der Vögel auf den keimenden Ästen
die Symphonie der Sinne.
Dieser Frühling rauscht in meinen Venen,
seine Wasserfälle lähmen meine Traurigkeit

Ich lache....
Ich lache die Freude aus dem Herzen
und sprühe die Liebe
frühlingsfarben an
©zeitlos

wirbelwind 06.03.2007, 02.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

pastellfarbenes Erwachen


Pastellfarbenes Erwachen
vom Morgentau geküsst,
vom lauen Frühlingswind liebkost.
Zauberst Knospen an die Äste
die den Himmel atmen,
die Sonnenstrahlen essen,
und regenbogenfarben sehen.
Male die Liebe frühlingsfarben in den Himmel
wenn er Silbertränen weint,
die Nebelfedern verzaubere in Engelsflügel.
Male einen spektrumfarbenen Triumphbogen
in die Sinne
und erinnere sie an die Schönheit des Lebens
auf der endlos wechselnden
Bühne der Jahreszeiten

©zeitlos 2007

 

wirbelwind 06.03.2007, 02.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Aus-Schalter

das Leben ist keine Gebrauchsanweisung logischer Theorie und Technik, sondern besteht hauptsächlich aus Gefühlen, Empfindungen un Emotionen. Auch dann wenn wir das nicht gerne haben und den Aus-Schalter viel zu oft suchen.  Alles was man tut muss eine Seele haben. Es muss aus dem Herzen herauswachsen

©zeitlos

wirbelwind 04.03.2007, 15.53| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

auf dem neuen Weg des Zulassens

Wenn die Liebe endet,sollte jeder seinen eigenen Weg gehen.
Das Kapitel mit einer Aussprache beenden und gemeinsam oder allein weiterschreiten.
Der Schmerz ist nicht als Nährbodern für Verletzungen da, sondern als Impuls, dass es Liebe war, deren Endlichkeit gekommen ist. Sprachlosigkeit, Emotionen, Endlichkeit, Gleichgültigkeit sind Etappen die der Psychologe gerne vorsiehtund für "Normal" erklärt.

Doch da spielt das Herz kaum mit, die Emotionen sind Gefühlsblitze, spitze scharfe Pfeile die alles was schön war töten. Sie töten oft auch die aufkeimende neue Liebe, die Freundschaft und alle die daran beteiligt sind treffen sie mitten ins Herz.

Trauer, Wut und Enttäuschung sind Gefühle und Emotionen, die man zulassen soll, um zu verarbeiten.
Alles andere zerrt nur an der Seele und verhindert ihr Wachsen. Neid und Hass sind Gifte für die Seele und sie vergiften der Nährboden der Liebe.


Es gibt den sogenannten neuen Anfang eine neue Begegnung auf dem neuen Weg des Zulassens.

Dieses Zulassen ist ein neues Kapitel, ein Kapitel für sich und kein Untertitel der Vergangenheit.


Willkommen im neuen Kapitel!

wirbelwind 04.03.2007, 09.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

einen Augenblick dazwischen

Wie eine silberfarbene Schlange, windet sich die nasse Landstraße durch die Lindenallee. Links und rechts rauschten die üppigen Kronen der Lindenbäume ihre Elegie.

Aus den Blättern fielen dicke Regentränen auf die Riesenschlange und zerbarsen auf dem Asphalt. Die Natur schien noch im Tiefschlaf versunken zu sein. Als hätte der Himmel eine Vorahnung, so beweinte er die frühen Morgenstunden.

Irgendwann fielen die Regentränen nur noch vereinzelt aus den Blättern. Ein schwerer Lindenduft mischte sich mit der noch regenschweren Morgenluft. Die ersten fleißigen Bienen waren schon auf der Suche nach frischem Nektar für ihren Honig. Ihr monotones Summen durchbrach die frühmorgendliche Stille.

Ein Auto raste auf dem Rücken der Riesenschlange, als wollte es jeden Moment abheben und fliegen. Die Scheinwerfer sieben das Licht in tausende springende Punkte auf den regennassen Asphalt. Quietschende Bremsen klammerten sich verzweifelt an die Riesenschlange, ein Hupen langes verzweifeltes Hupen hallt durch den frühen Morgen, ein lautes Krachen, ein verzweifelter Aufschrei, noch einer, ein weiterer, ein Wimmern und dann war es still. Man hörte die Sekunden vorbei rauschen.

Der Motor der Wagens rauchte genüsslich Wolkenringe. Aus der Motorhaube stiegen Rauschwaden in die Luft - ein Rauchzeichen.

Rauchschwaden benebelten die Windschutzscheiben, so dass die menschlichen Konturen dahinter nur noch schwach zu erkennen waren. Eine, eine weitere, noch eine, oder waren es vier? Für einen Augenblick schienen sie sich zu bewegen. Oder war es eine Irreführung der Hoffnungen?

Der Fahrer sah einen alten Greis auf einem weißen Sofa sitzen, das aussah wie eine riesige, flauschige Wolke. Er schien sich von schwerer Arbeit auszuruhen. Seine Hände lagen ruhig auf seinem Schoß und seine Schulterblätter schienen wie Flügel. Er lächelte entspannt vor sich hin.

"Geh weg, Alter!" rief der junge Fahrer. "Geh mir aus dem weg."

Der Alte schien ihn nicht zu hören und lächelte weiter vor sich hin.

Mit letzter Kraft öffnete er die Autotür und rief: " Du sollst mir aus dem Weg gehen Alter!" Doch der alte Mann rührte sich nicht vom Fleck.

Die Baumkronen rauschten friedlich nach dem Gesang des leichten Sommerwindes und die ersten Sonnenstrahlen lugten durch die Blätter. Wie jeden alltäglichen Morgen. Die Bienen summten und flogen emsig von Lindenblüte zu Lindenblüte, als wäre nichts geschehen.

Mit schwankenden Schritten geht er auf das weiße Sofa zu. Einen, einen weiteren, doch dann gehorchten ihm seine Beine nicht mehr. Er geriet in Panik und öffnete den Mund zu einem Schrei, doch er hörte sich nicht mehr rufen. Stumm bewegten sich seine blutleeren Lippen und formten flehende Worte.

Mit verschwommenem Blick sah er, wie der alte Mann seine Hand bewegte, als würde er sie ihm reichen wollen. Er wollte sie fassen und fiel hin. Mit der Stirn fiel auf den Boden, wie ein frommer Mann.

Für einen Moment verstummte der Wind, die Baumkronen hielten inne. Die Bienen verstummten ebenso. In der Ferne sang ein Vogel nichts ahnend sein Morgenständchen und Grillen zirpten im Gras. Zwei Leben flogen an ihm vorbei, winkten ihm zu. Zuerst zögerte er, dann aber folgte er ihnen.

Die Sonne schien und der alte Mann lächelte sanft.

Im Gras saß ein schwer verletztes junges Mädchen und weinte und lachte zugleich. Blut vermischte sich mit den Tränen. Als es auf einer Trage lag, hatte es nur einen einzigen Gedanken: Das Leben ist kostbar

©zeitlos

Anmerkung:

Das war meine erste Erfahrung mit der Endlichkeit des Lebens. Damals warich 13 Jahre alt. Ein sehr guter Freund meines Bruders kämpfte fast fünf Wochen lang um sein Leben.

Irgendwie seltsam: drei Jahre danach starb im selben Monat (August) fast auf den Tag genau mein Bruder. Er verlor den Kampf um sein Leben, schon nach 36 Stunden.

wirbelwind 04.03.2007, 09.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

die Zeit kennt kein Warten

Die Zeit kennt kein Warten. Das Warten ist eine Gleichung zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es ist ein Synonym der Gegenwart, welches ein Synonym für das Zeitlose ist ©zeitlos

wirbelwind 04.03.2007, 07.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

auf dem Weg

Meinem Herzen bin ich oft gefolgt

und kam an kein Ziel.

Und oft folgte ich der bitteren Logik

und das Ziel war unerreichbar.

Ist der Weg zu lang und uneben,

stolpert oft das Herz.

In den Stürmen der Zeit,

auf Umwegen,

auf dem Weg des Zulassens,

der Liebe.

©zeitlos

wirbelwind 04.03.2007, 07.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

And if life ist just a highway

"And if life ist just a highway, then the soul is just a car,

And objects in the rear view mirror may appear closer than they are" singt Meat Loaf.

Das Leben ist manchmal ein stiller Weg, eine breite übersichtliche Straße, eine hektische Schnellstraße eine mehrspurige Autobahn und die Seele ist das Fahrzeug. Du bist der Fahrer. Herz und Vernunft wechseln sich beim Fahren oft ab. Viele Strecken fährt die Vernunft und die Seele ist ein mürrische oder ängstliche Beifahrerin. Fährt das Herz, sitzt die Vernunft ermahnend und belehrend nebenan.

Oft fährt das Herz oder die Vernunft gar nicht mit. Oft kommst du an ein Ziel und bist damit nicht glücklich, oder du kommst überglücklich an.

"Vorausschauend fahren, bitte" sagt der Fahrlehrer - die Erfahrung. Nicht zu lange in den Rückspiegel blicken - in die Erinnerungen, auf die zurückgelegte Stecke, denn da vorne spielt das Leben und nicht rückwärts. Zurückkehren kannst du so oft du willst und ab und zu solltest du auch, aber bitte auf der Gegenspur.

Im Laufe des Lebens haben wir, noch weitere Beifahrer. Die Liebe, das Glück, die Angst, Neider und Gönner. Einige begleiten uns lange Strecken, andere vielleicht nur bis zur nächsten Kreuzung. Einige würden bis ans Ende der Welt und zurück mit uns fahren, andere nörgeln schon nach wenigen Metern an unserem Fahrstil herum.

Um das Leben im Rückspiegel zu betrachten, solltest du stehen bleiben, dir eine Verschnaufpause gönnen, die Seele parken, aber den Weg vor dir nicht aus den Augen verlieren.

©zeitlos

wirbelwind 03.03.2007, 17.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

wäre die Liebe

Wenn die Liebe bunt wäre, wäre sie orangefarben wie die Morgensonne des neuen Tages. Sie würde die Liebe zelebrieren wie die Sonne ihr Erwachen im Morgenrot und ihr Schlafengehen im Abendrot. Sie würde im Zenit stehen und leuchten und leuchten.
Die Liebe wäre gelb wie die Weizenähren auf dem Sommerfeld, die sich im Wind wiegen, als wollten sie mit ihrem Reigen die Menschen aufmerksam machen, dass sie geerntet werden müssen. Die Liebe ist das Brot für alle hungrige Herzen.
Blau wie das Meer und der Himmel, die sich am Horizont leidenschaftlich umarmen. Eine endlose unsichtbare Berührung, zart wie ein Hauch. Ein unsichtbares dehnbares Band. Weite und Tiefe würde die Liebe sein. Sie würde über den Horizont und noch weiter hinauswachsen wollen.
Wäre sie rot, wäre sie das Feuer, dessen Flammen sich lodernd ausbreiten, um leidenschaftlich Herzen entflammen zu lassen, oder auch zu verwüsten. Rot, wie ein Blitz, der das Gefühlsgewitter auslöst, der Körper und Herz elektrisiert, durchwirbelt, oder lähmt. Ein Unwetter in der Gedanken- und Gefühlswelt auslöst.
Grün wäre die Liebe, wie eine Wiese, wie ein riesiger Rasen. Ein Spielfeld, wo über Gewinn und Verlust diskutiert, gestritten und gehandelt wird. Der Sieger wird belohnt, der Verlierer wird getadelt. Sie wäre ein Spielfeld, wo man mit einem einzigen Kuss alles gewinnt, und mit einem einzigen Schlag von einen Augenblick auf den anderen alles verliert.
Doch die Liebe ist für fremde Augen nicht sichtbar, sie ist nicht fühlbar, nicht begreifbar, nicht greifbar. Die Liebe ist fühlbar im Herzen, jedes einzelnen. Sie ist tastbar mit allen Sinnen, sie ist begreifbar mit jedem einzelnen Gedanken und greifbar mit jeder Faser des Körpers.
Man kann sie nicht festhalten, nicht verformen, nicht anpassen. Sie ernährt sich davon, was sie in unserem Herzen findet.
Sie nährt sich von Träumen und von Hoffnungen, vom Vertrauen .
Findet sie auf dem Weg ins Ich oder bei den anderen Menschen Bitterkeit, Neid, Hass, wird sie vergiftet. Findet sie zu wenig Nahrung in der Seele des Menschen, wird sie früher oder später verhungern, vertrocknen und absterben.
©zeitlos

wirbelwind 03.03.2007, 16.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Ecken und Kanten

Es ist nicht leicht, den Menschen mit all seinen Ecken und Kanten anzunehmen. Es ist ein dauerhafter Lernprozess, der die Geduld, die Hoffnungen und auch die Liebe an sich schon in den ersten Schritten oft in Frage stellt.
Ist sie - die Liebe,  ein kleines Boot auf den tosendes Wellen des Lebensflusses, das beim leichtesten Unwetter kentert, oder es ist riesiges Schiff, das jeder Natur des Wellenganges strotzt.
Ist diese Liebe stark genug, besteht sie das Unwetter auch lächeld wenn es sein muss. Oft ist sie weniger strapazierfähig, dann reissen die Fäden und die Liebe fällt ins Nichts.
Ja so ist es mit den Ecken und Kanten. Auch mit meinen. Man eckt an und die scharfen Kanten verletzen unbewusst.

Ich möchte mich nicht für den einen oder anderen Menschen formen lassen. Ich kann nicht passend sein. Es ist gegen meine Natur als Mensch.

Liebe ist formbar und passt sich immer individuell an. An den der liebt und an den der geliebt wird. Somit hat sie eine persönliche intime Form mit Ecken und Kanten.

©zeitlos

wirbelwind 03.03.2007, 16.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que

Kuchen "LIEBE"

Ich nehme eine Schale Freundschaft und füge jede Menge Sonnenstrahlen hinzu. Jeweils eine Schale Freude und Hoffnung gebe ich noch dazu und verrühre die Mischung ganz zärtlich. Liebe so viel aufgenommen werden kann gebe ich noch dazu und gieße die Mischung in eine herzförmige Backform im Inneren meiner Seele.

Ich schüre regelmäßig in der Glut meines Liebesfeuers. Sorgfältig und respektvoll lasse ich den Kuchen aufgehen, sich in der Wärme der Liebe entfalten. Die Sonnenstrahlen sollen ihm eine goldgelbe Farbe geben, die Freude den Geschmack, die Hoffnung den Duft und die Würze, die Liebe die Süße.

Anschließend verteile ich ihn und gebe jedem davon ein Stück in aller Liebe

©zeitlos

wirbelwind 02.03.2007, 18.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Je pense que

Früh-Jahre

Ihr Lächeln vereist,


auf den Lippen blühen Eisblumen,
Raureif auf ihren Wimpern,
zu Eiszapfen gefrorene Tränen,
klirrende Kälte auf den Frühjahren ihrer Liebe liegt Schnee.


Im Kamin knistern Teile vom Baum der Zeit
Frühlinge, Sommer, Herbste und Winter.
Baumring für Baumring zerspringt,
entblättert Erinnerungen und Emotionen sprühen Funken
die im Augenblick zerbarsen.


Die Wanduhr zählt monoton tickend,
Einheit für Einheit vergangener Tage.
Einen langen Weg wandern sie zurück,
durch die Dunkelkammer ihrer Liebe.


Auf den Früh-Jahren liegt Schnee,
doch sie wagen den langen Weg zurück.
Hinter ihnen glitzern Schneespuren im Mondlicht.
Der runde Mond als Leibwächter folgt ihnen auf Schritt und Tritt dahin.....


Die Augen zur Welt geschlossen,
schneebedeckt die Wimpern.
Bevor sie einschlafen säen sie Eisblumen auf ihre Lippen.

Der Wind biss in ihre Ohren
und zerfleischte ihre Gefühle wie ein hungriger Wolf.
Die Farbe der Liebe nährte ihre Lippen,
die Eisblumen tranken sich gesund.
Worte zerrissen die eisige Kälte
und die Früh-Jahre ihrer Liebe zeigt erste Knospen

©zeitlos


wirbelwind 02.03.2007, 17.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

nach und nach

 

.....nach und nach

Am ersten Tag
ist die Liebe ein Stückchen Frühling,
eine grüne kleine Knospe mit rotem Herzbeutel
aus vielen Gefühlshäuten.
Mit jedem weiteren Tag der Zärtlichkeit
- Metamorphose mit der Zeit,
wächst sie langsam zur Blüte heran.
 
Nach und nach öffnet sie sich
Pétale für Pétale
die kleinen Geheimnisse für sich behaltend
enthüllt sie ihre Seele all' ihre Pracht, all' ihre Farben
in einer wunderschönen Blüte,
betört alle Sinne. 
Am besonderen Tag der Reife
ist die Liebe ein wundervoller Frühling der Seele.
 

©zeitlos

wirbelwind 02.03.2007, 17.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Circle Of Life

Man sagt, das Leben ist ein Kreis

mit immer wiederkehrenden Dingen.

Dinge kehren oft zu ihrem Ursprung zurück

wie hungrige Kometen.

Man muss sie nur rechtzeitig erkennen.

Warten, warten an der selben Stelle

wie ein Liebespaar beim ersten Rendevous

endlos warten bis die Füße

aus allen Schuhen herauswachsen

und die Zeit Löcher in die Sohlen frisst.

Bedeutet es, dass die verblühten Akazien

im Frühling als Knospe wiederkehren

mit ihrem Nektar die Sinne der Bienen betäubt?

Bedeutet es, dass du mich lieben wirst

über Millionen von Lichtjahren?

Vielleicht dauert ein Lichtjah nur ein einen einzigen Augenblick.

Wer weiß das schon?

Ich habe schon begonnen

auf dich zu warten

Augenblick für Augenblick

die Zeit mit dem Haar messend

Ewigkeit für Ewigkeit.

©zeitlos

wirbelwind 02.03.2007, 16.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

Kommt gar nicht in Frage! Vergiss es ganz schnell!

Das kleine Dorf lag auf einer riesigen Wiese, von der man meilenweit sehen kann. Aus der Himmelsperspektive betrachtend, sah es wie ein farbenprächtiges Auge auf einem grünen Gesicht aus. Über dem Auge erstreckte sich ein dichter Laubwald.
An den verlängerten Dorfstraßen, hangen die Anwesen und Felder der einheimischen Bauern, Landwirte, und die der Städtler, die sie als Ferienhaus oder Ernährungsquelle nutzten.
Im Haus mit der Nummer 229 wohnte SIE mit ihren Eltern. Das Haus steht auf einem Sockel aus urigem Gebirgsgestein. Seine ziegelrote Fassade bildete einen gewöhnungsbedürftigen Kontrast zum Sockel. Die Fensterläden hatten die Farbe fauler Kirschen.
ER wohnte mit seiner Mutter auf der anderen Straßenseite, in einem Haus dessen Fassade unschuldig, weiss getüncht ist und dessen Fensterläden wie blaue Augen in einem blassen Gesicht strahlten. ER war fast drei Jahre älter als SIE, aber es störte sie nicht. Ihn auch nicht.

Als Kinder liefen sie stundenlag über die Felder, spielten auf der riesigen Wiese Fangen. Im vom Morgentau getränkten Gras liefen sie barfuss und teilten miteinander ihre Süssigkeiten. Bissen für Bissen. Sie waren für Abenteuer zu haben, was ihnen auch immer viel Ärger einbrachte. Der Schalk sprühte aus ihren Augen und sie waren jederzeit zu neuen Schandtaten aufgelegt.
Sie konnten stundenlang schweigen und stundenlang ununterbrochen reden und lachen.
Sie waren unzertrennlich wie siamesische Zwillinge in einem kleinen Dorf, wo jeder jeden kannte. Stellten sie etwas an, wussten es ihre Eltern lange bevor sie zu Hause eintrudelten. Sie liessen das Donnerwetter brav über uns ergehen.

***
"Du sollst sollst nicht mit dem spielen. ER ist kein guter Umgang für dich!" mahnte eines Tages ihre Mutter.
"Und wieso denn nicht?" fragte SIE erstaunt.
"Er ist ein Bankert, deswegen, " war die knappe Antwort ihrer Mutter.
"Und was heisst denn Bankert?" ließ SIE nicht locker.
"Seine Mutter hat ihn irgendwo aufgelesen," sagte ihre Mutter sichtlich genervt. "Ich will dich mit dem nicht mehr zusammen sehen. Die Leute zerreissen sich schon den Mund über euch. Haben wir uns verstanden?" Ihre Stimme überschlug sich. Immer wenn sie wütend war überschlug sich ihre Stimme. Für SIE war es ein Zeichen, dass sie sich lieber verziehen sollte.
Doch trotzig sagte SIE: "ich habe es gehört, du schreist ja schon, " und rannte in den Garten. Sie wollte ein Eklat vermeiden und wollte nicht das Tratschobjekt der Nachbarn werden.
Immer wieder gab es seitens ihrer Eltern ein Donnerwetter, wenn man ER und Sie zusammen sah.

***
ER wusste wieso er von den anderen Kindern gemieden wurde. Er war ein uneheliches Kind. Seine Mutter verriet ihm nicht, wer sein Vater war. Einer aus der Stadt, hieß es. Er litt darunter und kompensierte es damit, dass er in der Schule einer von den Besten war.
Um dem Gerede aus dem Weg zu gehen trafen sie sich nur noch heimlich.
***
Eines Tages sahen sie sich mit anderen Augen. Sie waren beide erwachsen, waren mitten im Studium und standen mit beiden Beinen mitten im Leben. ER war zwei Kopflängen größer als SIE, hatte dunkelbraune Locken. Seine Haut war eher hell und seine Augen hatten die Farbe einer See nach dem Unwetter. Grau-blau und ernst.
Seine Stimme war weich und er brachte sie immer zum Lachen.
SIE hatte dunkle lange Haare die wuschelig in alle Richtungen abstanden. Ihre dunklen Augen funkelten unruhig wenn sie traurig oder wütend war.
Ihre Liebe begann.
Bunt, berauschend, heftig und zärtlich zugleich.
Sie waren glücklich, denn die Welt blieb draußen vor der Haustür.
SIE schlich sich verstohlen in sein Haus. Sie liebten sich oft nächtelang. Sie lebten eine perfekt aufeinander abgestimmte Symbiose.
So vergingen wieder zwei Jahre und sie waren immer noch unzertrennlich, obwohl sie wegen dem Studium länger getrennt waren, als ihnen lieb war. Wenn sie sich trafen, stürzten sie sich leidenschaftlich wie hungrige junge Wölfe aufeineander. Die Welt schien still zu stehen.
***
Eines Tages veränderte sich alles.
"Ich glaube ich bin schwanger", sagte sie erschrocken.
"Danach wollte ich dich gerade fragen," sagte er ruhig.
Gemeinsam fuhren sie in die Stadt zu einem Gynäkologen, der die Schwangerschaft bestätigte.
ER überglücklich, Sie nachdenklich.
"Na, endlich," sagte seine Mutter leise. "Als ich schwanger war, wünschte ich mir ein Mädchen, doch da kam ER. Ich war glücklich, denn Buben haben es immer leichter," fügte sie nachdenklich hinzu. SIE wurde angenommen. Als Mensch, als Freundin und als Tochter.
***
"Ich muss euch was sagen," und ein ängstlicher Unterton lag in ihrer Stimme. Sie atmete ein und sagte dann ertwas lauter. "Ich bekomme ein Kind."
Ihre Eltern sahen einander an, sahen Sie an. "Mit so etwas macht man keine Scherze!" sagte ihre Mutter.
"Von wem denn? Hast du überhaupt einen Freund?" scherzte ihr Vater.
"Ich habe schon lange einen Freund, nur für euch zählt nur, dass ich beruflich Erfolg habe, damit ihr auf mich stolz sein könnt", klagte ich an.
"Sei nicht unverschämt, so habe ich dich nicht erzogen!" schrie ihr Vater. "So nun raus mit der Sprache und Farbe bekennen! Bist du nun trächtig oder nicht? Und wer zum Teufel noch mal ist der Schuft, der dich schwängerte?"
Ihre Mutter wurde blass im Gesicht.
"ER", sagte SIE. "Wir sind schon seit immer ein Paar." sagte SIE und alle Angst schien zu weichen.
"ER! Sag es ist nicht wahr! ER, dieser Bankert!" schrie ihr Vater. "Kein Wunder, bei so einer Schlampe von Mutter!"
SIE stand da, sah fragend von einem zum anderen. Unfähig nur ein einziges Wort zu sagen. ER hat es verdient verteitigt zu werden. Sie aber stand reglos da, als wäre alles Leben aus ihr gewichen.
"Du musst an dein Studium denken, an dich denken," weinte ihre Mutter. "Es ist eine Schande! Was tust du uns nur an? Der wird dich nicht heiraten, weil er so etwas wie Verantwortung gar nicht kennt."
"Kommt gar nicht in Frage! Vergiss es ganz schnell!" schrie ihr Vater.
Du sollst dieses Bankert abtreiben! Ich sorge dafür!"
Noch in jener Nacht packte Sie eine große Reisetasche mit einigen ihrer Habseeligkeiten. Leise zog sie die Tür hinter sich zu.
***
Eines Morgens als SIE unter der Dusche stand, sah sie ein rotes feines Rinnsal. Als sie aufwachte lag sie in einem blütenweissen Bett im Krankenhaus. Er hielt ihre Hand und beide weinten.
Ihr Körper hat sich unbewusst entschieden. Gegen das Geschenk der Liebe.
©zeitlos

wirbelwind 01.03.2007, 22.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Couleurs de la vie

Bernie der Schokobär - die Macht der Freundschaft

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Still lag das kleine Mädchen in seinem Bettchen. Dunkle Löckchen umrahmten sein blasses Gesichtchen und seine grauen Augen blickten traurig auf das Nachttischschränkchen neben seinem Bett.

Es hatte zwar viele Freunde zum spielen, doch wenn es mal nicht spielen wollte, sondern nur einfach dazusitzen und über etwas reden wollte, hatte es urplötzlich keine Freunde mehr. Alle waren weg. Spielen.

Es wischte sich die Tränen aus den Augen, schnäuzte laut und streckte sein Ärmchen nach dem Bilderbuch auf dem Nachttischschränken aus.

„Wer bist du denn?“ staunte es als es den kleinen braunen Teddybär entdeckte.

„Mein Name ist Bernie. Mein Fell duftet nach Schokolade, denn in meinem Bauch habe ich unzählige winzige Schokoladekügelchen versteckt," sagte der Bär.

Das Mädchen lächelte, steckte sein Näschen in das schokoladenfarbene Fell und staunte.

"Du riechst tatsächlich nach Schokolade!" rief es verwundert und schnupperte immer wieder am Fell.

"Nur für dich." sagte der kleine Bär ruhig. " Ich wohnte einige Zeit in einem riesigen Haus mit vielen Büchern. Deine Mama hat mich als Überraschungsgeschenk für dich gekauft. Ab heute begleite ich dich durch die Zeit, wenn du magst."

Das kleine Mädchen nickt entschlossen und seine Augen leuchteten vom Staunen.

"Wenn du dich freust, werde ich mich mit dir freuen, wenn du traurig bist werde ich dich trösten wenn du mich in die Arme nimmst und ganz fest an dein Herz drückst."

Das Mädchen lauschte seiner ruhigen Stimme und nickte stumm.

"Du kannst mir alles anvertrauen, ich werde schweigen. Deine kleinen und großen Geheimnisse werde ich in einer Kammer meines Schokoherzens gut verstecken und ich gebe dir den Schlüssel dazu." sagte der kleine Bär.

So entstand eine bärige Freundschaft und der der kleine Bär begleitete das Mädchen durch die Zeit, durch die fröhliche und auch durch die traurige Zeit.

Mit der Zeit wurde sein Fell zotteliger und an manchen Stellen leicht abgegriffen. Salzige Tränen mischten sich mit dem Schokoduft, ein paar Kratzer haben seine Knopfaugen getrübt und ein paar Nähte zieren seinen Bauch und sein Ohr.

Doch all das sind Spuren der jahrelangen, innigen Freundschaft. Diese bedeutensreiche Abgegriffenheit, diese Stumpfheit des Felles ist das Besondere in dieser Freundschaft. Der kleine Bär spiegelte die Geduld, die Zärtlichkeit, die

Aufmerksamkeit die ihm entgegengebracht wurde. Sein Fell ist Härchen für Härchen aufgeladen mit Emotionen und Erinnerungen.

Die Risse und die Schatten in seinen Augen, zeigen die Augenblicke der Traurigkeit der Freundschaft.

Die lange Freundschaft durch die Zeit, braucht viel Geduld und Treue, hat das Mädchen von Anfang an begriffen.

Die Geduld bewahrt vor Gehetztsein und die Treue ist das Erkenntnis über einen emotionalen Wert - den Wert der Freundschaft durch die Zeit, hat es gelernt.

©zeitlos

wirbelwind 01.03.2007, 11.02| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Cest ça, la vie

allein mit Worten

Mit Worten kannst du nicht allem nahe kommen,
du kannst nicht alles sagen, was gesagt werden sollte,
um den Umfang des Gesagtem zu begreifen.

Du kannst mit Worten nicht alles beschreiben, so wie es ist.
Weder die Farben, noch den Ton, noch die Größe und Tiefe,
noch das Leuchten, noch die Besonderheit,
die Einzigartigkeit, noch das Leben.

Allein mit Worten, kannst du nicht auf Verständnis plädieren,
auf Geduld beharren, noch auf dein Recht pochen.
Du kannst die Liebe nicht erklären.

Mit Worten kannst du dein Empfinden nicht beschreiben.

Du musst leben, erleben,
empfinden, lernen, verstehen, begreifen.

Du musst anziehen und wenn es sein muss loslassen

Und du musst lieben

©zeitlos



wirbelwind 01.03.2007, 10.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: La vie comme elle vient

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Bienvenue dans le manége de la vie!   

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Für vieles im Leben gibt es ein Rezept. Man nimmt einfach das, was man zur Hand hat und man verwandelt es in das, was man haben möchte. Liebe, Umstände, Erfahrung, Fantasie gehört dazu. Ist das Leben ein Freibrief für Erfindungen? Ist unser Leben eine individuelle Kreation, deren Patent wir in der Hand haben?
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Il y a une prescription pour beaucoup dans la vie. On prend simplement ce qu'on a à la main et on le transforme dans ce qu'on voudrait avoir. L'amour, circonstances, expérience, fantaisie en fait partie. La vie est-elle une charte pour des inventions ? Notre vie est-elle une création individuelle dont nous avons le brevet dans la main ?

Nous avons cette chance inouïe de posséder cette substance miracle, quand nous traversons des temps difficiles, quand nous avons besoin de courage et d'énergie pour faire face au nouveau jour qui naît.
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Il y a dans la vie une épice rare et inespérée, je dirais même bénie du grand esprit cette poudre magique transforme notre quotidien en rayon de soleil dès qu'elle se répand sur un problème à résoudre, une solution à trouver.

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Apprenons à conjuguer l'amour au quotidien pour que la vie soit plus belle...

©zeitlos


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Hoffnung ist ein Stück  ein Urquell inneren Lebendigkeit die einem einen Schritt weiter führt, ohne zu wissen wohin.
©zeitlos



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